Montag, 25. April 2016

Karamell Peanutbuttercups




























Seit über 4 Jahren blogge ich nun... die Zeit vergeht wie im Fluge. Wenn ich so zurück denke, dann fallen mir einige Blogger ein, die mich von Anfang an begleitet haben. Zum Beispiel meine allerliebste Miss Blueberrymuffin . Sie ist eine, mit der ich mich von Anfang an gut verstanden habe, bis heute!!!

Nun bin ich besonders stolz auf sie, da sie 15 ihrer Rezepte in einem Buch von Dr. Oetker packen durfte. Ist das nicht toll!? Eines davon habe ich ausprobiert, denn ich möchte euch dringend zeigen, wie toll es ist!

Ein wenig am Rezept abgeändert:

Ich habe geröstet und gesalzene Erdnüsse für das Karamell genommen, weil ich den Kontrast von Salz und Zucker sehr gerne mag. Darüber hinaus habe ich etwas mehr von dem Karamell gemacht, weil ich es nicht nur in die Füllung gegeben habe, sondern auch auf die Cups draufgestreut habe. 4 Tafeln Schokolade haben mir für 24 Peanutbuttercups ausgereicht. Ich habe mich zur Vollmilchschokolade entschieden, statt zur Zartbitter oder beiden Schokoladen. Das könnt ihr selbst entscheiden.



























Ihr braucht für ca. 24 Peanutbuttercups:

ca. 4 Tafeln Schokolade
50g geröstete/gesalzene Ernüsse
40g weißer Zucker
10g Butter
60g Erdnussbutter
25g Puderzucker


Die Erdnüsse und den Zucker in einer Pfanne auflösen und so lange rühren, bis er leicht golden ist. Tipp: am Anfang solltet ihr die Hitze hochstellen, sobald ihr seht dass der Zucker zu schmelzen beginnt, runter drehen! Die Karamell-Nüsse gebt ihr jetzt auf ein Backpapier (vorsicht heiß!) und verteilt sie nebeneinander, sodass ihr nicht zu große Stücke habt. Jetzt lasst ihr sie ein paar Minuten abkühlen und gebt sie anschließend in einen Gefrierbeutel. Jetzt nehmt ihr euch ein Nudelholz, oder einen kleinen Stieltopf und zerkleinert grob die Nüsse mit sanften Schlägen. (nicht zu Staub schlagen! :)) Diese stellt ihr erstmal an Seite.


Die Schokolade kleinhacken und im Wasserbad langsam schmelzen. Währenddessen legt ihr euch eine Minimuffinform zurecht und legt 24 Minipapiere dort hinein. Nun gebt ihr mit einem Teelöffel jeweils etwas von der flüssigen Schokolade auf den Boden des Papiers. Ich habe die Papiere nacheinander in die Hand genommen und befüllt, so hatte ich weniger Matscherei. Nehmt nicht zu viel Schokolade, sonst wird der Boden zu dick. Jetzt klopft ihr die Form ein paar mal auf den Tisch, damit ihr Luftblasen in der Schokolade vermeidet. Jetzt stellt ihr die Form für ca. 10 Min in den Tiefkühler. (Die Schokolade wird relativ schnell fest, weil sie so dünn ist)

Während die Schokolade im Tiefkühler fest wird, gebt ihr die Erdnussbutter, die Butter und den Puderzucker in eine kleine Schüssel und schlagt sie kurz mit dem Handmixer zu einer Creme. Diese füllt ihr in einen Spritzbeutel oder in einen Gefrierbeutel. Die 24 Minischokoböden sollten jetzt kalt sein. Nun spritzt ihr mit dem Spritzbeutel/Gefrierbeutel auf die Mitte des jeweiligen Bodens ein Häufchen der Erdnusscreme. Der Rand sollte dabei frei bleiben. Darüber streut ihr jetzt ein paar Karamell-Nüsse und gebt dann wieder geschmolzene Schokolade drüber. Diesmal bis zum oberen Rand des jeweiligen Papierförmchens. Klopft wieder zweimal die Form auf den Tisch, sodass keine Luftblasen entstehen und bestreut die Peanutbuttercups mit den restlichen Karamell-Nüssen.


