Samstag, 28. September 2013

Schokomousse-Torte mit Waldbeeren

Neulich habe ich euch bei Facebook ein Bild gezeigt. Es handelte sich um ein Bild aus der Lecker Bakery Nr1.
Die Lecker Bakery ist das einzige Magazin was ich haben "MUSS" wenn es neu erscheint, da ich nicht nur die Rezepte toll finde, sondern auch das Design und die Bilder.

Zurück zum Bild wovon ich eben sprach. Mir ist damals direkt die erste Torte ins Auge gesprungen.
Schokomousse-Torte mit Himbeeren.



Ich hatte nun endlich eine passende Gelegenheit gefunden sie zuzubereiten. Sie wird nicht gebacken, sie besteht überwiegend aus Ganache, Mascarpone und Himbeeren.

Da ich gerne diese Torte mit Waldbeeren versuchen wollte, pflückte ich einfach ein paar Brombeeren und Johannisbeeren und kaufte zusätzlich noch Blaubeeren.

Als ich das Rezept las, ist mir schon recht früh aufgefallen, dass es schon eine ziemlich heftige Torte sein würde, da ich die Zusammenstellung der Zutaten viel zu mächtig fand. Egal, ich wollte mich trotzdem überzeugen.

Als begann ich alles vorzubereiten.

Ihr braucht:
600g Zartbitterschokolade
500ml Schlagsahne
100g Löffelbiskuits
25g Butter
500g Mascarpone
300g Magerquark
100g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
250g Früchte
25g Kokosfett

Ich habe das Rezept, bis auf die Himbeeren, die ich mit Waldbeeren ersetzt habe, 1 zu 1 nachgezaubert, weil ich wirklich wissen wollte, wie es schmeckt, da mich das Bild im Heft echt total umgehauen hat. LECKER!!!

Los gehts:
Da ich ein Freund der Vorbereitung bin, legte ich einen Tag vor Verzehr mit der Torte los. Ich kochte aus 300g Schokolade und 400ml Sahne eine Ganache. Das fand ich schon eine zu große Menge an Schokolade, doch ich wollte mich nicht blenden lassen, weiter gehts.
Die Ganache muss nun kühlen, dafür stellte ich sie, als sie Zimmertemperatur erreichte, in den Kühlschrank..

Nun ölte ich eine 26er Springform ein und vergnügte mich mit den Löffelbiskuits und einem Gefrierbeutel. :)
Ich habe die Kekse einfach mit einem Nudelholz platt gehauen in dem Beutel! Ganz brutal! :)
Parallel schmelzte ich 200g Schokolade und mischte die Kekskrümmel, als die Schokolade runtergekühlt war, drunter und verteilte die Masse dann als Boden in die Form. Das hat alles prima geklappt.
Im Kühlschrank war alles recht schnell fest.

Waldbeeren, Himbeeren oder andere Beeren waschen und im Sieb abtropfen lassen.
Mascarpone, Quark und Vanillezucker mit dem Handmixer kurz verrühren und etwa ein Drittel der Masse auf den jetzt festgewordenen Keksboden verteilen.
Nun ein paar von den Früchten darüber verteilen.
Die Ganache kurz anschlagen, sie ist schon recht fest wenn sie kalt ist, und diese esslöffelweise auf die Mascarponecreme verteilen.
Ihr könnt es einfach im Wechsel machen, auch mit den Beeren, damit der Anschnitt ganz schön marmoriert aussieht. So hab ich es jedenfalls gemacht.
Die Oberfläche sollte nun glatt gestrichen werden und die Torte abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank.

Am nächsten Tag war alles sehr sehr fest. Mir schon zu fest, das merkte ich sofort. 100g Schokolade in Stücke brechen und mit 100ml Sahne und dem Kokosfett erwärmen bis alles geschmolzen ist.
Wenn diese "Sauce" nur noch lauwarm ist am besten fast kalt, dann kommt diese noch als Guss über die Torte. Dafür nehmt ihr aber bitte vorher den Springformrand ab.
Ich habe den Guss einfach so über die Torte laufen lassen. Es war reichlich.... für mich zu viel.

Nun sollte die Torte nochmal mind. 1 Stunde in den Kühlschrank und dann könnt ihr die Torte essen.


Jetzt wollt ihr sicher ein Fazit von mir hören oder?

