Sonntag, 17. Januar 2016

Erdnussbutter Cookies mit weißer und dunkler Schokolade 2.0


Cookies? Hat jemand Cookies gesagt? 

Schon habe ich wieder ein Grinsen auf dem Gesicht. Zum Ende des Jahres bekam ich von meinem Bruder ein Holland Paket zum Geburtsag geschenkt. Darin waren einige Leckereien enthalten. So auch ein Glas Erdnussbutter. 1kg! Das Glas beinhaltet tatsächlich 1kg Erdnussbutter! :D Ich musste schon echt lachen als ich es bekam und mir fiel spontan ein nochmal Cookies damit zu zaubern, da ich sie lange nicht mehr gebacken habe. So habe ich dieses alte Rezept noch einmal aufgearbeitet und ein neues erstellt.


Für ca. 50 Cookies:

330g Mehl
80g Speisestärke
Salz
12g Backpulver
360g Zucker
250g Butter, Zimmertemperatur
200g Erdnussbutter
Vanilleessenz
2 Eier
200g gesalzene Erdnüsse
100g weiße Schokolade
100g dunkle Schokolade


Die Erdnüsse kurz grob schreddern (ihr könnt sie auch hacken) und die Schokolade klein schneiden.
Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit einem Handmixer und den Knetstäben zu einem Teig verarbeiten. Ich habe so lange gerührt, bis alle Zutaten einigermaßen verteilt waren und den Rest dann mit den Händen geknetet. Der Teig ist zwar recht weich, das macht aber nix.
Ich habe ihn 30 Min in den Kühlschrank gestellt.

Währenddessen 2 Backbleche mit Backpapier auslegen und den Ofen auf 170 Grad Umluft vorheizen

Die Cookies mit etwas Abstand als Kugeln auf die Bleche legen. Nun drückt ihr sie leicht an. Ich schiebe die Bleche einzelnd in den Ofen. Eins bereite ich immer vor, das andere backt währenddessen ca. 7 Min mit den Cookies.

Wenn ihr also das Blech mit den angedrückten Cookie-Kugeln in den Ofen schiebt, "könnt" ihr die Kugeln, die inzwischen etwas eingefallen sind, mit einem Pfannenwender andrücken. (nach ca. 4 Min) Vorsicht, bitte nicht verbrennen. Ihr drückt also den Pfannenwender von oben auf den noch nicht ganz garen Cookie und könnt somit die Rillen des Wenders in den Teig eindrücken. Ich pers. finde dass es sehr schön aussieht. Dann backt ihr die Cookies weiter, bis sie einen goldenen Rand haben, das dauert ca. 3 bis 5 weitere Minuten.

Wenn ihr die Cookies aus dem Ofen holt, müsst ihr sie wie ein rohes Ei behandeln. Nicht anfassen, nicht vom Blech nehmen, bis sie etwas mehr abgekühlt sind. Ihr könnt sie dann auf einem Stück Backpapier sammeln und dort ca. 30 Min auskühlen lassen. Ich lege sie übrigens nicht direkt auf ein Gitterrost, da sie einfach so empfindlich sind, dass sie schnell brechen können. Erst wenn sie ca. 30 Min runtergekühlt sind, lege ich sie dann mehrere Stunden auf das Rost. So kann die Schokolade auch besser abkühlen.






































Am Schluss kommen meine Cookies immer in eine Blechdose. Ich finde, dass sie nach 2 oder 3 Tagen lagern noch viel besser schmecken. Danach halten sie eh nicht mehr lange, weil sie so lecker sind! :)

Viel Spaß euch beim Nachbacken!

Bei Fragen helf ich euch gerne!