Die Pralinen kommen nun nochmal ca. 30 Minuten in den Tiefkühler. Jetzt macht ihr die einzelnen Papiere von den Förmchen.

-Fertig-

Ich warne euch hiermit vor dass diese kleinen, feinen Dinger der Hammer sind und süchtig machen! Da kann man sich kaum zurück halten. 

Schaut doch mal bei:


vorbei. Hier könnt ihr noch andere nachgemachte Rezepte von Miss B. finden!




Sonntag, 10. April 2016

Rotkohl, mein liebster Kohl...




Rotkohl ist eher ein Gemüse für den Winter, aber da es noch so kalt draußen ist und der Frühling überhaupt noch nicht so ist wie Frühling sein soll, gibts auch im März noch Rotkohlgemüse.

Ich koche ihn immer mit Äpfeln, weil ich den süßlichen Geschmack im Gemüse unheimlich gerne hab. Vor einiger Zeit hatte ich auch ein tolles Erlebnis: ein Kind in der Familie meines Freundes, was garnicht gerne Gemüse isst, hat bei mir jede Menge Apfelrotkohl gegessen! :) Das freut mich natürlich sehr!

Übrigens enthält Rotkohl viel Vitamin C und viele Mineralstoffe.

Meine Idee über Rotkohl zu bloggen entstand, nachdem ich bei einer lieben Freundin war und sie sagte dass sie nie wieder Rotkohl selbst machen möchte, weil es so eine Sauerei gab und er am Ende garnicht schmeckte. Ich sag: es gibt keinen Rotkohl der besser schmeckt als selbstgemachter!

Also, ran an den Kochtopf!

Vorweg: Die Gewürze könnt ihr variieren. Ich habe euch nur beschrieben wie ich den Kohl würze, ihr könnt natürlich von jedem der Zutaten mehr oder weniger nehmen. Das ist eben Geschmackssache. 


Zutaten:

1 Kopf Rotkohl (ca. 1,3kg ganz) (ich habe genau 1kg geriebenen Kohl darauß bekommen)
2 mittelgroße Äpfel (süße Sorte)
2 mittelgroße Zwiebeln
40ml Apfelessig
30ml Balsamico
550ml Gemüsebrühe (im Notfall geht auch Wasser, Brühe ist aber wirklich besser)
90g brauner Zucker (geht auch weißer)
Salz
Pfeffer
4 Lorbeerblätter
1/4 TL gemahlene Nelken (gehen auch ganz, dann ca. 4 Stück)
1 Stück Zimtrinde (geht auch etwas Pulver)
Wacholderbeeren nach Geschmack (ich mag sie nicht so gerne, deshalb habe ich keine genommen)

Fett zum Anbraten nehmt ihr im besten Fall Gänseschmalz. Mein Freund ist aber Vegetarier, also nehme ich Sonnenblumenkernöl.

Wenn ihr ganze Nelken nehmt, Wacholderbeeren usw.. dann macht euch ein Gewürzsäckchen fertig, sonst sucht ihr später im fertigen Rotkohl wie blöd nach den kleinen Teilen. Dafür könnt ihr einen Teesieb nehmen oder auch einen Teebeutel den ihr selbst befüllt und habt es im Nachhinein leichter ihn wieder zu finden. Da ich nur Zimtrinde und Lorbeerblätter herauszufischen habe, konnte ich somit gut auf  das Säckchen verzichten, da die Teile groß genug sind um sie herauszusuchen.


Vorbereitung:
Ich habe eine Küchenmaschine, die mir meine Zutaten zerkleinert.
Die Zwiebeln und Äpfel entkernen/schälen, den Rotkohl vom Strunk befreien. Den Kohl, sowie die anderen Zutaten in kleine Stücke schneiden, sodass sie in die Schnibbelmaschine passen. Ich nutze dafür die feine, gerade Scheibenklinge. Damit zerkleiner ich dann alle Zutaten.

