Sonntag, 19. Juli 2015

Kartoffelbrot

Dieser Beitrag liegt nun 3 Jahre zurück und ist aus meinem Rezepteordner der, der die meisten Aufrufe hat und mit am häufigsten nachgebacken worden.

Da die Bilder auch demensprechend veraltet sind, habe ich gedacht, ersetze ich sie durch neue und frische die Zubereitungsweise des Brotes nochmal etwas auf, da ich in den Jahren da schon eine andere Routine reinbekommen habe! :)

Auf Instagram könnt ihr einige Varianten des Kartoffelbrotes sehen, was ich in letzter Zeit gebacken habe. Hier und hier auch nochmal 2 Varianten die toll angekommen sind. 


Das Originalrezept von Cynthia Barcomi, aus dem roten Backbuck vom Mosaik Verlag.



Ihr braucht dafür:

750g Kartoffeln (geschält )
Salz
125g warmes Wasser
etwas Zucker
21g frische Hefe
4 El Olivenöl (Sonnenblumenöl geht auch..)
710g Mehl

Kartoffeln schälen und mit 2 Tl Salz kochen.
In der Zwischenzeit Mehl und 2 Tl Salz mischen.
Wenn die Kartoffeln fertig sind, abschütten und mit einem Handmixer (Schneebesenaufsatz) zerkleinern. Die Masse sollte aussehen wie Pürree.
Wichtig ist, dass ihr die Kartoffelmasse abkühlen lasst, bis sie nur noch lauwarm ist, nicht zu heiß, sonst geht die Hefe kaputt und kann nicht mehr aufgehen.

Nun vermischt ihr das warme Wasser und bröselt die Hefe hinein, gebt das Öl dazu und rührt es kurz durch. Die Flüssigkeit mit einer Prise Zucker bestreuen und 5 Min stehen lassen.

Jetzt gießt ihr das Hefewasser in die pürrierten Kartoffeln und gebt dann das Ganze in das Mehl und bearbeitet es mit dem Handmixer, oder direkt mit den Händen. (Aber nur bis das Mehl einigermaßen vermengt ist, dann bitte mit den Händen weiter kneten)

Der Teig ist etwas trocken, aber beim Kneten merkt ihr dass er immer toller wird! :) Bitte nichts mehr hinzufügen. ( Wasser oder Mehl) Der Teig wird nämlich richtig klasse.

Der Teig wird zu einer Kugel gedreht. Den Schüsselboden bestreu ich immer ziemlich üppig mit Mehl und lege dann die Kugel Teig drauf und bestreue diese wieder mit Mehl. So bekomme ich ihn nach dem Gehen gut aus der Schüssel und kann das Mehl direkt nutzen um eben ein hübsches Brot zu formen. Ich mag es gerne wenn es einen Mehlrand hat.
Jetzt stellt ihr den Teig zum Gehen an einem warmen Ort für 40 Minuten.  Bitte legt ein Tuch über die Schüssel.

Den Teig in 2 Stücke teilen.
Die Stücke werden jeweils in eine Kugel gedreht, plattgedrückt und wieder eingerollt, sodass ihr einen Saum nach oben stehen habt. ( Im Buch steht, dass man die Laibe mit dem Saum nach unten legen soll, nach dem weiteren Gehen wieder umdrehen soll. Da sie aber so weich sind, wenn sie aufgegangen sind, drehe ich sie nicht mehr um, sondern forme sie direkt so, wie ich sie haben möchte.)

Die beiden Brotlaibe gehen nun wieder 30 Min auf einem Backblech mit Backpapier. -bitte bedeckt die Brote wieder mit einem Tuch.
Nun stellt ihr den Ofen auf 190 Grad Umluft ein und gebt die Brote ca. 10 Min nach dem Anstellen hinein. (ich heize den Ofen immer erst 10 bis 15 Min vorher vor)

Die Brote dauern ca. 30 Min. Bitte beobachtet sie aber in euerm Ofen. Jeder backt schließlich anders. Ich habe mir angewöhnt bei allem was ich backe, immer nach 20 Min in den Ofen zu schauen.
Das Brot sollte golden sein und beim Draufklopfen hohl klingen, dann ist es fertig.

Bitte legt die Brote direkt nach dem Backen auf ein Kuchenrost, dann können sie besser gleichmäßig abkühlen.