Sonntag, 27. Dezember 2015

Baumkuchen im Marzipanmantel mit Schokoglasur

"Mal was Neues versuchen", dachte ich mir vor ein paar Tagen. Kurz vor Weihnachten fuhr ich nämlich schon zu meinen Eltern. Ich wollte unbedingt mal was ausprobieren, was machbar ist und ich noch nie gemacht habe. Da sah ich bei der Tine von Pottlecker auf Instagram einen Baumkuchen, in den ich am liebsten mit dem Gesicht zuerst reingesprungen wäre. Also wusste ich, den muss ich nachbacken! Ihr Rezept ist auf eine Springform von 18 cm ausgerichtet, ich wollte einen größeren haben und habe zusätzlich ein paar Kleinigkeiten abgeändert. Hier kommt ihr nochmal zu ihrem Rezept und ihren tollen Bildern: *KLICK*




Ofen vorheizen auf 240 Grad Oberhitze

22cm Springform

Die Springform mit Backpapier auskleiden

Für den Teig:

300g weiche Butter
5 EL Rum
4 Tropfen Rumaroma
4 Tropfen Bittermandelaroma
1 Prise Salz
Mark einer Vanilleschote
270g Zucker
8 Eier  - Zimmertemperatur
115g Speisestärke
3/4 Tütchen Backpulver
180g Mehl
1 Glas Orangensaft

Fürs Drumherum:
Jetzt liegt es an euch, wie ihr es am liebsten haben wollt. So hab ich es gemacht:

1 Glas Aprikosenmarmelade
ca. 250g Marzipan
ca. 70g Puderzucker
ca. 250g Kuvertüre Zartbitter
ca. 70g Kuvertüre weiß
5g Palmin





Ich habe für den Teig meine Küchenmaschine verwendet, da man doch viel schlagen muss, um viel Luft in den Teig zu bekommen. Hatte heute keine Lust auf meinen Handmixer! :)

Die weiche Butter mit den Zucker, Salz, der Vanille und den Aromen schaumig rühren. 3 ganze Eier nach und nach dazu, danach 5 Eigelbe. Die Masse sollte richtig schön schaumig sein. Die Eiweiße werden später aufgeschlagen.
Mehl, Stärke und Speisestärke mischen und in die aufgeschlagene Masse sieben. Jetzt bitte nur kurz die Maschine anstellen, bis die Mehlmischung verteilt ist. Niemals überschlagen wenn das Mehl dazu kommt. Jetzt die Eiweiße zu Schnee schlagen, da könnt ihr dann nochmal eine Prise Salz dazu geben. Den Schnee jetzt unter den Teig heben, damit er schön fluffig ist.

Jetzt kommt der Hauptteil: Ihr nehmt pro Schicht immer 2 gute EL Teig und streicht sie in die Form. Die erste Schicht ist noch was huddelig, weil das Backpapier immer so ein bißchen verrutscht, aber spätestens bei der zweiten Schicht, ist es ganz easy, weil der Teig beim Verstreichen von der heißen Schicht drunter etwas geschmeidiger wird. Bei mir haben die einzelnen Schichten zwischen 3 und 4 Min gedauert. Bitte kontrolliert da eure Öfen selbst, denn jeder backt anders. Ich habe die Schichten jedenfalls nicht sehr dunkel werden lassen, sondern eher golden.

Nach 12 Schichten war ich mit dem Kuchen fertig. Es ging erstaunlich schnell. Also ich dachte Anfangs, dass ich länger zum Backen brauche. Wenn man aber mal angefangen hat, dann wuppt das richtig schnell bei jeder Schicht. Ich habe 1 Stunde und 5 Minuten gebraucht. Wenn der Kuchen gerade aus dem Ofen kommt, macht ihr kurze Zeit später die Backform ab und träufelt die eine Hälfte des Saftes über den Kuchen, dann dreht ihr ihn um und macht den Rest auf die andere Seite. Der Saft zieht ein und dient dazu dass er saftig bleibt.

Die Marmelade durch ein Haarsieb streichen und ca. 10 Min aufkochen. Ihr merkt wie die Marmelade immer flüssiger wird und dann wieder fest. Bitte passt auf, sie ist im Nu verbrannt.
Sie wird auf dem abgekühlten Baumkuchen verteilt. Dabei solltet ihr schnell sein, sonst wird die Marmelade schnell wieder fest und ihr habt Hubbeln. -so wie ich .. das hat mich was geärgert, aber ich wusste ja, dass ich noch Marzipan drüber gebe und Schokolade. Meine Hoffnung war es, dass man am Ende nichts mehr davon sieht. :)

Der Kuchen muss jetzt einmal komplett auskühlen! Ich habe ihn dafür auf ein Kuchengitter gestellt. 