Solltet ihr nicht so ein Gerät besitzen, könnt ihr auch mit einem Messer alles fein schneiden, oder mit einer Raspel hobeln. -passt auf eure Finger auf!!-



Zubereitung:

Auf hoher Temperatur: Die Zwiebeln und die Äpfel in einem großen Topf kurz anschwitzen. Jetzt gebt ihr den Rotkohl dazu und alle! Gewürze und auch den Zucker. Ihr merkt jetzt beim Umrühren, wie der Rotkohl zusammenfällt und es im Topf recht schnell, immer weniger wird. Jetzt löscht ihr den Kohl mit dem Essig ab ( ihr könnt auch etwas Rotwein nehmen)  und rührt ihn nochmal gut durch. Jetzt gebt ihr die Brühe dazu und stellt die Temperatur auf klein runter, sodass der Kohl ganz in Ruhe vor sich hin kochen kann. Ich lasse dabei auch den Deckel vom Topf, damit die Brühe gut verdampfen kann und ich am Ende keine "Suppe" im Topf habe.

Es dauert mind. 1 Stunde und länger, bis der Kohl weich ist. Ihr solltet regelmäßig probieren, um eine gute Konsistenz zu bekommen. Mir schmeckt der Kohl recht weich am besten und ich mag ihn am nächsten Tag noch lieber!!!

Wenn euer Rotkohl fertig ist, nehmt ihr euer Gewürzsäckchen wieder raus. Ich hatte keins verwendet, deshalb nehme ich nur die Zimtrinde und die Lorbeerblätter wieder heraus. Ein Tipp von mir: zählt sie vorher ab und merkt euch wie viele ihr hinein getan habt. :)

Übrigens binden einige Leute auch den Rotkohl noch mit Stärke ab. Das mache ich nicht. Ich mag ihn so wie er ist.

Rotkohl schmeckt mir zu Kartoffelklößen und Kartoffeln am besten, wenn es dann noch einen Rindergulasch oder ein paar Frikadellen dazu gibt, dann bin ich wunschlos glücklich! :)

Nun hoffe ich, dass ich den ein oder anderen animiert habe, einmal Rotkohl selbst zu machen!

Wenn ihr Fragen habt, helf ich euch gerne!



Montag, 4. April 2016

Puddingbrezeln

Ihr müsst jetzt stark sein und nicht in den Monitor eures Laptops beißen. Ich konnte mich jedenfalls bei den absolut hammermäßigen Puddingbrezeln nicht zurück halten. Die sind einfach so lecker!!!!
Herr F. mag sie sehr. Seit einem Jahr stehen sie auf meiner "Nochmal-Back-Liste" weil sie mir beim letzten Mal nicht so gelungen sind. Naja.. sie sind eher nicht so geworden wie ich es wollte. Nun bin ich total zufrieden und sie sind schon ziemlich fotogen die kleinen Leckerchen. Was meint ihr?

Ergibt 12 Puddingbrezeln 

Den Pudding als erstes kochen. Ich habe ihn morgens gekocht und Mittags verwendet.

Für den Pudding:
60g Puddingpulver 
500ml Milch
60g  Zucker
1/2 Vanilleschote
1 Prise Salz

Puddingpulver, Zucker und Salz mit etwas Milch verrühren. Milch mit dem Mark einer Vanilleschote und der ausgekratzen Vanilleschote aufkochen. Wenn die Milch kocht, Vanilleschote entfernen und das angerührte Puddingpulver mit einem Schneebesen einrühren. Die Creme einmal gut durchkochen und vom Herd nehmen. Den Pudding in eine kleine Schüssel umfüllen und direkt mit Folie abdecken. Die Folie bitte auf den Pudding legen, so entsteht keine Haut. -abkühlen lassen-
 
Für den Teig:
130ml  Milch (Zimmertemperatur)
21g frische Hefe (1/2 Würfel)
350g Mehl
1 Prise Salz
3 EL Zucker
1 TL Vanillezucker (selbstgemacht)
1 mittelgroßes Ei
150g weiche Butter

Für die Glasur:
Puderzucker
Milch





























Der Plunderteig liest sich vielleicht etwas kompliziert und aufwendig, aber in Wirklichkeit ist es nicht so. Er braucht nur etwas Zeit.

