Mittwoch, 20. Mai 2015

{Buchrezension/Rezept} Hafer-Kokos-Cookies mit Schokostückchen

Ich habe alle Bücher von ihr,
wenn ich ihr Kartoffelbrot backe flippt die Familie aus,
ihr American Cheesecake ist der beste den es gibt.

Cynthia Barcomi

Wer sie nicht kennt, sollte sie schleunigst kennenlernen! :)
Neulich war ich in Berlin und habe ihre Kaffeerösterei besucht und ihr Cafe Barcomi´s Deli. Auf meinem Instagramaccount hatte ich euch ein paar Bilder dazu gezeigt.

Seit ihrem ersten Buch, was im Übrigen auch mein absoluter Favorit ist, folge ich ihren Rezepten mit Begeisterung.
Ich habe all ihre Bücher zu Hause und liebe was sie macht. Über Tartes, Cheesecakes, Brote oder Muffins, gibt es alles bei ihr.

Das neuste Buch Cookies vom Mosaik Verlag beinhaltet, wie der Name schon sagt, Cookierezepte. Hier ist garantiert für Jeden was dabei, sogar Glutenfreie.

Hier ein paar wichtige Infos zum Buch:

Gebundene Ausgabe, 160 Seiten
Verlag: Mosaik Verlag
ISBN: 978-3442392780
Größe: 21,7 x 1,9 x 28 cm
Preis: 17,99 €

Foto vom Mosaikverlag

Ich konnte es mir natürlich nicht nehmen lassen direkt eines meiner Favoritenrezepte nachzubacken. Allerdings habe ich das Rezept und die Zubereitung leicht abgewandelt.





























Rezept: (für ca. 30 Cookies)

100g Mandeln, gehobelt
140g Mehl
1 Prise Salz
Mark einer Vanilleschote
1 TL Backpulver
200g kernige Haferflocken
100g Kokosraspel
200g Vollmilchschokolade
200g weiße Schokolade
250g Butter, weich
130g Zucker
2 Eier

-Schokolade hacken
-Mandeln in einer Pfanne goldig rösten und abkühlen lassen
-Mehl, Kokosraspel, gehackte Schokolade, Haferflocken, Backpulver und Mandeln vermischen

Die Butter mit dem Zucker, dem Vanillemark mit einem Handmixer schaumig schlagen, nach und nach die Eier und die Prise Salz dazu geben.
Jetzt die vorhin zusammengestellte Kokos-Mehl-Schokomischung dazu geben und mit einem Teiglöffel unterheben. 

Der Teig wird sehr weich. Ich habe ihn für ca. 30 Min in den Kühlschrank gestellt und den Ofen schon mal vorgeheitzt auf 180 C° Umluft.

Nun werden die Cookies auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech gebacken.
Dazu dreht ihr pro Cookie eine Kugel und drückt sie leicht platt... Die Cookies gehen etwas auseinander beim Backen, deshalb empfehle ich euch etwas Platz zwischen jedem zu lassen. 

Nach ca. 10 Minuten haben sie eine goldene Farbe. Sie sollten jetzt aus dem Ofen genommen werden. Bitte denkt dran den Ofen immer zu kontrollieren. Jeder backt einfach anders.

Die heißen Cookies erst auf dem Blech etwas runterkühlen lassen und dann auf einem Rost komplett abkühlen lassen. 

Sie schmecken echt unglaublich nussig und schokoladig zu gleich! Total lecker!







Und wer Cynthia gerne live sehen möchte, kommt am 12.9.15 nach Düsseldorf zum Stern Verlag Janssen & Co. Ich werde jedenfalls dasein, so lange kein wichtigerer Termin rein kommt! Freu mich riesig! Vielleicht treff ich ja auch einige von euch?


Liebste Grüße,



Sonntag, 10. Mai 2015

Apfelrosen an einem ganz besonderen Tag...

Heute soll es für einen ganz bestimmten Menschen Rosen regnen.

Für den Kuchenbäcker !