Das Marzipan mit dem Puderzucker richtig gut verkneten, bis ihr eine geschmeidige Masse habt. Das Marzipan sollte also nicht mehr zu klebrig sein. Jetzt rollt ihr eine kreisförmige dünne Schicht aus und legt sie über den Kuchen. -Alles gut andrücken und den Rest am Rand mit einem Messer gerade abschneiden. Ihr werdet Marzipan übrig haben, aber es ist einfacher mit mehr Marzipan auszurollen, als am Ende zu wenig zu haben. Ihr könnt einen Teil des Marzipans einfärben und stempeln, so wie ich es getan hab, oder es in eine luftdichte Plastikdose legen, damit es frisch hält fürs nächste Backen.

Die dunkle Kuvertüre mit etwas Palmin im Wasserbad schmelzen und die Kuchen damit einstreichen. Ihr könnt nun noch mit weißer Kuvertüre den Kuchen verzieren. Das ist natürlich euch überlassen! :)
Ich finde es ganz schön so! Die weiße Kuvertüre habe ich runtergeschnitten und den Rand damit verziert.

Der Kuchen sollte nun komplett abkühlen, damit die Glasur fest wird. Er hält unangeschnitten locker eine Woche frisch. Wenn er erstmal angeschnitten ist, dann garantiere ich für nichts mehr! haha..

Der Kuchen hat mit Teig anrühren, backen, kühlen, aprikotieren, marzipanumlegen und glasieren ca. 5 Stunden gedauert. Ich hätte das Marzipan auch weg lassen können und ihn einfach nur aprikotieren und glasieren können, aber ich wollte etwas besonders Hübsches zaubern. Der Kuchen war so lecker, dass ich ihn definitiv nicht das letzte Mal gebacken habe. Dafür muss nicht Weihnachten sein!

Hier ist ein Handybild, wo ihr den Anschnitt des Kuchens ganz gut erkennen könnt. :)




Wenn ihr noch Fragen habt, helf ich euch sehr gerne!



Montag, 14. Dezember 2015

Vanillekipferl

Heute gibt es nochmal ein wirklich feines Rezept für mega mäßig leckere Vanillekipferl.
Ich backe sie jedes Jahr, weil sie für mich einfach zu Weihnachten dazu gehören.

Einziges Problem:
Sie sind meistens vor Heiligabend leer!

Hahaha...

Um es kurz zu machen, gehts hier direkt zum Rezept:





























Für ca. 55 Kipferl

200g Mehl
1 Messerspitze Backpulver
1 Prise Salz
120g Zucker
1 Ei
130g gemahlene Mandeln
125g weiche Butter
1 Vanilleschote
Zucker zum Wälzen

Ich habe den Teig einen Tag vor dem Backen hergestellt und im Kühlschrank gelagert. Ihr könnt den ihn auch am selben Tag zubereiten. Allerdings sollte er mind. 2 Stunden kalt liegen. Vielleicht sagen jetzt einige dass dies nicht nötig ist, meine Erfahrung ist es, dass die Kipferl ihre Form besser erhalten und besser schmecken.

Mein Tipp zu den gemahlenen Mandeln: Ich habe mir ganze Mandeln mit Schale gekauft und diese geschreddert. Nicht sehr fein, sondern etwas stückiger gelassen, so hat man in den Kipferln leckere mini kleine Mandelstückchen. Das schmeckt richtig toll!

Ihr könnt natürlich auch fertig gemahlene Mandeln nehmen, die sind in der Regel sehr fein.

Zuerst kratzt ihr die Vanilleschote aus. Die eine Hälfte gebt ihr in eine Schüssel, die andere Hälfte gebt ihr in ca. 3 Hände voll Zucker und vermischt sie gut und stellt die Mischung weg. (braucht ihr erst am Schluss wieder)

Die andere Hälfte vermischt ihr mit allen oben genannten Zutaten und knetet daraus einen Teig.

Tipp: Die ausgekratzte Vanilleschote könnt ihr noch für weiteren Vanillezucker verwenden. Ich sammel die immer im Zucker und in ca 2 Wochen schredder ich sie mit Zucker und siebe ihn aus.