Die Milch, die Hefe, das Ei, den Zucker, den Vanillezucker und das Salz in eine Schüssel geben und mit einem Schneebesen verrühren. Das Mehl komplett dazu geben und mit der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verarbeiten. Sollte der Teig noch etwas kleben, dann solltet ihr noch etwas Mehl dazu geben. Bitte nur so viel wie nötig. Ihr könnt den Teig natürlich auch mit den Händen kneten.

Der Hefeteig muss jetzt nicht gehen. Er wurde auch mit Milch angesetzt, die nicht warm war. Er wird direkt verarbeitet. Dafür rollt ihr ihn zu einem Rechteck aus. (Ich hoffe ich kann alles so beschreiben, dass ihr es versteht) Das Rechteck sollte jetzt quer zu euch liegen. Nun verstreicht ihr mit einem Esslöffel etwas von der Butter auf die rechte Seite des Rechtecks.(von der Mitte bis nach rechts außen) So als würdet ihr ein Butterbrot schmieren, nicht zu dünn, nicht zu dick. Bitte lasst etwas Rand frei, damit die Butter beim Einschlagen nicht austritt. Jetzt habt ihr ein Rechteck vor euch liegen, -rechte Hälfte mit Butter bestrichen. Nun faltet ihr den Teig von links, bis zur Mitte der rechten, mit Butter bestrichenen Seite und dann von rechts, bis zur Mitte des Rechtecks. (der Teig überlappt mit der anderen eingefalteten Seite) Jetzt habt ihr einen gefaltetes kleineres Rechteck, was ihr so wie es ist in Folie packt und für 10 Min in den Gefrierschrank legt. Bitte teilt euch die Butter für 4 dieser Vorgänge auf!

Nach 10 Min packt ihr den Teig wieder aus und rollt ihn flacher, wieder zu einem Rechteck und beginnt erneut mit dem Prozess. Das Ganze macht ihr insgesamt 4 Mal. So entstehen ganz tolle feine Schichten nach dem Backen. Beim Ausrollen des Teiges könnt ihr auch vereinzelte kleine Butterstückchen sehen, das ist nicht schlimm! :) Soll so sein.

Wenn ihr also mit dem 4. Durchgang fertig seid, rollt ihr den Teig wieder zu einem Rechteck. Diesmal legt ihr es hochkant vor euch und schneidet 12 ca gleich große Streifen herunter. Jeder Streifen ergibt eine Brezel. :)

Ihr nehmt euch einen Streifen und dreht beide Enden entgegengesetzt voneinander auf, formt dann eine Brezel drauß, die ihr dann auf ein mit Backpapier ausgelegtem Blech setzt. Auf einem Blech passen 6 Brezeln. Man kann schon jetzt ganz toll die vielen Teigschichten sehen. Wenn ihr alle Brezeln fertig habt, rührt ihr den Pudding nochmal glatt (er ist fester als gewöhnlich) füllt ihn in einen Spritzbeutel und spritzt jeweils eine Puddinghaube in die jeweils 2 Löcher der Brezeln. 

Jetzt brauchen sie etwas Pause und sollten 30 Minuten ruhen. Ihr könnt sie einfach so auf den Blechen liegen lassen. Der Ofen sollte jetzt auf 190 Grad Umluft angestellt werden.
Wenn die Brezeln geruht haben, schiebt ihr sie für ca. 13 bis 18 Min in den Ofen. Bitte schaut regelmäßig nach, denn jeder Ofen backt anders. Die Brezeln sollten goldbraun sein. Dann sind sie fertig. Wenn ihr zerlaufene Butter auf dem Blech seht, dann ist das vollkommen ok, die ist nach dem Backen weg! :)


























Wenn die Brezeln fertig sind, solltet ihr sie unbedingt abkühlen lassen, bevor ihr sie vom Blech nehmt, da der Pudding noch sehr weich ist und sonst rauslaufen könnte. Wenn die Brezeln abgekühlt sind, rührt ihr Puderzucker mit etwas Milch an und streicht damit ein. Ich habe den Guss etwas dicker gemacht. Ich mag das sehr! :)

Wenn ihr noch Fragen habt, bin ich für euch da!

