Sonntag, 22. Mai 2016

Pellkartoffelsalat mit Gemüse Nr.1


Es war nichts zum Abendessen geplant.. Ich hatte mal wieder keine Idee, was ich kochen soll. Muss ich eigentlich immer kochen, wenn ich von der Arbeit komme? Gibt es bei euch immer etwas Warmes zum Abendessen? Bei mir jedenfalls nicht. 

Hin und her überlegt, dachte ich an einen Salat mit viel Gemüse. Einen Kartoffelsalat könnte ich auch noch mal machen. Hm... So kombinierte ich meine Gedanken und vereinte sie zu einem Pellkartoffel-Gemüse Salat. Eher so in Richtung Freestyle, weil ich nämlich so gerne neue Dinge ausprobiere und mit diesem Salat voll ins Schwarze getroffen habe! Ausgeflippt, eine außergewöhnliche Zusammenstellung, -genau mein Ding- 

Muss es eigentlich immer alles nach dem Standart laufen? Muss ein Kartoffelsalat immer nur mit Eiern und Mayo sein? Oder vieilleicht mit Essiggurken und Zwiebeln? Vielleicht mit Essig-Öl und Speck?

Heute nicht, denn es ist ein ausgeflippter Kartoffelsalat-Tag!


Vorweg: 

Ihr könnt auch anderes Gemüse nehmen, oder auch das ein oder andere Gemüse weg lassen. Hier beschreibe ich meinen Kartoffelsalat, den ich definitiv genau so wieder machen möchte!

Die Mengenangaben sind in "ca Angaben" zu sehen und ihr könnt in meinem Video sehen, wie viel ich genommen habe. Hab ich Video gesagt!? Haha.. ja genau. Ein Video von mir für euch. Es ist zusammengeschnitten aus den 10 Sekunden Videos von Snapchat. Auf Snapchat heiße ich Froilein_Pink. Nicht jeder hat einen Account dort und ich finde auch nicht dass man überall sein muss. Deshalb habe ich hier eine kurze Zusammenfassung. Wer Snapchat kennt, weiß dass man immer nur 10 Sekunden für ein Video nutzen kann, also habe ich sie aufgereiht, um euch diesen Salat, den ich meinen Followern auf Snapchat gezeigt habe, auch euch zu zeigen. Gut, oder? Bitte entschuldigt die schlechte Qualität und eben die Zusammenschnitte, ich habe das Beste versucht rauszuholen. Nachdem ich auf Snapchat so viele Nachrichten erhalten habe, dass ich über diesen Salat etwas schreiben sollte, konnte ich mir eben nicht verkneifen, das Rezept hier zu verewigen.

Übrigens war das Video im Vorhinein nicht geplant für diesen Beitrag zu verwenden, deshalb freu ich mich umso mehr über euer Feedback auf Snapchat!!!! <3

Ihr braucht:

Salat:
2 große Möhren
1 Zucchini
1 Paprika
1 Zwiebel
1 gute Hand voll getrocknete Tomaten
1/2 Bund Radieschen
12 Kartoffeln
2 Tomaten

Gewürze:
Curry
Chili
Salz
Zucker
Pfeffer
Thymian
Rosmarin

Salatsauce:
Essig
Öl
Zucker
Salz
Pfeffer
Curry
Basilikum
Sahne
Joghurt
Senf

Öl zum Braten

Die Anleitung vom Salat, findet ihr also heute ausnahmsweise mal als Videoanleitung! :)

Was meint ihr, findet ihr es gut?


Der Salat passt super zum gegrillten Essen oder einfach mit einem leckeren Stück Fleisch oder Vegetarisches aus der Pfanne. Da der Salat, nachdem er durchgezogen ist noch besser schmeckt, ist er wunderbar vorzubereiten und wird sicherlich auf der nächsten Party der Renner!

Vielleicht auch als Mitbringsel beim nächsten Public Viewing :)

Nun wünsche ich euch viel Spaß beim Anschauen des Videos und beim Zubereiten!

Dienstag, 17. Mai 2016

Erdbeertorte mit Tonkacreme


Herr F. hatte Geburtstag. Wie jedes Jahr, wünschte er sich einen schlichteren Kuchen, da er am liebsten die einfachen Dinge mag. In der Regel gibt es dann Apfelkuchen, Streuselkuchen oder Käsekuchen. Dieses Jahr sagte er mir, dass er sich einen ganz simplen Erdbeerkuchen wünscht, - am liebsten mit Mürbeteig. 