Der Teig kommt jetzt in Folie eingewickelt für 2 Stunden in den Kühlschrank.





























Ofen vorheizen auf 170 Grad Umluft

Die Kipferl werden jetzt in kleine "Würste" gedreht, die Enden sollten spitz sein und nach unten zeigen. Wenn ihr die Kipferl nebeneinander auf das mit Backpapier ausgelegte Blech legt, solltet ihr sie nicht zu nahe aneinander legen, da sie beim Backen noch gut aufgehen. So ist es auch eure Entscheidung wie groß ihr die Kipferl macht. Ich mache sie eher klein, weil ich so große Kekse nicht schön finde. Das liegt aber an euch. Ich habe 55 Stück aus dem Rezept bekommen.

























Die Kipferl brauchen nicht sehr lange, ca 8 Min. Ich bin während des Backens die ganze Zeit in der Nähe des Ofens gewesen, da die Kipferl schnell Farbe bekommen. Sobald die goldig sind, könnt ihr sie rausholen. Jetzt kommt der Vanillezucker zum Einsatz, den ihr am Anfang vermischt habt. Ich lasse die Kipferl minimal abkühlen, damit ich mir nicht so sehr die Finger verbrenne und gebe sie dann vorsichtig mit einem Pfannenwender in den Zucker. Ich wälze sie darin und lege sie dann auf ein Backrost mit Backpapier ausgelegt, zum Auskühlen. Danach kommen sie in die Keksdose zum Lagern.
 


Wenn ihr Fragen habt, helf ich euch gerne!









Sonntag, 6. Dezember 2015

Kokosflockis

Die Weihnachtszeit ist da und sie bringt ganz viele tolle Kekse mit. Meistens backe ich mehrere Sorten. Darunter befinden sich immer Vanillekipferl, Butterkekse und Zimtsterne. Dieses Jahr wollte ich mal wieder was mit Haferflocken machen. Dadurch dass ich Kokosmehl und geröstete Kokoschips im Schrank hatte, wollte ich diese Zutaten irgendwie vereinen, legte los und kreierte ein neues Rezept.

Der Teig ist super schnell gemacht und die Kekse an sich auch. Genau das Richtige für die jenigen die wenig Zeit haben und vielleicht erst kurz vor Weihnachten zum Backen kommen.

Übrigens habe ich mich bewusst gegen Schokolade und/oder weitere Nüsse im Teig entschieden, weil ich oftmals dazu neige, zu viele Zutaten zu verwenden. Die Haferflocken und auch die Kokosnuss kommen geschmacklich so richtig gut zur Geltung. 

Als ich mit meinen Keksen fertig war, wollte ich ihnen auch einen Namen geben. Ich habe sie Kokosflockis getauft, nachdem mir meine Cousine den Vorschlag machte! :)


Ofen vorheizen auf Umluft 180 Grad

Für 45 Kekse

200g weiche Butter
200g Zucker
Vanillezucker nach Geschmack (ich habe selbstgemachten)
1 Prise Salz
75g Kokosmehl *zB. von MorgenLand
70g Mehl
200g Haferflocken
70g geröstete Kokoschips *zB. von Morgenland
2 Eier

Alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
Jetzt liegt es an euch wie groß oder klein eure Kokosflockis werden sollen. Ich habe 45 Stück aus dem Teig gemacht.

Es geht ganz einfach. Ihr rollt kleine Kugeln und legt sie auf ein Backblech nebeneinander. Nun drückt ihr sie minimal an, sodass sie aussehen wie viel zu dicke Taler.
Jetzt schiebt ihr sie in den Ofen und lasst sie so lange backen, bis sie anfangen goldig zu werden. Das dauert ca. 4 Min. Nun nehmt ihr einen Pfannenwender und drückt ihn von oben auf die Kekse drauf, sodass sie etwas flacher werden.
Jetzt backt ihr sie so lange, bis sie goldig sind. Das dauert nochmal ca. 5 Min. Bitte beachtet, dass jeder Ofen anders backt. Also kontrolliert bitte, ob eure Kekse länger oder kürzer brauchen.





