Dienstag, 29. März 2016

Joghurthörnchen gefüllt mit Vanillepudding und Nougatcreme



























Das Wetter war so schön heute, dass ich richtig gute Laune habe.
Mit guter Laune funktioniert eh alles viel besser, oder was meint ihr? Jetzt wo sich der Frühling endlich durchgesetzt hat, kann man wieder so toll raus gehen und tolle Spaziergänge machen.. 
Hach hach.. ich liebe es einfach. 

Als wir neulich von einem Ausflug Heim kamen, hatte ich so richtig Lust auf was Süßes zum Kaffee. Leider hatte ich zu spät darüber nachgedacht demensprechend einkaufen zu gehen. Beim nächsten Mal wollte ich schlauer sein und bereitete mir einen Teig für Joghurthörnchen vor, die ich bei Sarah vom Knusperstübchen gesehen hatte. Sarah bereitet sie eher zum Frühstück zu und ich wollte sie aber zum Kaffee essen.

Herr F. steht total auf Teilchen mit Pudding. So kam mir die Idee, die Hörnchen zu füllen und zu glasieren, den Teig ein wenig süßer zu machen und mit etwas Vanille zu aromatisieren..

 
























Für den Teig:

1Pck Trockenhefe oder 25g Frischhefe
100ml lauwarme Milch
2 gehäufte Esslöffel Zucker
450g Mehl
170g Joghurt (zB. mein selbstgemachtes Joghurt )
1 Prise Salz
1 Ei
50g weiche Butter
ca. 50g weiche Butter zum Bestreichen
Vanilleessenz

Für die Füllung:

1 Pck Vanillepuddingpulver für 500ml Milch
Zucker nach Geschmack
400ml Milch
3 EL Nougatcreme

Für die Glasur:

50g Schokolade
Puderzucker
Milch





























Die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen, den Zucker einrühren und ca. 10 Minuten an Seite stellen. Das Mehl mit der Butter, dem Ei, dem Joghurt, dem Salz, der Vanilleessenz und der Hefe-Zucker-Milch zu einem geschmeidigen Teig kneten. Ich nutze dafür meine Küchenmaschine. 

Den Teig 2 Stunden abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen...

Den Pudding wie auf der Packung steht zubereiten, nur eben mit 400ml Milch, statt mit 500ml. Ich mag den Pudding gerne was süßer, deshalb nehme ich etwas mehr als auf der Packung steht. Ihr könnt das natürlich selbst entscheiden. Um Hautbildung auf dem Pudding zu vermeiden, solltet ihr nach Fertigstellung etwas Folie direkt auf ihn legen und an Seite stellen zum Abkühlen.

2 Backbleche mit Backpapier auslegen und Ofen auf 180 °C Umluft vorheizen

Den Teig in 7 Stücke teilen. Jedes Stück nacheinander zu einer Kugel drehen und ausrollen, sodass ein runder dünner Fladen entsteht. Auf den ersten Fladen streicht ihr mit einem Löffel etwas von der Butter, setzt dann den nächsten Teigfladen drauf, streicht ihn wieder dünn mit Butter ein usw.. bis kein Teig mehr da ist. Nun schneidet ihr den geschichteten Teigfladen wie eine Pizza. Ich habe 12 Stücke darauß bekommen. Ihr könnt auch größere Stücke schneiden, so habt ihr dann am Ende auch größere Hörnchen.

Nehmt euch jetzt immer eins der "Pizzastücke" mit der geraden, kurzen Seite nach unten und mit der Spitze nach oben und drückt es etwas platt. Jetzt streicht ihr auf den unteren Teil des Dreiecks etwas von der Nougatcreme und gebt einen Teelöffel von dem Pudding drauf. Rollt jetzt von unten nach oben das Dreieck zu einem Hörnchen und dreht die beiden äußeren Enden zu euch. Bei Sarah könnt ihr das nochmal nachsehen, -sie hat es in einer Fotofolge super erklärt. Ihr solltet nur vorsichtig einrollen, da sonst die Füllung rausläuft. -Das ist nicht so schwer wie es sich anhört-

Ich habe auf jedem Blech 6 Hörnchen gelegt und diese dann für ca. 10 bis 12 Minuten gebacken. Schaut dass die Hörnchen eine goldene Farbe haben und nicht zu hell bleiben, sonst sind sie am Ende nicht durch und das wäre ärgerlich. Jeder Ofen backt anders, deshalb solltet ihr die Hörnchen im Auge behalten. Die Hörnchen brauchen nicht bevor sie gebacken werden mit irgendetwas eingestrichen werden, weil sie im Nachhinein glasiert werden!