Das Brot schmeckt ganz wunderbar wenn ihr die Scheiben toastet oder in der Pfanne röstet. Ihr könnt es natürlich auch so essen.

Es hält unwahrscheinlich lange frisch. Ihr könnt es aber auch einfrieren und wenn Besuch kommt auftauen und nochmal für 10 Min in den Ofen geben. :)

Hier noch ein paar Handybilder:












Wie ihr seht gibt es so so viele Möglichkeiten das Brot aufzupeppen.

Ihr könnt zB. folgende Zutaten nehmen:

-Oliven
-Röstzwiebeln
-Nüsse
-Gewürze
-getrocknete Tomaten
-Kräuter
-Sesam

und vieles mehr...

Wenn ihr Fragen habt, helf ich euch gerne...





Dienstag, 7. Juli 2015

- Ab in den Süden - Mein Antipastiteller mit Feta-Kräuterdipp und Kartoffel-Olivenbrot

Man hat stressige Tage hinter sich und freut sich manchmal nur noch auf einen freien Moment, wo man die Füße hochlegt, sich zurücklehnt, die Augen zu macht, vom Urlaub träumt und dann was feines Mediterranes isst...

Ich habe ihn zu mir nach Hause geholt, den Duft des Südens, den Geschmack des Essens und mit meinem Freund geteilt.






























Bei mir gab es Antipasti mit Fetadipp und Kartoffel- Olivenbrot.
Mit meinen Vorbereitungen begann ich 2 Tage vorher, denn da habe ich erstmal die Auberginen, den Paprika und die Zucchini zubereitet, damit sie schön durchziehen.

Für 2 Personen

Ihr braucht für die Antipasti:
- 1 Zucchini
- 1 Aubergine
- 3 Paprikaschoten
- 4 Knoblauchzehen
- Olivenöl
- Salz
- frischen Thymian





























Das Gemüse waschen, die Aubergine und die Zucchini vom Strunk befreien. Paprika halbieren und entkernen.

Ofen auf 200 °C Ober-Unterhitze vorheizen

2 Bleche mit Backpapier auslegen.
Zucchini und Aubergine in Scheiben schneiden und auf dem Backblech verteilen, salzen.
Die halben Paprikaschoten auch auf das mit Backpapier ausgelegte Blech, mit der Hautseite nach oben legen.

Zucchini und Aubergine mit Öl einstreichen.

Die beiden Bleche in den Ofen schieben und immer im Blick halten.
Während alles im Ofen backt, könnt ihr schonmal die Knoblauchzehen schälen, den Thymian und das Öl bereit stellen.

Die Zucchini- und Auberginenscheiben werden als erstes fertig sein. Sie sollten eine goldene Farbe haben wenn ihr sie aus dem Ofen nehmt. Das dauert nicht so lange.

Die halben Paprikaschoten sollten so lange drin bleiben, bis die Schale sehr dunkel, so gut wie schwarz sind.

Die Zucchini- und Auberginenscheiben gebt ihr in sepparaten Behältern und begießt sie mit etwas Olivenöl und presst jeweils Knoblauch darüber und gebt den frischen Thymian dazu. Ich habe alles etwas vermischt. Das klappt ganz gut. Wenn alles abgekühlt ist, -Deckel drauf und ab damit in den Kühlschrank.

Wenn die halben Paprikaschoten fertig sind, nehmt ihr sie raus und legt sie zum Schwitzen in einen Gefrierbeutel, so lässt sich nach einer Zeit die Schale ganz leicht lösen. Das macht ihr dann auch und legt, wie auch schon oben beschrieben, die Paprika ein.

Das Gemüse zieht nun 2 Tage im Kühlschrank durch. Und es schmeckt großartig, das könnt ihr mir glauben! :)





























Nun zum Feta-Kräuterdipp!

Diesen habe ich einen Tag vor dem Verzehr zubereitet.

Ihr braucht:

120g Fetakäse
130g Frischkäse
300g Joghurt
2 Knoblauchzehen (geschält)
1/2 Bund Petersilie
Saft einer halben Zitrone
Pfeffer, Salz
frischer Thymian

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit einem Stabmixer pürrieren.
Japp, mehr ist es nicht.
Deckel auf das Gefäß und auch in den Kühlschrank damit, dann kann es gut durchziehen.