Ich habe ihn dieses Jahr persönlich kennengelernt und innerhalb einer Woche 3 mal getroffen! :). Es war jedesmal total schön ihn zu treffen, weil wir uns gut verstanden haben. :) Schade ist nur, dass er so weit weg wohnt. :(

Er hatte kürzlich Geburtstag und zu seiner Geburtstagssause eingeladen. Ich habe ihm etwas mitgebracht.
Es ist eine Kombination aus etwas Schönem und Leckeren.

Einige bringen sicher Blumen mit, andere einen Kuchen. Ich dachte mir, dass ich ihm ein paar Rosen backe, -quasi eine Zusammenstellung aus beidem!

Lieber Tobias, dein Geburtstag ist zwar schon ein paar Tage her, aber ich hoffe dennoch, dass du einen tollen Tag hattest und viele Gäste, die dich reich beschenkt haben.





























Hier geht es zum Rezept

Für 8 Rosen braucht ihr:

2 rote Äpfel
Zucker
Zimt
Vanillezucker
Zitrone
300ml Apfelsaft
1 Eigelb
70ml Sahne
4 Rechtecke gefrorenen Blätterteig
Puderzucker



Die 4 TK Blätterteig-Rechtecke auftauen.

Die Äpfel waschen und längst halbieren, entkernen und entstielen. Die Hälften quer in feine Scheiben schneiden und mit Zitrone beträufeln, damit sie nicht braun werden.
Den Apfelsaft mit etwas Zucker (ca. 1 EL) und den Apfelscheibchen kurz aufkochen. Bitte den Deckel auf den Topf legen. Die Apfelscheibchen sollten etwas weicher sein. Das dauert ca. 1 min. Bitte kocht sie nicht zu lange. Dann schüttet ihr sie durch ein Sieb und lasst sie abkühlen.

Eigelb und Sahne miteinander verquirlen.

Ofen auf 180 C° Umluft vorheizen

Pro Blätterteig-Rechteck bekommt ihr 2 Rosen raus. Ihr legt ein Rechteck quer vor euch und schneidet es in der Mitte waagerecht durch. Nun rollt ihr nacheinander die beiden "Streifen" etwas breiter und dicker. Jetzt pinselt ihr beide Streifen mit der Eigelbsahne ein und bestreut sie mit Zimt, Zucker und Vanillezucker. Ich habe nicht zu viel genommen, da ich am Schluss ja noch den Puderzucker drauf gestreut habe.

Nun nehmt ihr die Apfelscheibchen und legt sie oben am Rand jedes Streifens entlang mit der Schalenseite nach oben. Sie sollte etwas herausragen, damit ihr schöne Blütenblätter daraus bekommt. Die untere Seite vom Teig klappt ihr jetzt gerade nach oben, bis zur Hälfte der Apfelscheibchen. Diese klemmen jetzt zwischen dem Teig. Jetzt rollt ihr den ersten Streifen mit den belegten Apfelsscheibchen nach innen zusammen, dann den anderen, danach pinselt ihr mit der Eigelbsahne die Törtchen von außen und auch etwas oben drauf an.

Das macht ihr jetzt mit all euern Blätterteig-Rechtecken!

Übrigens habe ich mich von diesem Video inspirieren lassen: Video

Die Apfelrosen habe ich in Silikonmuffinförmchen gegeben, ihr könnt sie auch in Muffinpapierchen stecken und dann in einer Muffinform backen.

Die Törtchen brauchen ca. 20 Min. Bitte kontrolliert regelmäßig euern Ofen. Schließlich backt jeder anders.

Wenn die Törtchen aus dem Ofen kommen, - lasst sie kurz abkühlen und berieselt sie mit Puderzucker und genießt sie. Vielleicht auch mit einer Kugel Vanilleeis?




