Wenn die Hörnchen fertig sind, sollten sie auf dem Blech abkühlen. Die Füllung könnte beim Reinbeißen sehr heiß sein, außerdem werden sie jetzt noch glasiert! :)



























Ihr rührt aus dem Puderzucker und etwas Milch eine Puderzuckerglasur an und streicht diese auf die Hörnchen. Wenn der Guss getrocknet ist, schmelzt ihr die Schokolade und lasst sie vorsichtig über die Glasur laufen. Dazu nehmt ihr einen Teelöffel und lasst die Schokolade vom Löffel laufen und dann über die Hörnchen.

Ihr solltet ganz stark sein, denn ich kann euch nicht gewährleisten, dass ihr nicht alle Hörnchen alleine esst. :) Der Teig mit dem Joghurt ist einfach der Knaller. Ich werde das Rezept definitv wieder backen.

Wenn ihr Fragen habt, helf ich euch gerne!



Samstag, 19. März 2016

{Buchrezension/Rezept} Gravel Pie

Ich lege mir nur noch selten Backbücher zu, da ich sehr viele besitze. Allerdings gibt es eine Autorin, von der ich alle Bücher habe und brauche: -Cynthia Barcomi-

Auf meinem  Instagram Account konntet ihr bisher gut verfolgen, dass ich ihr Kartoffelbrot sehr oft backe und ich vor ihrem Cheesecake niederknien könnte.

Hier könnt ihr nochmal das Kartoffelbrot finden und in meinem Rezepteordner zeige ich euch noch einige andere Varianten davon.

Cynthia hat am 8.3.16 ihr neues Buch "Cheesecakes, Pie & Tartes" über den Mosaik Verlag veröffentlicht.

Hier könnt ihr es kaufen!

Foto: Mosaik Verlag


Ein paar Infos zum Buch:
Gebundene Ausgabe, Halbleinen 176 Seiten
Verlag: Mosaik Verlag
ISBN: 978-3-442-39301-5
Preis: 18,99 €

Das Buch besteht aus mehreren Kapiteln:

-I love Cheesecake-
-Cheesecake-Bars-
-Gluten Free Cheesecakes-
-Hello, Miss American Pie-
-Homemade in Europe-
-Gluten Free Tarts-
-Free Form and Hybrids-
-Savory Cheesecakes, Pies & Tartes-

Beim ersten Durchblättern des Buches, fiel mir recht schnell auf, dass einige Rezepte Zutaten beinhalteten, die man vielleicht nicht direkt zu Hause hat. ZB. Muscovado-Zucker oder Weizenkleie. Diese Zutaten kann man dann eher im Biomarkt finden oder ganz vielleicht auch in einem gut sortiertem Supermarkt.

Was mir besonders positiv aufgefallen ist, ist dass die Rezepte sehr vielfältig sind und für jeden geschmacklich etwas dabei ist. Besonders war ich auf das Kapitel "Cheesecake-Bars" gespannt. Es gefällt mir besonders gut. Die Cinnamon and Sugar Cream Cheese Bars werde ich wohl als nächstes ausprobieren.

Jetzt habe ich aber erstmal ein anderes Rezept für euch, was ich aus dem Buch ausprobiert habe.






