Nachdem ich das Bild auf Facebook teilte, haben einige geschrieben dass die Torte total lecker ist, aber andere auch dass sie viel zu mächtig sei.
Ja, das finde ich allerdings auch. Ich war schon etwas enttäuscht. Man konnte wirklich nur ein paar Kuchengabeln davon verzehren und dachte man platzt. Die Ganache war mir viel zu viel, viel zu fest und viel zu mächtig. Allerdings muss ich der Torte eins lassen, sie sieht wirklich auch in echt super köstlich aus und ist von der Zubereitung einfach herzustellen.
Trotzdem würde ich die Torte so nicht mehr machen, auch wenn sie geschmacklich schon lecker war, aber eindeutig zu heftig
.
Dies sagten leider auch die jenigen, die die Torte gegessen haben.
Ich möchte euch nur meine ehrliche Meinung sagen, ohne jemandem was Böses zu wollen. Ich steh total auf die Lecker Bakery. Das war auch wirklich das erste Rezept was mir nicht so gut gefallen hat. 

Ihr könnt euch ja selbst überzeugen und sie auch mal zubereiten.

Trotzdem bedanke ich mich bei der Lecker Bakery für das tolle Magazin, aber man muss auch mal was vielleicht nicht so Gutes schreiben können! :)

Liebe Grüße, Froilein Pink


Sonntag, 22. September 2013

Zwiebelkuchen mit Speck oder auch ohne...



Es ist September und da MUSS es bei mir mind. einmal Zwiebelkuchen geben.
Dazu gibt es selbstverständlich Federweißer.

Neulich kündigte sich Besuch an, da fand ich es passend etwas anzubieten, was saisonal ist was man auch gut vorbereiten kann.

Herr F. liebt Blätterteig und deshalb entschied ich mich dann auch zu dieser schnellen Teigvariante.

Wir waren zu 7. und deshalb habe ich 2 Bleche Zwiebelkuchen und eine Springform gemacht.
Man kann ihn ja auch wunderbar einfrieren falls was übrig bleibt.
Ich habe nicht ganz so große Bleche, da mein Backofen klein ist, also gehe ich davon aus, dass die Menge für 2 Bleche bei einem normal großen Ofen reichen.

Wenn ich einen Ziebelkuchen backe, dann müssen da auch ordentlich Zwiebeln rein! :) Deshalb wundert ihr euch vielleicht etwas über die Menge. 


Zutaten für ca. 7 Personen:

3 Rollen Blätterteig
4kg Zwiebeln
700g Gouda
10 Eier
800ml Milch
400ml Sahne
Salz, Pfeffer, Muskat
gehackte Petersilie
Speckwürfel
gehackte Petersilie

Es gab eine Variante mit, und eine ohne Speck

Um es mir einfacher zu machen, habe ich einen Tag vorher schon die Zwiebeln geschält, in Scheiben geschnitten und in der Pfanne braun gedünstet.
Den Käse habe ich auch schon gerieben und die Speckwürfel auch schon angebraten.
Ob ihr Speck nehmt, oder nicht, wie viel ihr nehmt, das ist alles euch überlassen.

Ca. eine Stunde vor dem Besuch bereitet ihr die Bleche, Formen, Springformen (wie ihr wollt) vor, indem ihr sie mit Backbapier und Blätterteig auslegt. Ich habe den fertigen Teig genommen, das ging schneller, denn Blätterteig selbstzumachen ist mir einfach zu aufwendig. 
Ich habe ihn nochmal ausgerollt, damit er schön gleichmäßig in die Form und auf die Bleche passt.

Nun könnt ihr den Ofen auf 180 Grad vorheizen, oder ihr wartet damit bis euer Besuch kommt.

Eier, Sahne, Milch, Gewürze, mit gehackter Petersilie verquirlen und über die gedünsteten Zwiebeln in eine große Schüssel gießen und vermengen. (wer gerne Speck dazu haben möchte, sollte weniger salzen)

Die vermischte Masse in die ausgelegten Bleche oder Formen geben und glatt streichen.

Ihr könnt den rohen Kuchen jetzt im Kühlschrank für mehrere Stunden aufbewahren, (bitte abdecken nicht vergessen) oder ihr gebt den Kuchen direkt in den Ofen.

Da jeder Ofen anders backt, kann ich nicht wirklich sagen wie lang der Zwiebelkuchen bei euch dauert, bei mir war er in knapp 40 Minuten fertig.

Er kam mit Speck und ohne sehr sehr gut bei den Gästen an, vorallem mit einem gekühltem Glas Federweißer! :)

Wenn ihr Fragen habt, helf ich euch gerne!

Liebe Grüße, Froilein Pink

Sonntag, 15. September 2013

Oreo-Balls


Neulich habe ich wieder irgendwo Oreo Cake Pops aufgeschnappt. Ich weiß, nicht jeder mag Oreokekse, aber ich schon!
Nun wollte ich bei einem Besuch zur Familie etwas Feines mitbringen und entschied mich ein paar Oreoballs zu kredenzen.
Ich bin wieder völlig frei schnauze an die Zubereitung herangegangen.
Natürlich habe ich euch nicht vergessen und mitgeschrieben, was ich für die zauberhaften, leckeren Kugeln alles gebraucht habe.