Wenn ihr jetzt alles vorbereitet habt, könnt ihr das Kartoffel-Olivenbrot in Scheiben schneiden und in der Pfanne von beiden Seiten anrösten und mit den oben zubereiteten Leckereien servieren. Das genaue Rezept für das Brot zeig ich euch auch bald!!!

Bei uns gab es übrigens noch einen Salat dazu! :)





Wenn ihr noch Fragen habt, helf ich euch gerne!

*Werbung! Dieser Post ist mit freundlicher Unterstützung von Tchibo entstanden





Sonntag, 21. Juni 2015

Zitronen-Kokoskuchen

Einen leckeren, saftigen Zitronenkuchen habe ich lange nicht mehr gebacken. Da ich neulich Besuch bekommen sollte, dachte ich, es wäre der passende Zeitpunkt nochmal einen zu zaubern. Eigentlich mag ich Rührkuchen am liebsten. Es sind einfache, aber sehr leckere Kuchen ohne Fruchtstücke. Leider habe ich öfters das Gefühl, dass sie so ein bißchen anfangen auszusterben.

Das heißt im Klartext: BACKT MEHR RÜHRKUCHEN! :)

Den Kuchen habe ich in meiner liebsten Kastenform gebacken. Hier habe ich sie euch schon einmal gezeigt. Die Form ist tatsächlich total alt und kaputt. Sie mit Magarine einzupinseln und noch so dick mit Mehl zu bestäuben, bringt schon lange nichts mehr, -deshalb lege ich sie immer mit einem Stück Backpapier aus. Funktioniert auch super! :) Die Form ist übrigens 20 cm x 11cm groß. Perfekt für einen Besuch, der nicht so groß ausfällt. Ich mag die Größe übrigens sehr. Grundsätzlich finde ich auch kleinere Kuchen schöner! :) Ihr könnt also bei einer größeren Kastenform den Teig einfach verdoppeln, bzw. nochmal die Hälfte vom Rezept drauf rechnen. 





























130g Butter -weich
160g Zucker
1 Prise Salz
3 Eier - Zimmertemperatur
Vanilleessenz oder Vanillezucker
4 Tropfen Zitronenaroma
Saft einer halben Zitrone
Sprudelwasser
160g Mehl
70g Kokosraspeln zB. *von MorgenLand
1,5 TL Backpulver

Für den Zuckerguss:
Zitronensaft
Puderzucker nach Belieben
Kokosraspeln zB.  *von MorgenLand

Ofen vorheizen auf 180°C Umluft

Zubereitung mit dem Handrührgerät oder einer Küchenmaschine: 
Die Butter mit dem Zucker, dem Salz und dem Zitronenarmoma schaumig schlagen. Nach und nach die Eier dazu, dann den Zitronensaft und Vanilleessenz. Nun gebt ihr ca130ml Sprudelwasser und die Kokosraspeln hinein und danach siebt ihr das Mehl und das Backpulver dazu. Bitte schlagt das Mehl nur so lange bis es sich im Teig verteilt habt. Sollte der Teig nicht "zähflüssig" genug sein, könnt ihr noch einen Schluck Sprudelwasser rein schütten und kurz aufschlagen.

Jetzt kann der Teig in die mit Backpapier ausgelegte Form gegeben werden. Ihr könnt natürlich auch jede andere Form nehmen, die ihr vorher gut einfettet und mit Mehl bestäubt habt. Allerdings solltet ihr darauf achten dass sie nicht zu groß ist, da das Rezept eher für einen kleinen Kuchen ausgelegt ist.

Der Kuchen sollte jetzt auf mittlerer Schiene ca. 30 Min backen. Bitte achtet auf eure Öfen, denn jeder backt anders. Durch eine Stäbchenprobe könnt ihr kontrollieren, wann euer Kuchen gar ist.

Sobald er fertig ist, holt ihr ihn aus dem Ofen und lasst ihn auf einem Gitter etwas abkühlen und stürzt in dann aus der Form.

Erst wenn er komplett ausgekühlt ist, geht es weiter mit dem Guss...





























