Sonntag, 27. Dezember 2015

Baumkuchen im Marzipanmantel mit Schokoglasur

"Mal was Neues versuchen", dachte ich mir vor ein paar Tagen. Kurz vor Weihnachten fuhr ich nämlich schon zu meinen Eltern. Ich wollte unbedingt mal was ausprobieren, was machbar ist und ich noch nie gemacht habe. Da sah ich bei der Tine von Pottlecker auf Instagram einen Baumkuchen, in den ich am liebsten mit dem Gesicht zuerst reingesprungen wäre. Also wusste ich, den muss ich nachbacken! Ihr Rezept ist auf eine Springform von 18 cm ausgerichtet, ich wollte einen größeren haben und habe zusätzlich ein paar Kleinigkeiten abgeändert. Hier kommt ihr nochmal zu ihrem Rezept und ihren tollen Bildern: *KLICK*




Ofen vorheizen auf 240 Grad Oberhitze

22cm Springform

Die Springform mit Backpapier auskleiden

Für den Teig:

300g weiche Butter
5 EL Rum
4 Tropfen Rumaroma
4 Tropfen Bittermandelaroma
1 Prise Salz
Mark einer Vanilleschote
270g Zucker
8 Eier  - Zimmertemperatur
115g Speisestärke
3/4 Tütchen Backpulver
180g Mehl
1 Glas Orangensaft

Fürs Drumherum:
Jetzt liegt es an euch, wie ihr es am liebsten haben wollt. So hab ich es gemacht:

1 Glas Aprikosenmarmelade
ca. 250g Marzipan
ca. 70g Puderzucker
ca. 250g Kuvertüre Zartbitter
ca. 70g Kuvertüre weiß
5g Palmin





Ich habe für den Teig meine Küchenmaschine verwendet, da man doch viel schlagen muss, um viel Luft in den Teig zu bekommen. Hatte heute keine Lust auf meinen Handmixer! :)

Die weiche Butter mit den Zucker, Salz, der Vanille und den Aromen schaumig rühren. 3 ganze Eier nach und nach dazu, danach 5 Eigelbe. Die Masse sollte richtig schön schaumig sein. Die Eiweiße werden später aufgeschlagen.
Mehl, Stärke und Speisestärke mischen und in die aufgeschlagene Masse sieben. Jetzt bitte nur kurz die Maschine anstellen, bis die Mehlmischung verteilt ist. Niemals überschlagen wenn das Mehl dazu kommt. Jetzt die Eiweiße zu Schnee schlagen, da könnt ihr dann nochmal eine Prise Salz dazu geben. Den Schnee jetzt unter den Teig heben, damit er schön fluffig ist.

Jetzt kommt der Hauptteil: Ihr nehmt pro Schicht immer 2 gute EL Teig und streicht sie in die Form. Die erste Schicht ist noch was huddelig, weil das Backpapier immer so ein bißchen verrutscht, aber spätestens bei der zweiten Schicht, ist es ganz easy, weil der Teig beim Verstreichen von der heißen Schicht drunter etwas geschmeidiger wird. Bei mir haben die einzelnen Schichten zwischen 3 und 4 Min gedauert. Bitte kontrolliert da eure Öfen selbst, denn jeder backt anders. Ich habe die Schichten jedenfalls nicht sehr dunkel werden lassen, sondern eher golden.

Nach 12 Schichten war ich mit dem Kuchen fertig. Es ging erstaunlich schnell. Also ich dachte Anfangs, dass ich länger zum Backen brauche. Wenn man aber mal angefangen hat, dann wuppt das richtig schnell bei jeder Schicht. Ich habe 1 Stunde und 5 Minuten gebraucht. Wenn der Kuchen gerade aus dem Ofen kommt, macht ihr kurze Zeit später die Backform ab und träufelt die eine Hälfte des Saftes über den Kuchen, dann dreht ihr ihn um und macht den Rest auf die andere Seite. Der Saft zieht ein und dient dazu dass er saftig bleibt.