Naja.. ich dachte nur, hm.. ist was trocken, oder? ICH: "Soll ich nicht lieber einen Rührteig machen und da dann Pudding und Erdbeeren drauf machen?" ER: "Nein, ich möchte auf jeden Fall einen Mürbeteig als Boden haben und wenn dann nur wenig Pudding.." ICH: "Soll ich vielleicht den Boden mit Nougatcreme bestreichen?" ER: "Nein, ich möchte wirklich nur einen einfachen Erdbeerkuchen!"

                                            -ALLES KLAR, let´s go!-

Ok, ich überlegte, wie ich den Kuchen am besten zubereiten könnte. Ich verwende unheimlich gerne meine 22er Springform, weil sie von der Größe her ein Mittelding groß und klein ist. Ich verwende die Springform 22cm Dieses Rezept würde aber auch in einer größeren Form funktionieren. Ihr braucht nur ein paar mehr Erdbeeren, aber keinen Guss, Teig oder keine Creme mehr!!!


Tipp:
Vielleicht gibt es ja den ein oder anderen Trick und Tipp, den ich euch mitgeben kann. Ich habe nämlich einige Dinge, die ich vielleicht etwas anders mache als "normal". 

Mürbeteig:
1 Prise Salz
80g Zucker
75g Butter
1 Ei
175g Mehl
etwas Abrieb einer Tonkabohne (geht auch mit Vanille)

So funktionierts:
Den Mürbeteig habe ich 2 Tage vorher zubereitet und in den Kühlschrank gelegt. Mürbeteig hält sich ja grundsätzlich gut darin, aber ich mache es eigentlich immer so, dass ich ihn mind. ein paar Stunden vor Verwendung zubereite, weil ich das Gefühl habe, dass er sich besser verarbeiten lässt und besser schmeckt. Ihr nehmt alle Zutaten und verknetet sie mit den Händen zu einen geschmeidigen Teig. Dann packt ihr ihn in Frischhaltefolie und ab damit in den Kühlschrank.

Einen Tag vor dem Verzehr des Kuchens, backe ich den Teig immer ab. Dafür lege ich grundsätzlich die Form mit Backpapier aus. Aus dem Grund weil ich sicher sein möchte, dass ich ihn im Nachhinein auch wieder heraus bekomme. Hier für rolle ich eine große Fläche aus und lege sie auf den Boden der Form, rolle dann mehrere "Würste" und lege sie als Rand aneinander und presse sie dann an den Rand der Springform nach oben. Ihr könnt den Rand auch ganz weg lassen, ich mag es lieber, da die Creme auch so einen sichereren Halt hat. Ihr müsst den Teig nicht blind backen, da der Rand nur ca 1,5cm hoch sein muss. Also alles halb so wild. Jetzt aufgepasst: ich stelle die fertig vorbereitete Springform mit dem ausgelegten Teig ca. 15 Min in den Tiefkühler. Währenddessen stelle ich den Ofen auf 170 C° Umluft an. Nach 15 Min ist der Teig schön fest und sollte dann mit mehreren Gabelstichen versehen werden, so dass er gut Luft bekommt und nicht aufreißt oder hoch kommt und zerbricht. Nach ca. 15 Min ist der fertig. Bitte kontrolliert aber regelmäßig euren Ofen. Sobald der Teig goldig ist, ist er fertig. Der Teig kann jetzt einfach bis zum nächsten Tag so stehen bleiben. Bitte Ring und Backpapier drinnen lassen!!!

Tonkacreme:
1 Pck. Vanillepuddingpulver für 500ml Pudding
360ml Milch
Zucker
1/2 Tonkabohne (geht auch mit einer halben Schote Vanille)
90g Frischkäse

Nun bereitet ihr die Tonkacreme vor. (Einen Tag vor Verzehr des Kuchens). Ihr kocht nach Packungsanweisung den Pudding, nur dass ihr statt 500ml nur 400ml Milch nehmt. Ihr könnt selbst entscheiden, wie viel Zucker ihr rein gebt. Ich mache ihn immer recht süß, weil ich finde dass es einfach so sein sollte!! :) Den Pudding verfeinert ihr mit dem Abrieb einer halben Tonkabohne und deckt den Pudding mit Folie, direkt auf die Masse ab. So entsteht keine Haut! Sobald er abgekühlt ist, stellt ihr ihn kalt.