Für ca. 30 Stück

1,5 Pakete Oreos (ich hatte die Pakete mit  jeweils 175g Inhalt)
80g Frischkäse
50g Vollmilchschokolade

Kuvertüre für den Überzug und je nach Wunsch Deko zum Bestreuen








Vollmilchschokolade ganz langsam schmelzen, Frischkäse abwiegen.
Die Oreos einfach in einen Mixer geben und ganz fein hexeln.
Den Frischkäse und die abgekühlte flüssige Schokolade zu den Oreo-Krümmeln geben und zu einer geschmeidigen Masse kneten und für ca. 30 Minuten in einer Schüssel in den Kühlschrank stellen.
Die Masse braucht einfach Ruhe um etwas durchzuziehen!

Jetzt gleichgroße Bälle formen und wieder für 30 Minuten in den Kühlschrank.

Währenddessen könnt ihr die Kuvertüre schonmal erhitzen. Ich habe zartbittere genommen. Wenn ich Kuvertüre schmelze, mach ich das ganz ganz langsam. Einfach einen kleinen Topf mit ein wenig Wasser auf den Herd stellen, etwas Wasser dazu und nur kurz so erhitzen, dass ein ganz wenig Dampf entsteht, ihr aber noch ohne Probleme den Finger ins Wasser stecken könnt, ohne euch zu verbrennen. Ich mache es immer nur lauwarm, so hat die Schokolade oder Kuvertüre in Ruhe Zeit zu schmelzen. Schokolade ist einfach mit ganz großer Sorgfalt zu behandeln. Achtet drauf, dass die Schokolade nie heißer als 32 Grad warm wird, sonst wird sie grau und klumpig. Bitte passt auf dass kein Wasser in die Schokolade oder Kuvertüre gelangt. So seid ihr auf der sicheren Seite. Wenn ihr wollt, könnt ihr etwas Palmin mit in die flüssige Kuvertüre geben. Die Glasur glänzt dann auch ganz schön! :)


Die Masse müsst ihr jetzt nochmal etwas durchkneten und dann könnt ihr auch die Bälle schon formen! Diese könnt ihr nun nach und nach durch die Schokolade ziehen und nach euren Wünschen gestalten. Ob bunte Perlchen oder einfach ein paar Oreokrümmel so wie ich, das bleibt euch überlassen.

Die Oreoballs halten sich einige Tage problemlos im Kühlschrank!

Leckere Grüße, euer Froilein Pink

Ps. dieser Post entstand aus freien Stücken. Es ist meine Entscheidung gewesen etwas über Oreo zu schreiben. Ich bin dafür nicht vergütet worden!


Schnelle Apfel-Quark Tarte Werbung


Für eine Treueaktion verschickte PLISTA als Dankeschön 50 Apfelkisten an Bestandskunden (meistens kleine Agenturen). Um diesen Kunden etwas Herbststimmung in die Küche zu zaubern, wurde ich angefragt ein einfaches Rezept mit Äpfeln und weiteren leicht erhältlichen Zutaten zur Verfügung zu stellen, so dass die Äpfel gleich Verwendung finden. Hier das Ergebnis:

Das sind die Kisten die verschickt werden, obendrauf seht ihr die Postkarten

Hier seht ihr die Postkarte von vorne

Hier seht ihr die Postkarte von hinten, mit meiner Tarte und dem Rezept drauf! :)

Bin schon stolz! :) Vielen Dank an das Plista Team!

Nun zum Rezept:

Ich hatte noch 2 Äpfel in der Obstschale liegen, eine Rolle Blätterteig und ein Päckchen Quark im Kühlschrank.
Mir kam die Idee darauß eine Tarte zu machen.
Natürlich ist es auch möglich einen Mürbeteig zu machen, aber das entsprach ja nicht meinem Vorhaben aus den Sachen was zu zaubern, was ich zufällig noch da hatte.

Ihr braucht:

1 Rolle Blätterteig
300g Quark
55g Zucker
Vanillezucker
1 Prise Salz
2 Eier, getrennt
1 Spritzer Zitronensaft
16g Vanillepuddingpulver
2 mittelgroße Äpfel

Zimt und Zucker zum Bestreuen
Helle Konfitüre zum Glasieren (normalerweise aprikotieren mit Aprikosenkonfitüre)


Ofen vorheizen auf 170 Grad

Die Tarteform mit Blätterteig auslegen.
Die beiden Eiweiß steif aufschlagen.
Quark, Salz, Eigelbe, Zucker, Vanillezucker, Zitronensaft, Vanillepuddingpulver mit dem Handmixer kurz aufschlagen.
Den Eischnee unter die Masse heben und in die ausgelegte Tarteform geben.