 
Lieber Tobias, ich hoffe dir gefallen meine Rosen, die ich zu deinem Ehrentag gebacken habe! :)

Liebe Grüße,






Montag, 20. April 2015

{Reklame} Karamellisierte Rotweinzwiebeln mit Weinempfehlung

Manchmal bin ich schon ein kleiner Feinschmecker und genieße auch ab und zu mal einen feines Tröpfchen im Essen. Es ist natürlich eine Sache des Geschmacks, ob man Essen mit Alkohl mag oder nicht. Bei Rotweinzwiebeln werde ich jedenfalls schwach und wenn sie gerade frisch aus der Pfanne kommen, sowieso.
Wer also seinen Abendschmaus zum Tatort?! aufpeppen möchte, hört am besten nicht auf hier zu lesen! :)



Für ca. 2 Personen

2 mittelgroße Zwiebeln
Pfeffer
1 gute Prise Salz
1,5 gehäufte EL Zucker
1 Lorbeerblatt
2 EL Balsamico Essig - dunkel
2 gute Schlücke Rotwein zB.  Laurento Sangiovese Riserva DOC oder Dogajolo Toscano Rosso IGT

Etwas Sonnenblumenöl zum Braten

Graubrotscheiben
Käse, je nach Geschmack (ich habe einen würzigen Bergkäse genommen!)



Die Zwiebeln in grobe, nicht allzu kleine Würfel schneiden und in einer Pfanne mit Öl andünsten. Salz und das Lorbeerblatt dazu und mit dünsten. Jetzt den Zucker dazu geben und karamellisieren lassen. Sobald der Zucker eine karamellige Farbe bekommt, mit dem Essig und dem Rotwein ablöschen und einköcheln lassen bis kaum noch Flüssigkeit vorhanden ist. Das geht recht schnell. Nun je nach Geschmack pfeffern und in ein Schälchen füllen.
Die Graubrotscheiben in Stücke schneiden und in einer sauberen Pfanne von beiden Seiten anrösten. Wenn sie Farbe bekommen haben, können sie auf einen Teller gelegt werden.
Den Käse in feine Scheiben schneiden und auf die vorbereiteten Brotscheibchen legen.



Jetzt mit den abgekühlten Rotweinzwiebeln genießen.

Dazu passt dann natürlich auch ein leckeres Rotweinchen, - in der angebrochenen Flasche ist noch genug drin für 2 ! :)



So kann man doch einen schönen sonnigen Tag ausklingen lassen, oder was meint ihr?

Liebe Grüße,



Montag, 13. April 2015

Mein Besuch bei Tchibo in Hamburg

Ich bin noch immer total baff und erfreut über meine Zeit in Hamburg.
Wer mir auf Instagram folgt, wird schon wissen was ich dort gemacht habe! :) Ich war auf einem Workshop von Tchibo in der Speicherstadt. Hach... schon als ich in Hamburg ankam, war es ein sehr angenehmes Gefühl, da ich sehr sehr gerne dort bin.
Und was macht man als allererstes wenn man aus dem Zug aussteigt? Richtig, man kauft sich ein Franzbrötchen!



Während ich mein Leckerchen verspeiste, wartete ich auf Tobi, dem Kuchenbäcker  und Sylvia von Volle Lotte. Es war unser erstes Treffen und ich freute mich riesig.
Es war wirklich super. Es fühlte sich alles total toll an.
Im Hotel trafen wir dann später auch die liebe Daniela von Ullatrulla backt und bastelt 
und Andrea von Zimtkeks und Apfeltarte. Das waren wir also, wir Foodblogger. 

Bild, Selfie von Zimtkeks und Apfeltarte

Am nächsten Tag ging es dann in die Speicherstadt zu Tchibo. Wir lernten ganz viele tolle Menschen kennen, die für/bei Tchibo arbeiten und natürlich auch andere Blogger. Einige Fashion/Lifestyle-Blogger, darunter auch die liebe Elbmadame. Die Organisation war spitzenmäßig. Eines meiner pers. Highlights war der 7 bzw. 8 Stock des Tchibogebäudes. Von oben hatten wir eine wahnsinns Aussicht inklusive tollem Wetter. Auch wenn uns auf der Terrasse die Frisur flöten ging, war die Atmosphäre ganz wunderbar.