Am Tag des Verzehrs, rührt ihr den Pudding mit einem Handmixer glatt und gebt den Frischkäse dazu. Vorher rührt ihr den Frischkäse auch ein wenig glatt, sonst habt ihr kleine Klümpchen.

Wichtig: bitte rührt den Frischkäse nicht zu lange unter die Creme, sonst wird sie nicht mehr fest. Ich habe jetzt da noch Zucker zu gegeben. Ihr könnt natürlich selbst entscheiden, wie viel ihr dazu gebt. 
Die Creme verteilt ihr nun auf dem Tortenboden. Bitte lasst die Springform zu und auch das Backpapier noch drin. 

Für den Belag:
ca. 700g Erdbeeren (schön rot und reif)
2 Tütchen roten Tortenguss
ca. 450 ml Apfelsaft
Zucker

Die Erdbeeren werden nun gewaschen und halbiert. Ich fange immer in der Mitte des Kuchens an und belege dann immer weiter im Kreis nach außen, bis die Form gut ausgefüllt ist.

Nun rühre ich den roten Tortenguss in  weniger Apfelsaft/Flüssigkeit, als auf dem Tütchen steht. In meinem Fall hätte ich auf 2 Tütchen 500ml nehmen sollen. Ich nehme weniger Flüssigkeit, damit der Guss minimal fester wird und die Erdbeeren gut zusammen hält. Zucker gebe ich je nach Süße der Erdbeeren dazu. Sind sie süß, weniger, sind sie säuerlicher, mehr! Nun fange ich bereite ich den Tortenguss zu, wie auf der Packung steht, nur eben mit den Zutaten wie oben beschrieben. Dann nehme ich Esslöffel für Esslöffel und gebe ihn von der Mitte aus angefangen über die Erdbeeren. Die Springform ist noch immer nicht vom Rand befreit, auch das Backpapier sollte noch drin bleiben. Wenn ihr den Tortenguss gut verteilt habt, kann es durchaus sein, dass ihr je  nach Größe der Form etwas übrig habt. Ich hatte bei meiner 22er Form etwas Guss übrig. Ist aber nicht so schlimm. Jetzt bleibt die Erdbeertorte so lange in der Form, bis der Guss komplett abgekühlt ist und danach für mind. 60 Min im Kühlschrank war.

Ihr könnt jetzt bedenkenlos den Rand der Form lösen, das Backpapier drumherum und den Boden der Form mit dem Backpapier abnehmen. Im besten Fall, könnt ihr jetzt einen tollen Rand an der Torte sehen, der unten den Mürbeteig zeigt, mittig die Creme und oben die roten Erdbeeren.

Ich bin froh dass ich nicht doch noch einen aufwendigen Rand aus Schokolade oder sonstiges hergestellt habe.

                              - Meistens sind die einfachen Dinge die leckersten! -

Der Kuchen sollte kalt stehen. Er hält sich je nach Zustand der Erdbeeren ca. 2 bis 3 Tage. Bei uns war er direkt komplett weg.

Ich hoffe dass ich euch vielleicht den ein oder anderen Kniff zeigen konnte. Wenn ihr Fragen habt, bin ich für euch da!


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Dienstag, 3. Mai 2016

Plundertaschen mit Apfel und Pudding



























Der Tag ist gerettet, wenn das Wetter toll ist. Für mich jedenfalls. Ich fahre so gerne bei uns in der Gegend mit dem Fahrrad durch die Wälder und nehme dabei tiefe Atemzüge der frischen Luft mit. Im Moment muss ich durch meine Pollenallergie nur mehrfach davon nießen, aber was solls. ....

Mit verschnupfter Nase komme ich zu Hause an und möchte gerne ein feines Leckerchen genießen. Pah... da habe ich doch glatt was vorbereitet. Perfekt zum Kaffee und mit viel Liebe. Für solch feine Dinge nehme ich mir immer etwas mehr Zeit, da gerade der Teig etwas mehr an Aufwand bedarf. Im besten Fall habt ihr an dem Nachmittag keinen Besuch da, weil die Leckereien so lecker sind, dass ihr sie ganz egoistisch selbst essen wollt!