Gravel Pie

Pieform 23 cm
Ofen vorheizen 175 °C Ober-Unterhitze

Boden:
80g Mehl
65g Haferflocken (ich habe grobe genommen)
1/4 TL Natron
1/4 TL Vanillesalz (ich habe eine Prise Salz und Vanille genommen)
60g Butter, weich
40g Muscovado Zucker
20g Zucker
1 Eigelb

Füllung:
100g Butter, zerlassen
90g Zucker
65g Muscovado Zucker
1/2 TL Vanillesalz (ich habe eine Prise Salz und Vanille genommen)
50ml Sahne
1 TL Vanilleextrakt (man kann sicherlich auch das Mark einer halben Vanilleschote nehmen)
3 Eigelb


























Backform einfetten und mehlieren.
Das Mehl, die Haferflocken, Salz, Natron und Vanille vermischen und zur Seite stellen.
Mit einem Handmixer die Butter mit beiden Zuckersorten schaumig schlagen und das Eigelb dazu geben. Am Schluss die Mehlmischung mit einem Löffel unterschlagen und mit der Hand zu einen geschmeidigen Teig kneten.

Den Teig auf den Backformboden verteilen und gut andrücken, danach die Form mit dem Teig für  15 Minuten in den Tiefkühler stellen.

Den Boden auf mittlerer Schiene 10 Minuten backen, danach abkühlen lassen.
Jetzt den Ofen auf 165 °C stellen und die Füllung zubereiten.

Ich habe sie mit einem Schneebesen gerührt. Dafür zuerst den Zucker, Salz, Vanille und Extrakt mit der flüssigen Butter verrühren, dann die Sahne dazu und am Schluss das Eigelb. Es sollte keine Luft in die Masse geschlagen werden.

Die Füllung wird jetzt auf den vorgebackenen Boden verteilt und für ca. 20 Minuten auf mittlerer Schiene gebacken. Die Füllung ist noch weich nach der Backzeit und das soll auch so sein.

Der Pie sollte jetzt mind. 1 Stunde komplett auskühlen und dann für mind. 3 Stunden in den Kühlschrank. Dort gelagert hält er bis zu einer Woche!

-Fertig-


























Meine Meinung über das Rezept:
Leider ist mir der Kuchen viel zu süß und viel zu fettig. Grundsätzlich schmeckt er mir durch die Haferflocken gut, aber im Ganzen zu viel Zucker und Fett. Geschmäcker sind ja bekanntlich unterschiedlich und deshalb finde ich das überhaupt nicht schlimm. Ich freue mich darauf weitere Rezepte aus dem Buch auszuprobieren. :)

Ich kann euch dieses Buch nur empfehlen, es ist wirklich ganz wunderbar!


Dienstag, 8. März 2016

Schoko-Erdnuss-Kuchenpralinen

Nachdem ich ein riesiges Glas Erdnussbutter von meinem Bruder geschenkt bekommen habe, dachte ich über ein neues Rezept nach. Ich stehe total auf die Kombination Erdnuss und Schokolade. So lange gab es bei mir keine Cake Pops mehr.. hm.. also Cake Pops? Oder einfach nur ein paar Kuchenpralinen?


Letztendlich entschied ich mich zu den Kuchenpralinen, die ihr aber auch genauso als Cake Pops verwenden könnt, indem ihr sie, bevor ihr sie mit Schokolade überzieht, aufspießt. Cake Pops verpacke ich aber immer einzelnd und dazu hatte ich diesmal keine Lust. Hier könnt ihr meine Rezepte dazu sehen: ihr klickt *hier und schaut bei C unter Cake Pops! :) 

Zu meinen Kuchenpralinen, gibt es im Vorfeld ein paar Dinge zu sagen:

-im Rezept findet ihr teilweise "ca. -Angaben"  , auf die ich später noch einmal eingehen werde. Ihr werdet am Ende auch Schokolade übrig haben, die ihr in einen neuen Behälter gebt und in eurem Vorratsschrank für das nächste Rezept aufbewahren könnt. Es kommt also nichts in den Müll!

Später mehr dazu..

Wenn ihr unter Zeitdruck steht, könnt ihr weit im Vorraus den Rührkuchen backen und einfrieren, auftauen wenn ihr die Pralinen zubereitet. Der Kuchen muss garnicht schön aussehen, weil er sowieso zerbröselt wird. Grundsätzlich lässt sich sowieso ein Kuchen der am Vortag oder 2 Tage vorher gebacken wurde!!!