Die Marmelade durch ein Haarsieb streichen und ca. 10 Min aufkochen. Ihr merkt wie die Marmelade immer flüssiger wird und dann wieder fest. Bitte passt auf, sie ist im Nu verbrannt.
Sie wird auf dem abgekühlten Baumkuchen verteilt. Dabei solltet ihr schnell sein, sonst wird die Marmelade schnell wieder fest und ihr habt Hubbeln. -so wie ich .. das hat mich was geärgert, aber ich wusste ja, dass ich noch Marzipan drüber gebe und Schokolade. Meine Hoffnung war es, dass man am Ende nichts mehr davon sieht. :)

Der Kuchen muss jetzt einmal komplett auskühlen! Ich habe ihn dafür auf ein Kuchengitter gestellt. 

Das Marzipan mit dem Puderzucker richtig gut verkneten, bis ihr eine geschmeidige Masse habt. Das Marzipan sollte also nicht mehr zu klebrig sein. Jetzt rollt ihr eine kreisförmige dünne Schicht aus und legt sie über den Kuchen. -Alles gut andrücken und den Rest am Rand mit einem Messer gerade abschneiden. Ihr werdet Marzipan übrig haben, aber es ist einfacher mit mehr Marzipan auszurollen, als am Ende zu wenig zu haben. Ihr könnt einen Teil des Marzipans einfärben und stempeln, so wie ich es getan hab, oder es in eine luftdichte Plastikdose legen, damit es frisch hält fürs nächste Backen.

Die dunkle Kuvertüre mit etwas Palmin im Wasserbad schmelzen und die Kuchen damit einstreichen. Ihr könnt nun noch mit weißer Kuvertüre den Kuchen verzieren. Das ist natürlich euch überlassen! :)
Ich finde es ganz schön so! Die weiße Kuvertüre habe ich runtergeschnitten und den Rand damit verziert.

Der Kuchen sollte nun komplett abkühlen, damit die Glasur fest wird. Er hält unangeschnitten locker eine Woche frisch. Wenn er erstmal angeschnitten ist, dann garantiere ich für nichts mehr! haha..

Der Kuchen hat mit Teig anrühren, backen, kühlen, aprikotieren, marzipanumlegen und glasieren ca. 5 Stunden gedauert. Ich hätte das Marzipan auch weg lassen können und ihn einfach nur aprikotieren und glasieren können, aber ich wollte etwas besonders Hübsches zaubern. Der Kuchen war so lecker, dass ich ihn definitiv nicht das letzte Mal gebacken habe. Dafür muss nicht Weihnachten sein!

Hier ist ein Handybild, wo ihr den Anschnitt des Kuchens ganz gut erkennen könnt. :)




Wenn ihr noch Fragen habt, helf ich euch sehr gerne!



Montag, 14. Dezember 2015

Vanillekipferl

Heute gibt es nochmal ein wirklich feines Rezept für mega mäßig leckere Vanillekipferl.
Ich backe sie jedes Jahr, weil sie für mich einfach zu Weihnachten dazu gehören.

Einziges Problem:
Sie sind meistens vor Heiligabend leer!

Hahaha...

Um es kurz zu machen, gehts hier direkt zum Rezept:





























Für ca. 55 Kipferl

200g Mehl
1 Messerspitze Backpulver
1 Prise Salz
120g Zucker
1 Ei
130g gemahlene Mandeln
125g weiche Butter
1 Vanilleschote
Zucker zum Wälzen

Ich habe den Teig einen Tag vor dem Backen hergestellt und im Kühlschrank gelagert. Ihr könnt den ihn auch am selben Tag zubereiten. Allerdings sollte er mind. 2 Stunden kalt liegen. Vielleicht sagen jetzt einige dass dies nicht nötig ist, meine Erfahrung ist es, dass die Kipferl ihre Form besser erhalten und besser schmecken.

Mein Tipp zu den gemahlenen Mandeln: Ich habe mir ganze Mandeln mit Schale gekauft und diese geschreddert. Nicht sehr fein, sondern etwas stückiger gelassen, so hat man in den Kipferln leckere mini kleine Mandelstückchen. Das schmeckt richtig toll!