Die Plundertaschen mit Apfel und Pudding halten sich in einem geschlossenen Behälter sogar ein paar Tage. Bei mir allerdings nicht, weil ich sie sooooo liebe. Nachdem ich nämlich die Puddingbrezeln gemacht habe und sie bei euch so gut ankamen, dachte ich, ich mach etwas anderes aus dem Teig, was aber mindestens genauso toll schmeckt wie die Puddingbrezeln.

Für 12 Stück

Für den Pudding:
30g Puddingpulver 
250ml Milch
30g  Zucker
1/2 Vanilleschote
1 Prise Salz

Puddingpulver, Zucker und Salz mit etwas Milch verrühren. Milch mit dem Mark einer Vanilleschote und der ausgekratzen Vanilleschote aufkochen. Wenn die Milch kocht, Vanilleschote entfernen und die angerührte Stärke mit einem Schneebesen einrühren. Die Creme einmal gut durchkochen und vom Herd nehmen. Den Pudding in eine kleine Schüssel umfüllen und direkt mit Folie abdecken. Die Folie bitte auf den Pudding legen, so entsteht keine Haut. -abkühlen lassen-
 
Für die Äpfel:
2 Äpfel (zB. Boskoop) geschält und in kleine Würfel geschnitten (ca. 200g)
30g Zucker (je nach Geschmack auch mehr oder weniger)
1 Prise Salz
Vanilleessenz
Saft einer halben Zitrone
1 Prise Zimt

Alles zusammen in einen Topf geben und weich köcheln.
Das dauert ca. 10 Minuten. -abkühlen lassen-

Für den Teig:
130ml  Milch (Zimmertemperatur)
21g frische Hefe (1/2 Würfel)
350g Mehl
1 Prise Salz
3 EL Zucker
1 TL Vanillezucker (selbstgemacht)
1 mittelgroßes Ei
150g weiche Butter

Für die Glasur:
Puderzucker
Milch


 

























Für den Teig bedarf es etwas mehr Aufwand. Ich habe versucht die Zubereitung so verständlich wie möglich zu formulieren. Das könnt ihr hier noch einmal nachlesen. Es ist eigentlich nicht so schwer, nur eben zeitaufwendiger. hier könnt ihr die Zubereitung nachlesen

Ofen vorheizen auf 180 Grad Umluft

Wenn also der Teig seine letzte Tour hinter sich hat, so wie in dem Puddingbrezel-Post, schneidet ihr diesmal keine 12 Streifen runter, sondern schneidet aus dem Rechteck 12 Quadrate. Es ist nicht so wild wenn sie nicht alle gleich groß sind. Wir sind schließlich keine Maschinen! :)

Jetzt gebt ihr auf die eine Seite der Quadrate einen Klecks Pudding und einen TL von den Äpfeln. Wichtig hierbei ist es, dass die Füllungen beide abgekühlt sind. Macht die Taschen nicht zu voll, sonst quillt die Füllung beim Backen raus. Wenn die Füllung also auf den Quadraten liegen, klappt ihr die eine Ecke des Teiges, auf die gegenüberliegene Ecke. Den Rand der Dreieckstasche schließt ihr, indem ihr ihn mit einer Gabel entlang drückt, sodass der Teig sich schließt und nichts rauslaufen kann. Die Taschen müssen nicht mit Ei oder Milch oder Sonstigem eingepinselt werden vor dem Backen, weil sie im Nachhinein noch glasiert werden.

Ihr könnt immer 6 Taschen pro Blech backen. Sie gehen etwas auf.
Nach ca. 15 Minuten sind sie fertig. Bitte achtet auf euern Ofen, jeder backt anders. Die Taschen sollten goldbraun sein, dann sind sie fertig.



























Zum Abkühlen lasse ich sie erstmal auf dem Blech liegen, damit sie mir, durch die heiße Füllung nicht auseinander brechen. Wenn sie nur noch lauwarm sind, könnt ihr sie mit einer Mischung aus Puderzucker und Milch bestreichen. Geht genauso wie ein einfacher Zuckerguss, nur mit Milch. Ich mache die Glasur immer recht zähflüssig, sodass sie beim Trocknen schön weiß wird. :)

Ich sag euch direkt, die Taschen machen süchtig. Die sind einfach so so lecker!!! Da lohnt sich die Arbeit wirklich! Ihr könnt die Taschen ein paar Tage in einem verschlossenen Behältnis aufbewahren.. wenn sie so lange halten.