Wir lernten unter anderem Herrn Esselun kennen, er ist der Fachmann für Kaffee und  Produktentwickler bei Tchibo. Er stellte uns den neuen Kaffee "FOR BLACK´N WHITE" vor. Der Kaffee hat einen vollmundigen Geschmack und ein besonders einzigartiges Langzeit-Röstverfahren. Herr Esselun erzählte uns ganz viele interessante Dinge über Kaffee und wenn ich ehrlich bin, hätte ich ihm noch Stunden zuhören können. Wir konnten Herrn Esselun Löcher in den Bauch fragen. Lagert ihr euern Kaffee eigentlich luftdicht im Kühlschrank? Ich schon! :) Und so ist es auch richtig! 
Mein Kaffee trinke ich übrigens white! :) Ich mag Kaffee mit etwas Zucker und einem ordentlichen Schluck Milch. Wie trinkt ihr ihn denn? Auf Instagram hatte ich schon einmal gefragt. Das könnt ihr HIER nachlesen.


Wir bekamen zusätzlich noch jede Menge Informationen über das Tchibomarketing, wie zB. den neuen Werbespot der neuen Sorte und über die Art wie man Kaffee zubereiten kann. Es gibt nämlich ganz schön viele Möglichkeiten. Mein Favorit war der Kaffee aus dem French Press Kaffeebereiter. Wobei ich jetzt gehört habe, dass es total trendy ist, den Kaffee einfach nur durch einen Filter, auf einem Kännchen laufen zu lassen. Auch diese Variante haben wir probiert. 

Jürgen Müller, Fotokünster und Florian Zeigert, Brand Manager Coffee

Wir bekamen während des Workshops Frühstück und Mittagessen. Ich war wirklich begeistert. Es war ein erstklassiges und geschmacklich hervorragendes Essen. Hier ein paar Leckerchen.


 

 

Zwischendurch sind wir immer wieder auf die tolle Dachterrasse gegangen um frische Luft zu schnappen, die Aussicht zu genießen und um uns zu unterhalten. 

Hier seht ihr von links nach rechts: Helen Rad - Sprecherin Non Food und Dienstleistungen, Andrea von Zimtkeks und Apfeltarte, Christian Esselun- Fachmann für Kaffee und Sandra Coy - Chefredakteurin Corporate Communications


Nun ging es weiter mit dem lieben Jürgen Müller- Fotografie Künstler. Er erklärte uns verschiedenste Möglichkeiten zu fotographieren. Er sagte dass bald unsere Smartphones oder I Phones so weit entwickelt sind, dass man nicht mehr zwingend eine gute Kamera braucht. Dazu gleich mehr. 
Er erklärte uns wie man die besten Lichtverhältnisse erwischen kann und wie man am besten mit Licht bzw Blitz arbeiten kann. 


Dieses Bild kam dann bei mir heraus! 


Mit einigen einfachen Handgriffen, habe ich einen neuen Trick beim Fotografieren gelernt, der mir super weitergeholfen hat. Ich fotografiere übrigens mit einem älteren Olympus Modell womit ich sehr gut zurecht komme. 
Jürgen hat uns dann gezeigt wie man eine Tasse gefüllt mit Kaffee fotografieren kann. Wie man sie am besten in Szene setzt, wie das Licht am besten gestellt werden sollte, zeigte er uns auch. 
Nun der Knaller! Er verwendete statt Kaffee Sojasauce und für die kleinen Kaffeebläßchen angeschlagenes Eiweiß! :) Hättet ihr es gemerkt??? Schaut selbst!




Wir bekamen zum Ende hin alle die Aufgabe ein Foto mit dem IPAD zu machen, was er uns dafür zur Verfügung stellte. Er erklärte uns welche Möglichkeiten wir haben um die Bilder zu bearbeiten. Es ging wirklich sehr sehr gut. Seht selbst:


Foto mit Smartphone S4 fotographiert

Leider war die Zeit so schnell vorbei dass es mir richtig schwer fiel mich zu verabschieden. Nicht nur von Tchibo, sondern auch von Hamburg und den lieben Bloggerkollegen! :(


Vielen Dank nochmal an Tchibo, für die wundervolle und spannende Zeit in Hamburg, ich hoffe wir sehen uns alle ganz bald wieder!