 Für den Guss:
Ich habe ca. 200g Puderzucker gesiebt und diesen dann mit Zitronensaft und einem Schneebesen glatt gerührt. Am besten schmeckt uns der Guss, wenn er etwas dicker ist. Deshalb rühre ich ihn immer recht zäh an. Also lieber anfangs nicht zu viel Zitronensaft dazu geben, lieber nach und nach, sonst ist der Guss im Nu zu dünn.

Ich habe den Guss auf den Kuchen gekippt und grob mit einem Pinsel verstrichen.

Am Schluss streut ihr eine Hand voll Kokosraspeln über den noch weichen Zuckerguss.





























Der Kuchen kam bei meinem Besuch sehr gut an, bei mir selbst auch! Hahah..
Übrigens zählt dieser Kuchen zu meinen Liebsten!
Dringendes Nachbacken empfohlen! :)





























Wenn ihr Fragen habt, helf ich euch gerne!







*Werbung -dieser Post und die Produktempfehlung von MorgenLand ist freiwillig entstanden!

Dienstag, 9. Juni 2015

Amaranth-Kartoffel-Linsen-Bratlinge mit Guacamole mal anders...

"Es muss nicht immer Fleisch sein" , das sage ich in letzter Zeit oft, da ich sehr viel Vegetarisches koche. Und ihr?





























130g Amaranth
100g braune, getrocknete Linsen (einen Tag vorher in kaltem Wasser einweichen)
600g Kartoffeln, geschält
Salz, Pfeffer, Muskat
2 mal Frühlingszwiebeln
1 kleine Schalotte

etwas Öl für die Pfanne

Die Linsen ohne zu salzen in Wasser abkochen. Parallel die Kartoffeln mit 2 TL Salz auch kochen und den Amaranth nach Packungsanleitung zubereiten.

In der Zeit wo alles kocht, bereitet ihr euch die Zwiebeln vor. Die Schalotte in Würfelchen und die Frühlingszwiebeln in Scheibchen schneiden und mit ein wenig Öl in der Pfanne auf kleiner Hitze glasig dünsten. Etwas mit Pfeffer und Salz würzen, - dann abkühlen lassen.

Sobald die Kartoffeln weich sind, abschütten und mit einem Schneebesen zerkleinern und verrühren. Das geht ganz einfach und müsst auch nicht stückchenfrei sein. Ich mag es sogar lieber wenn man dann noch auf ein paar kleine Kartoffelstückchen beißt. Das grobe Püree gebt ihr in eine Schüssel. Fertige Linsen und Amaranth abschütten und zur Kartoffelmasse geben. Vorsicht, es ist alles noch sehr heiß, deshalb könnt ihr es erst mal mit einem Löffel grob verrühren. Die gedünsteten Zwiebeln könnt ihr auch schon dazu geben. Nun wartet ihr ab, bis alles lauwarm abgekühlt ist und vermengt dann alles nochmal mit den Händen, die ihr natürlich vor dem Kochen gewaschen habt. Ihr könnt die Masse richtig kneten. Sie ist wie ein Teig. Mit Pfeffer, Salz und Muskat würzen.
Jetzt könnt ihr die Masse mit nassen Händen zu Bratlingen formen und sie in einer heißen Pfanne mit Öl von beiden Seiten goldig braten. Wie ihr lesen könnt, sind die Bratlinge vegan, - also ohne tierische Produkte. Man braucht auch kein Ei zum Abbinden der Masse. Toll, oder?






























Für die erfrischende Guacamole:

1/2 mittelgroße Avocado (ich habe Hass genommen)
1/2  Zitrone (je nach Geschmack)
Salz/Pfeffer
200g Naturjoghurt (ich habe das 1,5% genommen) (Sojaghurt für die vegane Alternative)
etwas Kresse
4 Radießchen

Die Avocado klein schneiden und in ein Gefäß mit dem Saft einer ausgepressten Zitrone, dem Joghurt, Salz und Pfeffer fein pürieren. (Solltet ihr keinen Pürierstab besitzen, könnt ihr die Avocado auch mit einer Gabel zerstampfen und zerkleinern, dann mit den oben genannten Zutaten vermischen)

Wenn die Masse püriert ist, gebt ihr die Kresse dazu, -diese bitte nicht mehr mit pürieren. Wie viel, ist euerm Geschmack überlassen. Nun schneidet ihr die Radießchen klein und rührt diese auch noch unter.