Falls ihr noch Fragen habt, bin ich da.

Übrigens setze ich mich mit den Plundertaschen zum Tobi, aka der Kuchenbäcker an den Geburtstagstisch. Ich hoffe seinen Gästen schmecken meine Leckerchen...

Liebe Grüße,




Montag, 25. April 2016

Karamell Peanutbuttercups




























Seit über 4 Jahren blogge ich nun... die Zeit vergeht wie im Fluge. Wenn ich so zurück denke, dann fallen mir einige Blogger ein, die mich von Anfang an begleitet haben. Zum Beispiel meine allerliebste Miss Blueberrymuffin . Sie ist eine, mit der ich mich von Anfang an gut verstanden habe, bis heute!!!

Nun bin ich besonders stolz auf sie, da sie 15 ihrer Rezepte in einem Buch von Dr. Oetker packen durfte. Ist das nicht toll!? Eines davon habe ich ausprobiert, denn ich möchte euch dringend zeigen, wie toll es ist!

Ein wenig am Rezept abgeändert:

Ich habe geröstet und gesalzene Erdnüsse für das Karamell genommen, weil ich den Kontrast von Salz und Zucker sehr gerne mag. Darüber hinaus habe ich etwas mehr von dem Karamell gemacht, weil ich es nicht nur in die Füllung gegeben habe, sondern auch auf die Cups draufgestreut habe. 4 Tafeln Schokolade haben mir für 24 Peanutbuttercups ausgereicht. Ich habe mich zur Vollmilchschokolade entschieden, statt zur Zartbitter oder beiden Schokoladen. Das könnt ihr selbst entscheiden.



























Ihr braucht für ca. 24 Peanutbuttercups:

ca. 4 Tafeln Schokolade
50g geröstete/gesalzene Ernüsse
40g weißer Zucker
10g Butter
60g Erdnussbutter
25g Puderzucker


Die Erdnüsse und den Zucker in einer Pfanne auflösen und so lange rühren, bis er leicht golden ist. Tipp: am Anfang solltet ihr die Hitze hochstellen, sobald ihr seht dass der Zucker zu schmelzen beginnt, runter drehen! Die Karamell-Nüsse gebt ihr jetzt auf ein Backpapier (vorsicht heiß!) und verteilt sie nebeneinander, sodass ihr nicht zu große Stücke habt. Jetzt lasst ihr sie ein paar Minuten abkühlen und gebt sie anschließend in einen Gefrierbeutel. Jetzt nehmt ihr euch ein Nudelholz, oder einen kleinen Stieltopf und zerkleinert grob die Nüsse mit sanften Schlägen. (nicht zu Staub schlagen! :)) Diese stellt ihr erstmal an Seite.


Die Schokolade kleinhacken und im Wasserbad langsam schmelzen. Währenddessen legt ihr euch eine Minimuffinform zurecht und legt 24 Minipapiere dort hinein. Nun gebt ihr mit einem Teelöffel jeweils etwas von der flüssigen Schokolade auf den Boden des Papiers. Ich habe die Papiere nacheinander in die Hand genommen und befüllt, so hatte ich weniger Matscherei. Nehmt nicht zu viel Schokolade, sonst wird der Boden zu dick. Jetzt klopft ihr die Form ein paar mal auf den Tisch, damit ihr Luftblasen in der Schokolade vermeidet. Jetzt stellt ihr die Form für ca. 10 Min in den Tiefkühler. (Die Schokolade wird relativ schnell fest, weil sie so dünn ist)

Während die Schokolade im Tiefkühler fest wird, gebt ihr die Erdnussbutter, die Butter und den Puderzucker in eine kleine Schüssel und schlagt sie kurz mit dem Handmixer zu einer Creme. Diese füllt ihr in einen Spritzbeutel oder in einen Gefrierbeutel. Die 24 Minischokoböden sollten jetzt kalt sein. Nun spritzt ihr mit dem Spritzbeutel/Gefrierbeutel auf die Mitte des jeweiligen Bodens ein Häufchen der Erdnusscreme. Der Rand sollte dabei frei bleiben. Darüber streut ihr jetzt ein paar Karamell-Nüsse und gebt dann wieder geschmolzene Schokolade drüber. Diesmal bis zum oberen Rand des jeweiligen Papierförmchens. Klopft wieder zweimal die Form auf den Tisch, sodass keine Luftblasen entstehen und bestreut die Peanutbuttercups mit den restlichen Karamell-Nüssen.