Ihr könnt natürlich auch fertig gemahlene Mandeln nehmen, die sind in der Regel sehr fein.

Zuerst kratzt ihr die Vanilleschote aus. Die eine Hälfte gebt ihr in eine Schüssel, die andere Hälfte gebt ihr in ca. 3 Hände voll Zucker und vermischt sie gut und stellt die Mischung weg. (braucht ihr erst am Schluss wieder)

Die andere Hälfte vermischt ihr mit allen oben genannten Zutaten und knetet daraus einen Teig.

Tipp: Die ausgekratzte Vanilleschote könnt ihr noch für weiteren Vanillezucker verwenden. Ich sammel die immer im Zucker und in ca 2 Wochen schredder ich sie mit Zucker und siebe ihn aus.

Der Teig kommt jetzt in Folie eingewickelt für 2 Stunden in den Kühlschrank.





























Ofen vorheizen auf 170 Grad Umluft

Die Kipferl werden jetzt in kleine "Würste" gedreht, die Enden sollten spitz sein und nach unten zeigen. Wenn ihr die Kipferl nebeneinander auf das mit Backpapier ausgelegte Blech legt, solltet ihr sie nicht zu nahe aneinander legen, da sie beim Backen noch gut aufgehen. So ist es auch eure Entscheidung wie groß ihr die Kipferl macht. Ich mache sie eher klein, weil ich so große Kekse nicht schön finde. Das liegt aber an euch. Ich habe 55 Stück aus dem Rezept bekommen.

























Die Kipferl brauchen nicht sehr lange, ca 8 Min. Ich bin während des Backens die ganze Zeit in der Nähe des Ofens gewesen, da die Kipferl schnell Farbe bekommen. Sobald die goldig sind, könnt ihr sie rausholen. Jetzt kommt der Vanillezucker zum Einsatz, den ihr am Anfang vermischt habt. Ich lasse die Kipferl minimal abkühlen, damit ich mir nicht so sehr die Finger verbrenne und gebe sie dann vorsichtig mit einem Pfannenwender in den Zucker. Ich wälze sie darin und lege sie dann auf ein Backrost mit Backpapier ausgelegt, zum Auskühlen. Danach kommen sie in die Keksdose zum Lagern.
 


Wenn ihr Fragen habt, helf ich euch gerne!









Sonntag, 6. Dezember 2015

Kokosflockis

Die Weihnachtszeit ist da und sie bringt ganz viele tolle Kekse mit. Meistens backe ich mehrere Sorten. Darunter befinden sich immer Vanillekipferl, Butterkekse und Zimtsterne. Dieses Jahr wollte ich mal wieder was mit Haferflocken machen. Dadurch dass ich Kokosmehl und geröstete Kokoschips im Schrank hatte, wollte ich diese Zutaten irgendwie vereinen, legte los und kreierte ein neues Rezept.

Der Teig ist super schnell gemacht und die Kekse an sich auch. Genau das Richtige für die jenigen die wenig Zeit haben und vielleicht erst kurz vor Weihnachten zum Backen kommen.

Übrigens habe ich mich bewusst gegen Schokolade und/oder weitere Nüsse im Teig entschieden, weil ich oftmals dazu neige, zu viele Zutaten zu verwenden. Die Haferflocken und auch die Kokosnuss kommen geschmacklich so richtig gut zur Geltung. 

Als ich mit meinen Keksen fertig war, wollte ich ihnen auch einen Namen geben. Ich habe sie Kokosflockis getauft, nachdem mir meine Cousine den Vorschlag machte! :)


Ofen vorheizen auf Umluft 180 Grad

Für 45 Kekse

200g weiche Butter
200g Zucker
Vanillezucker nach Geschmack (ich habe selbstgemachten)
1 Prise Salz
75g Kokosmehl

70g Mehl
200g Haferflocken
70g geröstete Kokoschips

2 Eier

Alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
Jetzt liegt es an euch wie groß oder klein eure Kokosflockis werden sollen. Ich habe 45 Stück aus dem Teig gemacht.