Wenn ihr sie raus holt, lasst ihr sie auf dem Backpapier abkühlen. Wenn sie komplett erkaltet sind, kommen sie in eine Blechdose zum Lagern. Sie halten sich ein paar Wochen, - falls ihr sie nicht vorher aufgegessen habt! :)

Wenn ihr Fragen habt, helf ich euch gerne!








*Werbung -dieser Post und die Produktempfehlung von MorgenLand ist freiwillig entstanden!

Sonntag, 22. November 2015

Apfel-Birnen Chutney mit Zunder

Es ist Herbst/Winter, es ist Einkochzeit. Für mich zumindest.
In dieser Zeit, nehme ich mir jede freie Minute, um diese in der Küche zu verbringen.
Ich bereite dann immer viele Geschenke vor, da einige Geburtstage - und eben auch Weihnachten ansteht.
Am Wochenende gab es dann eine ähnliche Version vom Apfel-Birnen Chutney, was ihr bereits seit letztem Jahr auf meinem Blog finden könnt, allerdings ist dieses etwas anders zusammengestellt und es hat mehr Zunder! :D
Mehr Schärfe, mehr Knoblauch, mehr Säure und eine schönere Konsistenz.
Ihr könnt euch euer Chutney letztendlich würzen wie ihr wollt und auch die Zutaten verwenden wie ihr mögt. Jeder hat da ja seinen eigenen, liebsten Geschmack.




Hier zeig ich euch aber nochmal kurz alle Chutneyrezepte meiner Seite:

Chutney aus Birnen und Äpfel
Chutney aus Weinbergpfirsich und frischen Oregano
Chutney aus Tomaten, Äpfeln, Möhren und Knoblauch
Chutney aus Äpfeln und Zwiebeln



Zum Rezept:


600g Birnen (geschält, entkernt und fein gewürfelt)
300g Zwiebeln (geschält und fein gewürfelt)
700g Äpfel (geschält, entkernt und fein gewürfelt)
Saft von 2 Zitronen
3 TL Chiliflocken (je nach Geschmack auch mehr)
1 TL Koriander gemahlen
10 Knoblauchzehen in feine Scheibchen geschnitten
600 ml Weinbrandessig
100 ml Apfelsaft
750g Gelierzucker 2:1
3 TL Salz
3 TL Curry (Madras habe ich genommen)
2 EL schwarzer Sesam
100g Zucker

etwas Öl zum Anbraten

Die Birnen-, Zwiebel- und Apfelwürfel mit dem Zitronensaft vermischen.
Nun gebt ihr Öl in einen großen Topf und dünstet darin die Würfel an bis sie glasig sind. Jetzt können Salz, Curry, Chili, Koriander, schwarzer Sesam und die feinen Knoblauchscheibchen dazu. Ihr könnt natürlich auch mehr Knoblauch oder Chili nehmen. (oder auch andere Gewürze) So wie ihr es am liebsten mögt. Wenn alles schön am brutscheln ist, gebt ihr den Zucker dazu bis er komplett aufgelöst ist und dann den Apfelsaft und Apfelessig.
Ich habe die Masse ca. 10 Minuten kochen lassen. Wenn ihr wollt, könnt ihr diese etwas anpürrieren
- das Chutney wird etwas geschmeidiger und es entfaltet nochmal den Geschmack der Früchte, Zwiebeln und Knoblauch.

Jetzt kommt der Gelierzucker ins Spiel. Ihr gebt ihn in die kochende Masse und rührt alles gut um und lasst es alles ca. 6 Minuten gut durchkochen.
Wenn ihr eine Gelierprobe machen wollt, dann holt ihr euch einen Teller, gebt einen Löffel des Chutneys darauf und haltet den Teller dann leicht senkrecht. Ihr seht dann wie zähflüssig die Masse wird.

Nun füllt ihr das Chutney in sterile/saubere Gläser ab. Ich verwende dafür Schraubgläser. Dann den Deckel feste drauf schrauben. Jetzt wäre das Chutney ein paar Monate haltbar.

Diesmal habe ich aber alles, was ich eingemacht habe, nochmal eingekocht, um die Haltbarkeit für längere Zeit 100 % zu gewährleisten.