-Fertig-

Wenn die Bratlinge frisch aus der Pfanne kommen und ihr dann einen dicken Löffel von der erfrischenden Guacamole mit Radießchen und Kresse drauf gebt und genießt, -dann wollt ihr nichts mehr anderes essen! :)
Es schmeckt so hervorragend und ist genau das Richtige für die Jahreszeit!































An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an das Muttimagazin für die tolle Inspiration! Ich habe das Rezept zwar nicht 1 zu 1 übernommen, aber als ich die Patties in der Abteilung "KornGesund" gesehen habe, musste ich sofort sowas ausprobieren! :)






Mittwoch, 20. Mai 2015

{Buchrezension/Rezept} Hafer-Kokos-Cookies mit Schokostückchen

Ich habe alle Bücher von ihr,
wenn ich ihr Kartoffelbrot backe flippt die Familie aus,
ihr American Cheesecake ist der beste den es gibt.

Cynthia Barcomi

Wer sie nicht kennt, sollte sie schleunigst kennenlernen! :)
Neulich war ich in Berlin und habe ihre Kaffeerösterei besucht und ihr Cafe Barcomi´s Deli. Auf meinem Instagramaccount hatte ich euch ein paar Bilder dazu gezeigt.

Seit ihrem ersten Buch, was im Übrigen auch mein absoluter Favorit ist, folge ich ihren Rezepten mit Begeisterung.
Ich habe all ihre Bücher zu Hause und liebe was sie macht. Über Tartes, Cheesecakes, Brote oder Muffins, gibt es alles bei ihr.

Das neuste Buch Cookies vom Mosaik Verlag beinhaltet, wie der Name schon sagt, Cookierezepte. Hier ist garantiert für Jeden was dabei, sogar Glutenfreie.

Hier ein paar wichtige Infos zum Buch:

Gebundene Ausgabe, 160 Seiten
Verlag: Mosaik Verlag
ISBN: 978-3442392780
Größe: 21,7 x 1,9 x 28 cm
Preis: 17,99 €

Foto vom Mosaikverlag

Ich konnte es mir natürlich nicht nehmen lassen direkt eines meiner Favoritenrezepte nachzubacken. Allerdings habe ich das Rezept und die Zubereitung leicht abgewandelt.





























Rezept: (für ca. 30 Cookies)

100g Mandeln, gehobelt
140g Mehl
1 Prise Salz
Mark einer Vanilleschote
1 TL Backpulver
200g kernige Haferflocken
100g Kokosraspel
200g Vollmilchschokolade
200g weiße Schokolade
250g Butter, weich
130g Zucker
2 Eier

-Schokolade hacken
-Mandeln in einer Pfanne goldig rösten und abkühlen lassen
-Mehl, Kokosraspel, gehackte Schokolade, Haferflocken, Backpulver und Mandeln vermischen

Die Butter mit dem Zucker, dem Vanillemark mit einem Handmixer schaumig schlagen, nach und nach die Eier und die Prise Salz dazu geben.
Jetzt die vorhin zusammengestellte Kokos-Mehl-Schokomischung dazu geben und mit einem Teiglöffel unterheben. 

Der Teig wird sehr weich. Ich habe ihn für ca. 30 Min in den Kühlschrank gestellt und den Ofen schon mal vorgeheitzt auf 180 C° Umluft.

Nun werden die Cookies auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech gebacken.
Dazu dreht ihr pro Cookie eine Kugel und drückt sie leicht platt... Die Cookies gehen etwas auseinander beim Backen, deshalb empfehle ich euch etwas Platz zwischen jedem zu lassen. 

Nach ca. 10 Minuten haben sie eine goldene Farbe. Sie sollten jetzt aus dem Ofen genommen werden. Bitte denkt dran den Ofen immer zu kontrollieren. Jeder backt einfach anders.

Die heißen Cookies erst auf dem Blech etwas runterkühlen lassen und dann auf einem Rost komplett abkühlen lassen. 

Sie schmecken echt unglaublich nussig und schokoladig zu gleich! Total lecker!







Und wer Cynthia gerne live sehen möchte, kommt am 12.9.15 nach Düsseldorf zum Stern Verlag Janssen & Co. Ich werde jedenfalls dasein, so lange kein wichtigerer Termin rein kommt! Freu mich riesig! Vielleicht treff ich ja auch einige von euch?