Es geht ganz einfach. Ihr rollt kleine Kugeln und legt sie auf ein Backblech nebeneinander. Nun drückt ihr sie minimal an, sodass sie aussehen wie viel zu dicke Taler.
Jetzt schiebt ihr sie in den Ofen und lasst sie so lange backen, bis sie anfangen goldig zu werden. Das dauert ca. 4 Min. Nun nehmt ihr einen Pfannenwender und drückt ihn von oben auf die Kekse drauf, sodass sie etwas flacher werden.
Jetzt backt ihr sie so lange, bis sie goldig sind. Das dauert nochmal ca. 5 Min. Bitte beachtet, dass jeder Ofen anders backt. Also kontrolliert bitte, ob eure Kekse länger oder kürzer brauchen.





























Wenn ihr sie raus holt, lasst ihr sie auf dem Backpapier abkühlen. Wenn sie komplett erkaltet sind, kommen sie in eine Blechdose zum Lagern. Sie halten sich ein paar Wochen, - falls ihr sie nicht vorher aufgegessen habt! :)

Wenn ihr Fragen habt, helf ich euch gerne!



Sonntag, 22. November 2015

Apfel-Birnen Chutney mit Zunder

Es ist Herbst/Winter, es ist Einkochzeit. Für mich zumindest.
In dieser Zeit, nehme ich mir jede freie Minute, um diese in der Küche zu verbringen.
Ich bereite dann immer viele Geschenke vor, da einige Geburtstage - und eben auch Weihnachten ansteht.
Am Wochenende gab es dann eine ähnliche Version vom Apfel-Birnen Chutney, was ihr bereits seit letztem Jahr auf meinem Blog finden könnt, allerdings ist dieses etwas anders zusammengestellt und es hat mehr Zunder! :D
Mehr Schärfe, mehr Knoblauch, mehr Säure und eine schönere Konsistenz.
Ihr könnt euch euer Chutney letztendlich würzen wie ihr wollt und auch die Zutaten verwenden wie ihr mögt. Jeder hat da ja seinen eigenen, liebsten Geschmack.




Hier zeig ich euch aber nochmal kurz alle Chutneyrezepte meiner Seite:

Chutney aus Birnen und Äpfel
Chutney aus Weinbergpfirsich und frischen Oregano
Chutney aus Tomaten, Äpfeln, Möhren und Knoblauch
Chutney aus Äpfeln und Zwiebeln



Zum Rezept:


600g Birnen (geschält, entkernt und fein gewürfelt)
300g Zwiebeln (geschält und fein gewürfelt)
700g Äpfel (geschält, entkernt und fein gewürfelt)
Saft von 2 Zitronen
3 TL Chiliflocken (je nach Geschmack auch mehr)
1 TL Koriander gemahlen
10 Knoblauchzehen in feine Scheibchen geschnitten
600 ml Weinbrandessig
100 ml Apfelsaft
750g Gelierzucker 2:1
3 TL Salz
3 TL Curry (Madras habe ich genommen)
2 EL schwarzer Sesam
100g Zucker

etwas Öl zum Anbraten

Die Birnen-, Zwiebel- und Apfelwürfel mit dem Zitronensaft vermischen.
Nun gebt ihr Öl in einen großen Topf und dünstet darin die Würfel an bis sie glasig sind. Jetzt können Salz, Curry, Chili, Koriander, schwarzer Sesam und die feinen Knoblauchscheibchen dazu. Ihr könnt natürlich auch mehr Knoblauch oder Chili nehmen. (oder auch andere Gewürze) So wie ihr es am liebsten mögt. Wenn alles schön am brutscheln ist, gebt ihr den Zucker dazu bis er komplett aufgelöst ist und dann den Apfelsaft und Apfelessig.
Ich habe die Masse ca. 10 Minuten kochen lassen. Wenn ihr wollt, könnt ihr diese etwas anpürrieren
- das Chutney wird etwas geschmeidiger und es entfaltet nochmal den Geschmack der Früchte, Zwiebeln und Knoblauch.