Die Pralinen kommen nun nochmal ca. 30 Minuten in den Tiefkühler. Jetzt macht ihr die einzelnen Papiere von den Förmchen.

-Fertig-

Ich warne euch hiermit vor dass diese kleinen, feinen Dinger der Hammer sind und süchtig machen! Da kann man sich kaum zurück halten. 

Schaut doch mal bei:


vorbei. Hier könnt ihr noch andere nachgemachte Rezepte von Miss B. finden!




Sonntag, 10. April 2016

Rotkohl, mein liebster Kohl...




Rotkohl ist eher ein Gemüse für den Winter, aber da es noch so kalt draußen ist und der Frühling überhaupt noch nicht so ist wie Frühling sein soll, gibts auch im März noch Rotkohlgemüse.

Ich koche ihn immer mit Äpfeln, weil ich den süßlichen Geschmack im Gemüse unheimlich gerne hab. Vor einiger Zeit hatte ich auch ein tolles Erlebnis: ein Kind in der Familie meines Freundes, was garnicht gerne Gemüse isst, hat bei mir jede Menge Apfelrotkohl gegessen! :) Das freut mich natürlich sehr!

Übrigens enthält Rotkohl viel Vitamin C und viele Mineralstoffe.

Meine Idee über Rotkohl zu bloggen entstand, nachdem ich bei einer lieben Freundin war und sie sagte dass sie nie wieder Rotkohl selbst machen möchte, weil es so eine Sauerei gab und er am Ende garnicht schmeckte. Ich sag: es gibt keinen Rotkohl der besser schmeckt als selbstgemachter!

Also, ran an den Kochtopf!

Vorweg: Die Gewürze könnt ihr variieren. Ich habe euch nur beschrieben wie ich den Kohl würze, ihr könnt natürlich von jedem der Zutaten mehr oder weniger nehmen. Das ist eben Geschmackssache. 


Zutaten:

1 Kopf Rotkohl (ca. 1,3kg ganz) (ich habe genau 1kg geriebenen Kohl darauß bekommen)
2 mittelgroße Äpfel (süße Sorte)
2 mittelgroße Zwiebeln
40ml Apfelessig
30ml Balsamico
550ml Gemüsebrühe (im Notfall geht auch Wasser, Brühe ist aber wirklich besser)
90g brauner Zucker (geht auch weißer)
Salz
Pfeffer
4 Lorbeerblätter
1/4 TL gemahlene Nelken (gehen auch ganz, dann ca. 4 Stück)
1 Stück Zimtrinde (geht auch etwas Pulver)
Wacholderbeeren nach Geschmack (ich mag sie nicht so gerne, deshalb habe ich keine genommen)

Fett zum Anbraten nehmt ihr im besten Fall Gänseschmalz. Mein Freund ist aber Vegetarier, also nehme ich Sonnenblumenkernöl.

Wenn ihr ganze Nelken nehmt, Wacholderbeeren usw.. dann macht euch ein Gewürzsäckchen fertig, sonst sucht ihr später im fertigen Rotkohl wie blöd nach den kleinen Teilen. Dafür könnt ihr einen Teesieb nehmen oder auch einen Teebeutel den ihr selbst befüllt und habt es im Nachhinein leichter ihn wieder zu finden. Da ich nur Zimtrinde und Lorbeerblätter herauszufischen habe, konnte ich somit gut auf  das Säckchen verzichten, da die Teile groß genug sind um sie herauszusuchen.


Vorbereitung:
Ich habe eine Küchenmaschine, die mir meine Zutaten zerkleinert.
Die Zwiebeln und Äpfel entkernen/schälen, den Rotkohl vom Strunk befreien. Den Kohl, sowie die anderen Zutaten in kleine Stücke schneiden, sodass sie in die Schnibbelmaschine passen. Ich nutze dafür die feine, gerade Scheibenklinge. Damit zerkleiner ich dann alle Zutaten.