Liebste Grüße,



Sonntag, 10. Mai 2015

Apfelrosen an einem ganz besonderen Tag...

Heute soll es für einen ganz bestimmten Menschen Rosen regnen.

Für den Kuchenbäcker !

Ich habe ihn dieses Jahr persönlich kennengelernt und innerhalb einer Woche 3 mal getroffen! :). Es war jedesmal total schön ihn zu treffen, weil wir uns gut verstanden haben. :) Schade ist nur, dass er so weit weg wohnt. :(

Er hatte kürzlich Geburtstag und zu seiner Geburtstagssause eingeladen. Ich habe ihm etwas mitgebracht.
Es ist eine Kombination aus etwas Schönem und Leckeren.

Einige bringen sicher Blumen mit, andere einen Kuchen. Ich dachte mir, dass ich ihm ein paar Rosen backe, -quasi eine Zusammenstellung aus beidem!

Lieber Tobias, dein Geburtstag ist zwar schon ein paar Tage her, aber ich hoffe dennoch, dass du einen tollen Tag hattest und viele Gäste, die dich reich beschenkt haben.





























Hier geht es zum Rezept

Für 8 Rosen braucht ihr:

2 rote Äpfel
Zucker
Zimt
Vanillezucker
Zitrone
300ml Apfelsaft
1 Eigelb
70ml Sahne
4 Rechtecke gefrorenen Blätterteig
Puderzucker



Die 4 TK Blätterteig-Rechtecke auftauen.

Die Äpfel waschen und längst halbieren, entkernen und entstielen. Die Hälften quer in feine Scheiben schneiden und mit Zitrone beträufeln, damit sie nicht braun werden.
Den Apfelsaft mit etwas Zucker (ca. 1 EL) und den Apfelscheibchen kurz aufkochen. Bitte den Deckel auf den Topf legen. Die Apfelscheibchen sollten etwas weicher sein. Das dauert ca. 1 min. Bitte kocht sie nicht zu lange. Dann schüttet ihr sie durch ein Sieb und lasst sie abkühlen.

Eigelb und Sahne miteinander verquirlen.

Ofen auf 180 C° Umluft vorheizen

Pro Blätterteig-Rechteck bekommt ihr 2 Rosen raus. Ihr legt ein Rechteck quer vor euch und schneidet es in der Mitte waagerecht durch. Nun rollt ihr nacheinander die beiden "Streifen" etwas breiter und dicker. Jetzt pinselt ihr beide Streifen mit der Eigelbsahne ein und bestreut sie mit Zimt, Zucker und Vanillezucker. Ich habe nicht zu viel genommen, da ich am Schluss ja noch den Puderzucker drauf gestreut habe.

Nun nehmt ihr die Apfelscheibchen und legt sie oben am Rand jedes Streifens entlang mit der Schalenseite nach oben. Sie sollte etwas herausragen, damit ihr schöne Blütenblätter daraus bekommt. Die untere Seite vom Teig klappt ihr jetzt gerade nach oben, bis zur Hälfte der Apfelscheibchen. Diese klemmen jetzt zwischen dem Teig. Jetzt rollt ihr den ersten Streifen mit den belegten Apfelsscheibchen nach innen zusammen, dann den anderen, danach pinselt ihr mit der Eigelbsahne die Törtchen von außen und auch etwas oben drauf an.

Das macht ihr jetzt mit all euern Blätterteig-Rechtecken!

Übrigens habe ich mich von diesem Video inspirieren lassen: Video

Die Apfelrosen habe ich in Silikonmuffinförmchen gegeben, ihr könnt sie auch in Muffinpapierchen stecken und dann in einer Muffinform backen.

Die Törtchen brauchen ca. 20 Min. Bitte kontrolliert regelmäßig euern Ofen. Schließlich backt jeder anders.

Wenn die Törtchen aus dem Ofen kommen, - lasst sie kurz abkühlen und berieselt sie mit Puderzucker und genießt sie. Vielleicht auch mit einer Kugel Vanilleeis?




























 
Lieber Tobias, ich hoffe dir gefallen meine Rosen, die ich zu deinem Ehrentag gebacken habe! :)

Liebe Grüße,