Jetzt kommt der Gelierzucker ins Spiel. Ihr gebt ihn in die kochende Masse und rührt alles gut um und lasst es alles ca. 6 Minuten gut durchkochen.
Wenn ihr eine Gelierprobe machen wollt, dann holt ihr euch einen Teller, gebt einen Löffel des Chutneys darauf und haltet den Teller dann leicht senkrecht. Ihr seht dann wie zähflüssig die Masse wird.

Nun füllt ihr das Chutney in sterile/saubere Gläser ab. Ich verwende dafür Schraubgläser. Dann den Deckel feste drauf schrauben. Jetzt wäre das Chutney ein paar Monate haltbar.

Diesmal habe ich aber alles, was ich eingemacht habe, nochmal eingekocht, um die Haltbarkeit für längere Zeit 100 % zu gewährleisten.

Ofen vorheizen auf Umluft 120 Grad

Die heißen Gläser mit Abstand auf ein Blech stellen, in den Ofen schieben und  mit einem Messbecher ca. 2cm hoch mit Wasser füllen. Die Gläser sollten jetzt in dem Wasser stehen und durch das Einkochen nochmal ein gutes Vakuum im Glas erhalten.

Nach 25 Min könnt ihr die Gläser wieder aus dem Ofen nehmen. Ihr könnt im Nachhinein beobachten, wie sich die Deckel von den Gläsern zusammen ziehen und sich nach unten wölben. So solls sein! :)

Jetzt sollte sich das Chutney über 1 Jahr halten. Mir schmeckt es total gut zum gebratenem Fleisch oder auf einem Brot mit Käse, ooooooooooder auf meinem voll leckeren Burger! :)


Wenn ihr noch Fragen habt, helf ich euch gerne!



Samstag, 14. November 2015

Oberleckerer Schoko-Zucchinikuchen






























Schon seit so langer Zeit hatte ich mir vorgenommen mal neue Dinge auszuprobieren.
Meine Koch- und Backliste wächst und wächst und wächst.
Ich wünschte mir, dass mein Tag mehr Stunden hätte, so könnte ich privat viel mehr Zeit in meine Leidenschaft stecken.

Aber eigentlich ist ja so ein Rührkuchen recht schnell gemacht. So dachte ich es mir neulich auch, denn ich bin eine Rührkuchenliebhaberin. Einfache, schnelle Rührkuchen sind mir viel lieber als Sahnetorten zum Beispiel. Ich finde es total schade, dass immer mehr Modetorten und andere aufwändige Torten viel mehr im Fokus stehen, als leckere, saftige Rührkuchen.

Ich habe auch in meinem Rezepteordner eine Kategorie "Rührkuchen" aufgestellt. Da könnt ihr alle meine schnellen, einfachen Leckerchen finden. Habt ihr schon reingesehen?
Zuletzt habe unter Anderem einen marmorierten Nougatkuchen gezaubert, - der war vielleicht lecker!

-Bitte lasst den Rührkuchen nicht aussterben!-

Ich glaube dass es das ist, was ich euch damit sagen möchte! :)

Und nun wollt ihr das neuste, schokoladigste, zucchinilastigste Rezept für einen Rührkuchen haben was ich habe???

Aber sowas von gerne! Ganz ganz doll zu empfehlen sogar. Der Kuchen ist so saftig und so schokoladig und so lecker und... hach...

Die Kombination von Zucchini und Schokolade hatte mich so lange schon gereitzt und nun habe ich es endlich geschafft sie zu backen, - die kleine Explosion im Mund!




Auf gehts zum Rezept.

Den Kuchen habe ich natürlich wieder einmal in meiner liebsten Kastenform gebacken. Sie hat ein kleineres Maß (20cm * 11cm) was den Kuchen nicht so riesig werden lässt und für 2 bis 4 Personen ideal ist. Ihr könnt also bei einer größeren Kastenform den Teig einfach verdoppeln, oder nochmal die Hälfte vom Rezept drauf rechnen, je nach Größe eurer Form.