Solltet ihr nicht so ein Gerät besitzen, könnt ihr auch mit einem Messer alles fein schneiden, oder mit einer Raspel hobeln. -passt auf eure Finger auf!!-



Zubereitung:

Auf hoher Temperatur: Die Zwiebeln und die Äpfel in einem großen Topf kurz anschwitzen. Jetzt gebt ihr den Rotkohl dazu und alle! Gewürze und auch den Zucker. Ihr merkt jetzt beim Umrühren, wie der Rotkohl zusammenfällt und es im Topf recht schnell, immer weniger wird. Jetzt löscht ihr den Kohl mit dem Essig ab ( ihr könnt auch etwas Rotwein nehmen)  und rührt ihn nochmal gut durch. Jetzt gebt ihr die Brühe dazu und stellt die Temperatur auf klein runter, sodass der Kohl ganz in Ruhe vor sich hin kochen kann. Ich lasse dabei auch den Deckel vom Topf, damit die Brühe gut verdampfen kann und ich am Ende keine "Suppe" im Topf habe.

Es dauert mind. 1 Stunde und länger, bis der Kohl weich ist. Ihr solltet regelmäßig probieren, um eine gute Konsistenz zu bekommen. Mir schmeckt der Kohl recht weich am besten und ich mag ihn am nächsten Tag noch lieber!!!

Wenn euer Rotkohl fertig ist, nehmt ihr euer Gewürzsäckchen wieder raus. Ich hatte keins verwendet, deshalb nehme ich nur die Zimtrinde und die Lorbeerblätter wieder heraus. Ein Tipp von mir: zählt sie vorher ab und merkt euch wie viele ihr hinein getan habt. :)

Übrigens binden einige Leute auch den Rotkohl noch mit Stärke ab. Das mache ich nicht. Ich mag ihn so wie er ist.

Rotkohl schmeckt mir zu Kartoffelklößen und Kartoffeln am besten, wenn es dann noch einen Rindergulasch oder ein paar Frikadellen dazu gibt, dann bin ich wunschlos glücklich! :)

Nun hoffe ich, dass ich den ein oder anderen animiert habe, einmal Rotkohl selbst zu machen!

Wenn ihr Fragen habt, helf ich euch gerne!



Montag, 4. April 2016

Puddingbrezeln

Ihr müsst jetzt stark sein und nicht in den Monitor eures Laptops beißen. Ich konnte mich jedenfalls bei den absolut hammermäßigen Puddingbrezeln nicht zurück halten. Die sind einfach so lecker!!!!
Herr F. mag sie sehr. Seit einem Jahr stehen sie auf meiner "Nochmal-Back-Liste" weil sie mir beim letzten Mal nicht so gelungen sind. Naja.. sie sind eher nicht so geworden wie ich es wollte. Nun bin ich total zufrieden und sie sind schon ziemlich fotogen die kleinen Leckerchen. Was meint ihr?

Ergibt 12 Puddingbrezeln 

Den Pudding als erstes kochen. Ich habe ihn morgens gekocht und Mittags verwendet.

Für den Pudding:
60g Puddingpulver 
500ml Milch
60g  Zucker
1/2 Vanilleschote
1 Prise Salz

Puddingpulver, Zucker und Salz mit etwas Milch verrühren. Milch mit dem Mark einer Vanilleschote und der ausgekratzen Vanilleschote aufkochen. Wenn die Milch kocht, Vanilleschote entfernen und das angerührte Puddingpulver mit einem Schneebesen einrühren. Die Creme einmal gut durchkochen und vom Herd nehmen. Den Pudding in eine kleine Schüssel umfüllen und direkt mit Folie abdecken. Die Folie bitte auf den Pudding legen, so entsteht keine Haut. -abkühlen lassen-
 
Für den Teig:
130ml  Milch (Zimmertemperatur)
21g frische Hefe (1/2 Würfel)
350g Mehl
1 Prise Salz
3 EL Zucker
1 TL Vanillezucker (selbstgemacht)
1 mittelgroßes Ei
150g weiche Butter

Für die Glasur:
Puderzucker
Milch





























Der Plunderteig liest sich vielleicht etwas kompliziert und aufwendig, aber in Wirklichkeit ist es nicht so. Er braucht nur etwas Zeit.