Mittwoch, 8. April 2015

Kokosstreusel mit Blaubeeren *Empfehlung*























Neulich hat es mich wiedermal gepackt, ich musste ganz dringend einen Streuselkuchen backen. Mal einen anderen als sonst, nicht mit Kirschen... nicht mit Pudding.. mal mit Kokosnuss und Blaubeeren. Ich weiß ehrlich gesagt nicht wie ich zu dieser Idee kam, aber ich dachte dass das zusammen passen würde. So war es auch. Ich habe diesen Kuchen einen Abend vor Kafreitag gemacht und ihn mit zu meinen Eltern als Ostermitbringsel genommen. Er ist wirklich sehr gut angekommen und nur zu empfehlen. So empfehle ich euch auch die Kokosraspeln und das Kokoswasser von MorgenLand. Diese Produkte habe ich für meinen Kuchen verwendet!






























Für den Teig:

170g Butter
170g Zucker
1 Prise Salz
Vanillezucker (selbstgemacht, Extrakt geht auch)
4 Eier
130ml Kokoswasser zB. von MorgenLand
100g Kokosraspel zB. von MorgenLand
200g Mehl
1 Tütchen Backpulver

150g tiefgekühlte, -aufgetaute Blaubeeren und ca. 8g Mehl

Für die Streusel:

130g kalte Butter in kleine Stücke geschnitten
1 Prise Salz
1 Prise Zimt
Vanillezucker
150g Zucker
120g Mehl
50g Kokosraspel

Ofen vorheizen auf Umluft 180 Grad

Butter, Zucker und Vanille mit einem Handmixer schaumig schlagen, dann nach und nach die Eier und das Kokoswasser dazu geben. Mehl, Kokosraspeln, Salz und Backpulver vermischen und in die Eier-Zucker-Buttermasse geben und mit dem Handmixer so lange aufschlagen bis alles vermischt ist. Bitte nur nicht zu lange schlagen! Ich habe eine Auflaufform mit Backpapier ausgelegt und den Teig dort reingefüllt, ihr könnt aber auch eine 28ger Springform nehmen. Die Form bitte dann fetten und bemehlen, oder eben auch mit Backpapier ausfüllen.

Wenn der Teig in der Form verteilt ist, werden die Blaubeeren abgetropft und mit dem Mehl vermengt. So sinken sie beim Backen nicht auf den Kuchenboden. Die mehlierten Blaubeeren verteilt ihr nun auf dem ausgestrichenen Teig.

Für die Streusel vermengt ihr alle Zutaten mit den Händen und bröselt sie auf den Teig mit den Blaubeeren.

Wenn ihr alles gut verteilt habt, kommt der Kuchen für ca. 40 Minuten in den Ofen. Bitte kontrolliert regelmäßig wie euer Ofen backt, da es bei jedem anders ist. Mit der Stäbchenprobe könnt ihr prüfen wann der Kuchen gar ist.

Der Kuchen ist wirklich sehr saftig und schmeckt noch nach 3 Tagen frisch! :)




























Wenn ihr noch Fragen habt, dann meldet euch!

*Dieser Post und die Produktempfehlung von MorgenLand ist freiwillig entstanden!




Dienstag, 17. März 2015

Pasteis de Nata

Langsam kommt der Frühling. Die ersten warmen Sonnenstrahlen konnte ich auch schon erwischen. Es ist wieder an der Zeit mit dem Fahrrad raus zu fahren um das schöne Wetter zu genießen. Neulich sind wir an den See gefahren und das erinnerte mich irgendwie sehr an unseren letzten Portugal Urlaub. Portugal zählt zu einer meiner liebsten Urlaubszielen.


Mein Freund und ich waren schon öfters in Portugal, weil es uns immer wieder dort hin zieht. Die Landschaft, der Atlantik, die Luft, die Menschen.. es ist einfach toll.