Äpfel schälen und in feine Spalten schneiden. (bitte nicht zu dick, sonst werden die Spalten nicht richtig gar)
und rund auf die Masse legen. (siehe Foto)

Nun bestreut ihr die Tarte mit Zucker und Zimt und schiebt sie dann in den Ofen.
Bei mir hat sie 40 Minuten gedauert.

Während den letzten 10 Minuten Backzeit, habe ich 3 gute Esslöffel helle Konfitüre mit etwas Wasser aufgekocht. Normalerweise aprikotiert man mit Aprikosenkonfitüre, ich hatte aber noch Quittenkonfitüre da und nahm diese. 

Wenn ihr die Tarte aus dem Ofen holt, "aprikotiert" in meinem Fall "quittiert" :D hahah.... ihr die Tarte. Das heißt ihr streicht die Tarte mit der heißen Konfitüre ein.


Nach 1 Stunde ist die Tarte abgekühlt und schmeckt auch am nächsten Tag noch hervorragend.

Viel Spaß euch beim Nachbacken! 

Liebe Grüße, euer Froilein Pink

Freitag, 13. September 2013

Pasteten übergossen mit Blutsauce an Fingern- und Zehenstücken


 Oder auch Mini-Apfelpasteten karamellisiert mit braunem Rohrzucker und Vanillesaue

Miss Blueberrymuffin hat mich gefragt ob ich Lust hätte bei ihrem virtuellem Kinoabend vorbeizuschauen.
Sie hat mir einen Film zugeordnet, über den ich etwas Leckeres zubereiten soll. 
Hier findet ihr meinen Gastbeitrag mit Rezept: GASTBEITRAG








Hier mal ohne Gemetzel...







 Liebe Grüße, euer Froilein Pink


Sonntag, 8. September 2013

Eulenkekse

Ja! Auch ich bin angesteckt!!!
Nicht nur dass ich ein totaler Eulenfan bin, sondern auch ein Cookie Cutterfreund!
Ich habe mir den Stempel neulich gekauft und ein anderer ist schon vorbestellt, aber das erzähl ich euch ein anderes Mal.

Der Stempel lag jedenfalls keine 3 Tage bei mir zu Hause, da musste ich ihn schon ausprobieren.
Dafür verwendete ich einen 1 2 3 Teig.
Dieser geht kaum auseinander und behält seine Form nach dem Backen!
Einige haben nun schon mehrmals gefragt was das bedeutet, wie man am Besten mit so einem Buttermürbeteig umgeht.
ICH MÖCHTE EUCH GENAU ERKLÄREN WIE ES GEHT: 
Ganz einfach:
1 - Zucker
2 - Butter
3 - Mehl
Ei
Salz
Vanillezucker

Ihr nehmt als Basis 100g Zucker, dann 200g Butter und 300g Mehl dazu dann ein Eigelb, Salz und Vanillezucker.
Das ist eigentlich auch mein Basisrezept, diese Menge nehme ich meistens doppelt und dazu kommt bei mir etwas mehr Zucker, weil ich es gerne süß mag. Das könnt ihr variieren wie ihr möchtet. Solltet ihr dazu Fragen haben, helf ich euch gerne. Aber wenn ihr euch an diese Angaben haltet, dann geht alles gut! :)
Den fertigen Teig pack ich immer in Folie und mind. für 1 Stunde bis 1Tag in den Kühlschrank. 
Warum? Weil der Teig so schön entspannen kann und außerdem ist er so fest geworden, durch die Butter und er lässt sich gut ausrollen.
Mürbeteig ist für die meisten Menschen ein Graus auszurollen weil er schnell reißt und zu weich wird. 
Mein Tip: schnell arbeiten und dem Teig keine Chance geben weich zu werden. 
Ich hole mir vom Teig immer stückweise etwas ab, rolle das aus und gehe immer wieder mit einer Kuchenpalette drunter her. Ich bestäube mir die Arbeitsfläche dafür ganz leicht mit Mehl.
Kennt ihr die Regel: "So viel Mehl wie nötig, aber so wenig wie möglich?"
Genau so ist es!

So habe ich dann die richtige Dicke ausgerollt, gestempelt und danach mit einem gewellten Kreis die Kekse ausgestochen und im vorgeheiztem Backofen bei 170Grad für ca. 8 Minuten gebacken.
Bei Keksen, Cookies oder sonstigen Kleingebäcken ist es oftmals so, dass sie nach dem Backen so weich sind, dass sie bei einer Berührung schon kaputt gehen. Lasst den Keksen Zeit etwas abzukühlen, dann werden sie auch fest!
Hier sind noch einige Kekse, die ich auch so zubereitet habe: Hasen  Muttertagsherzen  I love you Herzen

Wenn ihr noch Fragen habt, helf ich euch gerne!

Euer Froilein Pink