Ofen vorheizen auf Umluft 120 Grad

Die heißen Gläser mit Abstand auf ein Blech stellen, in den Ofen schieben und  mit einem Messbecher ca. 2cm hoch mit Wasser füllen. Die Gläser sollten jetzt in dem Wasser stehen und durch das Einkochen nochmal ein gutes Vakuum im Glas erhalten.

Nach 25 Min könnt ihr die Gläser wieder aus dem Ofen nehmen. Ihr könnt im Nachhinein beobachten, wie sich die Deckel von den Gläsern zusammen ziehen und sich nach unten wölben. So solls sein! :)

Jetzt sollte sich das Chutney über 1 Jahr halten. Mir schmeckt es total gut zum gebratenem Fleisch oder auf einem Brot mit Käse, ooooooooooder auf meinem voll leckeren Burger! :)


Wenn ihr noch Fragen habt, helf ich euch gerne!



Samstag, 14. November 2015

Oberleckerer Schoko-Zucchinikuchen





























Schon seit so langer Zeit hatte ich mir vorgenommen mal neue Dinge auszuprobieren.
Meine Koch- und Backliste wächst und wächst und wächst.
Ich wünschte mir, dass mein Tag mehr Stunden hätte, so könnte ich privat viel mehr Zeit in meine Leidenschaft stecken.

Aber eigentlich ist ja so ein Rührkuchen recht schnell gemacht. So dachte ich es mir neulich auch, denn ich bin eine Rührkuchenliebhaberin. Einfache, schnelle Rührkuchen sind mir viel lieber als Sahnetorten zum Beispiel. Ich finde es total schade, dass immer mehr Modetorten und andere aufwändige Torten viel mehr im Fokus stehen, als leckere, saftige Rührkuchen.

Ich habe auch in meinem Rezepteordner eine Kategorie "Rührkuchen" aufgestellt. Da könnt ihr alle meine schnellen, einfachen Leckerchen finden. Habt ihr schon reingesehen?
Zuletzt habe unter Anderem einen marmorierten Nougatkuchen gezaubert, - der war vielleicht lecker!

-Bitte lasst den Rührkuchen nicht aussterben!-

Ich glaube dass es das ist, was ich euch damit sagen möchte! :)

Und nun wollt ihr das neuste, schokoladigste, zucchinilastigste Rezept für einen Rührkuchen haben was ich habe???

Aber sowas von gerne! Ganz ganz doll zu empfehlen sogar. Der Kuchen ist so saftig und so schokoladig und so lecker und... hach...

Die Kombination von Zucchini und Schokolade hatte mich so lange schon gereitzt und nun habe ich es endlich geschafft sie zu backen, - die kleine Explosion im Mund!




Auf gehts zum Rezept.

Den Kuchen habe ich natürlich wieder einmal in meiner liebsten Kastenform gebacken. Sie hat ein kleineres Maß (20cm * 11cm) was den Kuchen nicht so riesig werden lässt und für 2 bis 4 Personen ideal ist. Ihr könnt also bei einer größeren Kastenform den Teig einfach verdoppeln, oder nochmal die Hälfte vom Rezept drauf rechnen, je nach Größe eurer Form.

Ihr braucht:

125g weiche Butter
130g braunen Zucker
3 Eier (Zimmertemperatur)
Vanilleessenz (geht auch Vanillemark oder Vanillezucker) 
1 Schluck Sprudelwasser
50g Backkakao
3 Tropfen Rumaroma
1 Msp. Zimt
12g Backpuler
1 Prise Salz
180g Mehl
50g gehackte Zartbitterschokolade
200g Zucchini fein gerieben

Für den Guss:

200g Zartbitterschokolade
ggf. etwas Palmin (kein Muss)

Ofen vorheizen auf 180 °C Umluft

Backform auslegen mit Backpapier, oder einfetten und mehlieren

Die Zucchini waschen, Strunk abschneiden und mit der Hand fein reiben.
Das Mehl, das Zimt, das Salz, den Backkakao und das Backpulver vermischen.
Die Zartbitterschokolade hacken.
Die Butter, das Rumaroma und den Zucker schaumig schlagen. Dafür verwende ich meinen Handmixer mit den Rührstäben als Aufsatz. Wenn die Masse schön schaumig ist, gebt ihr die Eier nach und nach dazu, dann den Schluck Sprudelwasser. Die Mehl-Kakaomischung jetzt in die Eiermasse sieben und nur so lange mit dem Handmixer schlagen, bis die Mischung ein Teig geworden ist. Ich mache das wirklich nur ganz kurz, dann wird der Kuchen auch schön fluffig.
Mit einem Teiglöffel die gehackte Schokolade und die geriebene Zucchini in den Teig unterheben und in die vorbereitete Form geben.