Ihr braucht:

125g weiche Butter
130g braunen Zucker
3 Eier (Zimmertemperatur)
Vanilleessenz (geht auch Vanillemark oder Vanillezucker) 
1 Schluck Sprudelwasser
50g Backkakao
3 Tropfen Rumaroma
1 Msp. Zimt
12g Backpuler
1 Prise Salz
180g Mehl
50g gehackte Zartbitterschokolade
200g Zucchini fein gerieben

Für den Guss:

200g Zartbitterschokolade
ggf. etwas Palmin (kein Muss)

Ofen vorheizen auf 180 °C Umluft

Backform auslegen mit Backpapier, oder einfetten und mehlieren

Die Zucchini waschen, Strunk abschneiden und mit der Hand fein reiben.
Das Mehl, das Zimt, das Salz, den Backkakao und das Backpulver vermischen.
Die Zartbitterschokolade hacken.
Die Butter, das Rumaroma und den Zucker schaumig schlagen. Dafür verwende ich meinen Handmixer mit den Rührstäben als Aufsatz. Wenn die Masse schön schaumig ist, gebt ihr die Eier nach und nach dazu, dann den Schluck Sprudelwasser. Die Mehl-Kakaomischung jetzt in die Eiermasse sieben und nur so lange mit dem Handmixer schlagen, bis die Mischung ein Teig geworden ist. Ich mache das wirklich nur ganz kurz, dann wird der Kuchen auch schön fluffig.
Mit einem Teiglöffel die gehackte Schokolade und die geriebene Zucchini in den Teig unterheben und in die vorbereitete Form geben.

Ab damit in den Ofen, sonst habt ihr gleich keinen Teig mehr. Der schmeckt roh auch sooo gut!

Er brauchte bei mir 1 Stunde. Bitte verlasst euch auf diese Aussage nicht, denn jeder Ofen backt anders und deshalb solltet ihr ihn regelmäßig kontrollieren. Wie immer - mit der Stäbchenrpobe. Der Kuchen ist fertig, wenn kein Teig mehr am Stäbchen hängen bleibt, nachdem ihr es in die Mitte des Kuchens gesteckt habt.

Der Kuchen sollte jetzt auf einem Kuchengitter auskühlen und dann mit der Schokoladen übergossen werden. Ich gestehe dass ich da ziemlich hardcore drauf bin. Meine Kuchen müssen aussehen, dass einem das Wasser im Mund zusammen läuft. Dafür brauch ich einfach viel Schokolade. Wenn ihr weniger nehmt, reicht das sicherlich auch als Glasur. Ihr könnt auch Puderzucker nehmen.
Ich habe jetzt die Schokolade mit etwas Palmin im Wasserbad geschmolzen. Die Glasur wird so geschmeidiger und der Kuchen lässt sich besser schneiden. Dann halt noch gehackte Schokolade drüber gestreut und die Schokobombe ist perfekt! :)





























Da Weihnachten vor der Tür steht, habe ich den Kuchen nochmal gebacken, aber diesmal im Glas. Ich bin so begeistert von dem saftigen Geschmack, dass ich ihn unbedingt nochmal machen wollte. Zusätzlich habe ich geröstete Pecannüsse in den Teig gegeben.






























Wie man Kuchen im Glas backt?

Ganz einfach:

Ihr könnt Schraubgläser nehmen oder Weckgläser. Diese müssen sehr sauber sein. Ich spüle sie immer mit kochendem Wasser und koche die Deckel, bzw. Gummiringe mit Wasser und einem Schluck Essig ab.

Bei Schraubgläsern solltet ihr darauf achten, dass die Gläser nicht nach oben schmaler werden, sondern entweder gerade sind, oder etwas breiter nach oben, da man sonst den Kuchen nicht aus dem Glas bekommt. (Sturzgläser)

Die Gläser werden eingefettet und mehliert und wie gewohnt im Ofen gebacken. Bitte achtet darauf, dass sie nicht zu lange im Ofen bleiben, weil sie nicht so lange brauchen.
Sobald sie fertig sind, holt ihr sie raus und dreht den Schraubdeckel feste drauf. Bei den Weckgläsern legt ihr den Gummiring auf den Deckel, setzt ihn gerade auf das Glas und verschließt sie mit mind. 3 Klammern.