Jetzt geht es erstmal zum Rührteig. Dafür habe ich eine beliebige Kastenform genommen.

Ofen vorheizen auf 170 Grad Umluft

Ergibt ca. 45 Pralinen (kommt drauf an wie groß ihr sie dreht)

Für den Rührteig:

150g Erdnussbutter
60 ml Sonnenblumenöl
220g Zucker
1 Prise Salz
Vanilleessenz
3 Eier Gr. L
240g Mehl
7g Backpulver
40g Kakao
1 Schluck Sprudelwasser

Für die spätere Füllung:

200g Frischkäse
200g Erdnussbutter

Für das Mäntelchen:

4 Tafeln Zartbitter Schokolade
etwas Palmin
1 Dose gesalzene Erdnüsse

Die Erdnussbutter, das Öl, die Vanille und den Zucker mit dem Handmixer schaumig schlagen, die Eier nach und nach dazu geben, einen guten Schluck Sprudelwasser dazu geben... Mehl, Backpulver, Salz und Kakao vermischen und im Anschluss hineingeben. Bitte nur so lange den Teig schlagen, bis das Mehl vermischt ist.

Den Teig in eine gefettete, mehlierte Form geben, kann auch eine Springform sein, geben und für ca. 45 Minuten backen. Ihr solltet euern Ofen selbst kontrollieren, da bekanntlich jeder anders backt. Bei mir hat es jedenfalls 45 Minuten gedauert, bis der Kuchen in der Kastenform fertig war.

Zum Auskülhlen habe ich den Kuchen auf einem Rost stehen lassen.


Am nächsten Tag habe ich mir eine Schüssel genommen und den ganzen Kuchen darin klein gekrümmelt. Ich achte dabei auch besonders darauf, dass die Kruste schön klein gekrümmelt ist. Das mache ich mit den Händen. Jetzt kommts. Ich habe 200g Erdnussbutter und 200g Frischkäse hineingegeben, damit die Masse so war, wie ich es gut fand. Jetzt müsst ihr gut aufpassen: die Masse sollte knetbar sein und in Kugeln formbar. Gebt lieber weniger von Beidem dazu, als zu viel, weil dann ist es zu spät. Fangt langsam an und knetet mit den Händen durch, bis ihr merkt dass alles ein "Knetteig" geworden ist. Vergleichbar mit einem rohen, weichen Mürbeteig. Ich hoffe ihr wisst wie ich meine, wenn nicht, fragt mich gerne nochmal. Es ist nicht so schwer. Mir ist nur wichtig, dass ihr es ausprobiert. In meinen anderen Cake Pop Rezepten verwende ich auch flüssige Schokolade im Teig. Da gibt es also mehrere Varianten. Durch den Frischkäse und die Erdnussbutter, gibt es nochmal einen besonderen Geschmack, gerade durch die Erdnussbutter und eine tolle Konsistenz. Den Teig formt ihr jetzt in Kugeln. Ich habe ca. 45 Stück darauß bekommen. Es kommt drauf an wie groß ihr sie haben wollt. Die Kugeln legt ihr auf einen Teller und stellt sie für ca. 30 Minuten in den Tiefkühler.

In der Zwischenzeit schmelzt ihr Schokolade mit dem Palmin. Ich habe 4 Tafeln geschmolzen, damit ich die Kugeln besser darin tunken kann. Zusätzlich habe ich ein Stück Palmin dazu gegeben, so ist die Schicht am Ende nicht ganz so hart und glänzt etwas mehr.
Die Erdnüsse gebt ihr in einen Gefrierbeutel und klopft sie mit einem Nudelholz klein, legt sie dann verteilt auf einen flachen Teller.

Die Kugeln nehmt ihr jetzt aus dem Tiefkühler, taucht sie in die Schokolade und wälzt sie in den zerkleinerten Erdnüssen.


























                                                                  -Fertig-

Die Kuchenpralinen halten sich mehrere Tage im Kühlschrank. Ich packe sie luftdicht ein, so nehmen sie auch keinen Geschmack aus dem Kühlschrank an.

Viel Spaß beim Nachzaubern!

Wenn ihr Fragen habt, bin ich für euch da!