Ab damit in den Ofen, sonst habt ihr gleich keinen Teig mehr. Der schmeckt roh auch sooo gut!

Er brauchte bei mir 1 Stunde. Bitte verlasst euch auf diese Aussage nicht, denn jeder Ofen backt anders und deshalb solltet ihr ihn regelmäßig kontrollieren. Wie immer - mit der Stäbchenrpobe. Der Kuchen ist fertig, wenn kein Teig mehr am Stäbchen hängen bleibt, nachdem ihr es in die Mitte des Kuchens gesteckt habt.

Der Kuchen sollte jetzt auf einem Kuchengitter auskühlen und dann mit der Schokoladen übergossen werden. Ich gestehe dass ich da ziemlich hardcore drauf bin. Meine Kuchen müssen aussehen, dass einem das Wasser im Mund zusammen läuft. Dafür brauch ich einfach viel Schokolade. Wenn ihr weniger nehmt, reicht das sicherlich auch als Glasur. Ihr könnt auch Puderzucker nehmen.
Ich habe jetzt die Schokolade mit etwas Palmin im Wasserbad geschmolzen. Die Glasur wird so geschmeidiger und der Kuchen lässt sich besser schneiden. Dann halt noch gehackte Schokolade drüber gestreut und die Schokobombe ist perfekt! :)





























Da Weihnachten vor der Tür steht, habe ich den Kuchen nochmal gebacken, aber diesmal im Glas. Ich bin so begeistert von dem saftigen Geschmack, dass ich ihn unbedingt nochmal machen wollte. Zusätzlich habe ich geröstete Pecannüsse in den Teig gegeben.






























Wie man Kuchen im Glas backt?

Ganz einfach:

Ihr könnt Schraubgläser nehmen oder Weckgläser. Diese müssen sehr sauber sein. Ich spüle sie immer mit kochendem Wasser und koche die Deckel, bzw. Gummiringe mit Wasser und einem Schluck Essig ab.

Bei Schraubgläsern solltet ihr darauf achten, dass die Gläser nicht nach oben schmaler werden, sondern entweder gerade sind, oder etwas breiter nach oben, da man sonst den Kuchen nicht aus dem Glas bekommt. (Sturzgläser)

Die Gläser werden eingefettet und mehliert und wie gewohnt im Ofen gebacken. Bitte achtet darauf, dass sie nicht zu lange im Ofen bleiben, weil sie nicht so lange brauchen.
Sobald sie fertig sind, holt ihr sie raus und dreht den Schraubdeckel feste drauf. Bei den Weckgläsern legt ihr den Gummiring auf den Deckel, setzt ihn gerade auf das Glas und verschließt sie mit mind. 3 Klammern.

Um die Haltbarkeit zu verlängern, koche ich die Gläser nochmal ab. Dadurch entsteht ein größeres Vakuum im Glas.

Die Gläser mit Abstand voneinander auf ein Blech stellen (mit Deckel). Das Blech so weit mit Wasser füllen, bis die Gläser ca. 2 cm im Wasser stehen. Wichtig ist, dass ihr heißes Wasser nehmt, wenn ihr die Gläser gerade aus dem Ofen genommen habt und direkt einkochen wollt. Wenn die Gläser schon abgekühlt wären, nehmt ihr kaltes.

Da ich die Gläser immer direkt einkoche, nehme ich heißes Wasser. Davon abgesehen, nutze ich direkt die Restwärme vom Ofen. Er sollte auf ca. 120 Grad stehen und die Küchlein ca. 30 Min einbacken. Wenn die Gläser vorher kalt waren, dauert es natürlich länger.

Wollt ihr auch mal probieren?

Dann auf! Geht ganz schnell und einfach!

Wenn ihr Fragen habt, helf ich euch gern!