Um die Haltbarkeit zu verlängern, koche ich die Gläser nochmal ab. Dadurch entsteht ein größeres Vakuum im Glas.

Die Gläser mit Abstand voneinander auf ein Blech stellen (mit Deckel). Das Blech so weit mit Wasser füllen, bis die Gläser ca. 2 cm im Wasser stehen. Wichtig ist, dass ihr heißes Wasser nehmt, wenn ihr die Gläser gerade aus dem Ofen genommen habt und direkt einkochen wollt. Wenn die Gläser schon abgekühlt wären, nehmt ihr kaltes.

Da ich die Gläser immer direkt einkoche, nehme ich heißes Wasser. Davon abgesehen, nutze ich direkt die Restwärme vom Ofen. Er sollte auf ca. 120 Grad stehen und die Küchlein ca. 30 Min einbacken. Wenn die Gläser vorher kalt waren, dauert es natürlich länger.

Wollt ihr auch mal probieren?

Dann auf! Geht ganz schnell und einfach!

Wenn ihr Fragen habt, helf ich euch gern!








Donnerstag, 5. November 2015

Apple Pie - Knuspergeburtstagsgruß fürs Knusperstübchen
















Happy Birthday liebes Knusperstübchen !

Die liebe Sarah hat heute ihren 2. Bloggeburtstag und ich habe ihr was mitgebracht.

Passend zur Jahreszeit und einer meiner liebsten Schätze zum Backen sind Äpfel. Ich liebe Äpfel zubereitet in allen Varianten.

Deshalb bringe ich der lieben Sarah einen Apple Pie zu ihrem Geburtstagstisch mit. Wer noch alles am Tisch sitzt, seht ihr weiter unten. Jetzt kommt erstmal eine Ladung Apple Pie! :)




Übrigens solltet ihr den Teig mind 2 Stunden vor dem Backen vorbereiten. Gerne auch einen Tag vorher, damit er richtig kalt wird.








Ihr braucht für den Teig:
330g kalte Butter
60g Zucker
1/2 TL Salz
420g Mehl
160ml Wasser











Zuerst die eisig kalte Butter klein schneiden und in eine Schüssel geben. Dann mit einem Knethaken kurz alles die Küchenmaschine krümmelig kneten lassen. Das könnt ihr natürlich auch mit den Händen machen.
Nun das Wasser und dann das Mehl dazu geben. Wichtig ist, dass alle Zutaten so kalt wie möglich sind. Der Teig muss relativ wenig, aber fix verknetet werden. So wird der Teig nach dem Backen blättriger und lässt sich auch super gut verarbeiten. 
Er muss nicht perfekt verknetet sein, stürzt ihn aus der Schüssel und formt ihn zu einem Kreis zusammen. Er darf auch Spuren von Fettstückchen haben. So ist er genau richtig. Nun drückt ihr ihn platt, -so könnt ihr ihn bei der späteren Verarbeitung besser händeln.
Wickelt ihn in Folie und gebt ihn in den Kühlschrank für mind. 2 Stunden.


20 Minuten bevor ihr den Kuchen in den Ofen schieben wollt, fangt ihr an die Füllung vorzubereiten.

Ofen vorheizen auf 180 Grad Umluft

Hierfür braucht ihr:
1kg geschälte, entkernte Äpfel
100g Zucker
1 Prise Salz
2 Messerspitzen Kardamom
1 gehäuften TL Zimt
2 TL Vanillezucker (selbstgemacht) geht auch Vanilleessenz!
35g Mehl
3 Tropfen Rumaroma

-Vorweg: ihr könnt auch noch Rosinen, Nüsse und Marzipan in die Füllung geben, das bleibt eurem Geschmack überlassen.

Die Tarteform sollte einen Durchmesser von 24cm bis 26cm haben.

Fettet sie bitte und bestäubt sie mit Mehl!