Die Milch, die Hefe, das Ei, den Zucker, den Vanillezucker und das Salz in eine Schüssel geben und mit einem Schneebesen verrühren. Das Mehl komplett dazu geben und mit der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verarbeiten. Sollte der Teig noch etwas kleben, dann solltet ihr noch etwas Mehl dazu geben. Bitte nur so viel wie nötig. Ihr könnt den Teig natürlich auch mit den Händen kneten.

Der Hefeteig muss jetzt nicht gehen. Er wurde auch mit Milch angesetzt, die nicht warm war. Er wird direkt verarbeitet. Dafür rollt ihr ihn zu einem Rechteck aus. (Ich hoffe ich kann alles so beschreiben, dass ihr es versteht) Das Rechteck sollte jetzt quer zu euch liegen. Nun verstreicht ihr mit einem Esslöffel etwas von der Butter auf die rechte Seite des Rechtecks.(von der Mitte bis nach rechts außen) So als würdet ihr ein Butterbrot schmieren, nicht zu dünn, nicht zu dick. Bitte lasst etwas Rand frei, damit die Butter beim Einschlagen nicht austritt. Jetzt habt ihr ein Rechteck vor euch liegen, -rechte Hälfte mit Butter bestrichen. Nun faltet ihr den Teig von links, bis zur Mitte der rechten, mit Butter bestrichenen Seite und dann von rechts, bis zur Mitte des Rechtecks. (der Teig überlappt mit der anderen eingefalteten Seite) Jetzt habt ihr einen gefaltetes kleineres Rechteck, was ihr so wie es ist in Folie packt und für 10 Min in den Gefrierschrank legt. Bitte teilt euch die Butter für 4 dieser Vorgänge auf!

Nach 10 Min packt ihr den Teig wieder aus und rollt ihn flacher, wieder zu einem Rechteck und beginnt erneut mit dem Prozess. Das Ganze macht ihr insgesamt 4 Mal. So entstehen ganz tolle feine Schichten nach dem Backen. Beim Ausrollen des Teiges könnt ihr auch vereinzelte kleine Butterstückchen sehen, das ist nicht schlimm! :) Soll so sein.

Wenn ihr also mit dem 4. Durchgang fertig seid, rollt ihr den Teig wieder zu einem Rechteck. Diesmal legt ihr es hochkant vor euch und schneidet 12 ca gleich große Streifen herunter. Jeder Streifen ergibt eine Brezel. :)

Ihr nehmt euch einen Streifen und dreht beide Enden entgegengesetzt voneinander auf, formt dann eine Brezel drauß, die ihr dann auf ein mit Backpapier ausgelegtem Blech setzt. Auf einem Blech passen 6 Brezeln. Man kann schon jetzt ganz toll die vielen Teigschichten sehen. Wenn ihr alle Brezeln fertig habt, rührt ihr den Pudding nochmal glatt (er ist fester als gewöhnlich) füllt ihn in einen Spritzbeutel und spritzt jeweils eine Puddinghaube in die jeweils 2 Löcher der Brezeln. 

Jetzt brauchen sie etwas Pause und sollten 30 Minuten ruhen. Ihr könnt sie einfach so auf den Blechen liegen lassen. Der Ofen sollte jetzt auf 190 Grad Umluft angestellt werden.
Wenn die Brezeln geruht haben, schiebt ihr sie für ca. 13 bis 18 Min in den Ofen. Bitte schaut regelmäßig nach, denn jeder Ofen backt anders. Die Brezeln sollten goldbraun sein. Dann sind sie fertig. Wenn ihr zerlaufene Butter auf dem Blech seht, dann ist das vollkommen ok, die ist nach dem Backen weg! :)


























Wenn die Brezeln fertig sind, solltet ihr sie unbedingt abkühlen lassen, bevor ihr sie vom Blech nehmt, da der Pudding noch sehr weich ist und sonst rauslaufen könnte. Wenn die Brezeln abgekühlt sind, rührt ihr Puderzucker mit etwas Milch an und streicht damit ein. Ich habe den Guss etwas dicker gemacht. Ich mag das sehr! :)

Wenn ihr noch Fragen habt, bin ich für euch da!