Ich freue mich sehr darauf, wenn wir nochmal dort sind. In Portugal liebe ich einige Leckerchen. Angefangen mit Pasteis de Bacalhau über Pasteis de Nata. Damals habe ich mir vorgenommen, Pasteis de Nata mal nachzubacken. Und genau das tat ich auch. Die Aluförmchen habe ich mir extra mitgenommen! :)





























500ml Milch
1 Vanilleschote
Zimt
230g Zucker
10g Butter
1 Prise Salz
35g Mehl
5 Eigelb
1 Ei
4 Rechtecke Blätterteig tiefgekühlt
Zucker für die Kruste

Die tiefgekühlten Blätterteig Rechtecke ca. 30 Minuten vor Beginn nebeneinander auf der Arbeitsfläche auslegen.

Wie ihr auf den Bildern sehen könnt, habe ich kleine Aluförmchen für meine Pasteis. Ich habe mir die aus Portugal mitgebracht. Ihr könnt aber auch ganz einfach eine Muffinform verwenden, die ihr einfettet und mit dem Blätterteig auslegt. Dafür stecht ihr, am besten mit einer Tasse, Kreise aus. Diese drückt ihr in die Mulden. Den Teig den ihr nach dem Ausstechen übrig habt, nicht verkneten, sondern übereinander legen und neu ausrollen. So könnt ihr ihn komplett verbrauchen. Ich habe 23 Förmchen ausgefüllt bekommen. Ich gehe davon aus, dass ihr mit dem Muffinblech ein paar weniger rausbekommt, da die Mulden dort etwas größer sind, als meine Förmchen. Wenn ihr alle mit Blätterteig gefüllt habt, stellt ihr sie in den Kühlschrank.

430ml Milch mit dem Mark einer Vanilleschote, Salz und etwas Zimt zum Kochen bringen. Das Mehl in eine kleine Schüssel geben und die restlichen 70ml kalte Milch mit einem Schneebesen einrühren. (schnell rühren, dass es keine Klumpen gibt) Sobald die Vanillezimtmilch kocht, den Zucker dazu geben und dabei rühren, bis er sich aufgelöst hat. Das angerührte Mehl in die kochende Milch geben. Dabei bitte rühren, damit die kochende Vanillezimtmilch nicht klumpt und anbrennt. Die Masse MUSS einmal aufkochen, erst dann könnt ihr sie vom Herd nehmen.
Unter ständigem Rühren die Masse etwas "kühl rühren". Sie sollte nicht mehr ganz so extrem heiß sein. Dann könnt ihr das Ei und die Eigelbe dazu geben und gut umrühren. Eure Vanillecreme ist nun zum Füllen bereit.

Ofen auf Umluft 200°C anstellen!

Die mit Blätterteig ausgefüllten Förmchen, bzw das Muffinblech kann nun aus dem Kühlschrank genommen werden. 

Das Muffinblech, bzw. die Förmchen werden jetzt mit der Vanillecreme gefüllt. Macht die Förmchen nicht zu voll, die Vanillecreme geht auf und könnte sonst auslaufen.
Nun gebt ihr das Blech auf mittlerer Schiene in den Ofen und backt die kleinen Törtchen ca. 12 bis 14 Min. Bitte kontrolliert euern Ofen regelmäßig, da jeder anders backt. Die Törtchen sind dann fertig, wenn die Vanillecreme in der Mitte nicht mehr "wabbelig" ist. Die Eier sind dann nämlich gestockt, also durch.

Nehmt das Blech mit euern fertigen Törtchen raus. Wenn ihr einen Flambierer habt, dann könnt ihr den Ofen ausstellen. Solltet ihr keinen haben, lasst ihn bitte an.
Auf die Törtchen streut ihr nun nicht sparsam Zucker. Diesen brennt ihr dann vorsichtig mit dem Handflambierer zu Karamel. Wenn ihr keinen habt, dann bestreut ihr alle Pasteis de Nata mit Zucker und gebt diese nochmal kurz in den Ofen. Vorsicht!!! Der Zucker verbrennt schnell. Bleibt bitte dabei stehen.
Wenn der Zucker karamelisiert ist, sind eure Pasteis de Nata fast fertig. Nun streut ihr noch einen Hauch Zimt darüber und fertig ist es! Lecker lecker lecker!
Schmeckt wie im Portugalurlaub!






























Wenn ihr Fragen habt, helf ich euch gerne!