Ich habe eine regionale Apfelsorte gewählt. Dabei habe ich auf keinerlei Geschmack oder Struktur geachtet. 
Die geschälten und entkernten Äpfel in nicht zu dünne, aber auch nicht zu dicke Spalten schneiden und in eine Schüssel geben. Jetzt alle restlichen Zutaten darunter mischen, auch das Mehl. Meine Äpfel waren recht süß, dennoch habe ich 100g Zucker dazu gegeben. Das könnt ihr natürlich selbst entscheiden. Ich finde dass es nichts Schlimmeres gibt, als wenn Kuchen nicht süß genug ist. Ihr könnt auch Zimt, Kardamom, Vanille und Rumaroma weg lassen. Alles eure Entscheidung. Ich kann euch aber empfehlen es mal mit allen Gewürzen und Aromen zu versuchen. ;)

Den Teig quer halbieren und auf ca. 3mm ausrollen. Ihr solltet dafür die Arbeitsfläche und die Teigrolle etwas mit Mehl bestäuben. (Die andere Teighälfte nochmal in den Kühlschrank legen)
Dadurch dass ihr ihn vorher rund geformt hat, muss man garnicht mehr viel tun.
Legt den ausgerollten Teig in die Form und drückt ihn am Rand entlang.

Jetzt kommen die Äpfel in die Form, auf den Teig. Bitte nicht reindrücken, sondern einfach nur locker und luftig auf dem Boden verteilen.
Nun holt ihr den restlichen Teig aus dem Kühlschrank. Nun müsst ihr euch entscheiden wie euer Pie-Deckel aussehen soll. Ich habe mich zum Webmuster entschieden und wie ihr seht, ist es mir nicht ganz gelungen, weil ich dachte ich sei voll schlau. hahah.. ich habe mir dazu ein Video angeschaut, wie man es am einfachsten hinbekommt, dann wurde es draußen immer dunkler und ich wollte unbedingt vom rohen Pie ein Bild fotografieren. Als ich fertig war, war es draußen dunkel und das Webmuster ist nicht perfekt geworden. Aber was solls, ich bin total zufrieden da auch der Pie mega lecker war.





























Also nochmal zurück. Wenn ihr ein Webmuster machen wollt, müsst ihr den Teig auch wieder ausrollen und lange Streifen schneiden, diese dann auf dem Pie als Deckel weben. Die Enden sollten bündig mit dem Teigrand sein.

Wenn ihr das Webmuster nicht machen wollt, dann könnt ihr auch einen einfachen Deckel ausrollen und über die Äpfel legen. Ihr dürft nur nicht vergessen Luftlöcher hineinzuschneiden, sonst dann der Dampf nicht ausdringen und der Pie wird matschig.

Der Pie kommt jetzt für ca. 1 Stunde in den Ofen. Bitte kontrolliert ihn regelmäßig. Jeder Ofen backt anders. Der Pie sollte goldig sein, dann ist er fertig.

Ich habe den Pie einen Abend vor dem Verzehr gebacken und noch eine Vanillesauce dazu gekocht.
Vanilleeis schmeckt sicher auch total lecker dazu!

Und nun wollt ihr wissen, wer noch alles mit am Tisch sitzt?

Bitteschön, ein Rezept toller als das andere auf diesen Blogs zu finden und unter #knuspergeburtstag
auf Instagram



Viel Spaß beim Nachbacken und Rezeptelesen,
wenn ihr Fragen habt, helfe ich euch gerne!

Sonntag, 4. Oktober 2015

Rührkuchenqueens: Marmorierter Nougatrührkuchen

Im Moment stapelt sich mein Kaffeebesuch am Wochenende bis unter die Decke, -das ist auch gut so und soll bitte auch so bleiben. Ich liebe es nämlich, wenn ich Besuch bekomme.
Da kann man sich so schön austoben und viele tolle Dinge zaubern.

Momentan bin ich aber wieder mal auf dem einfachen Rührkuchen-Trip.
Ich hatte nämlich schon mal die Vermutung, dass die Rührkuchen aussterben.

Genau aus dem Grund haben wir:

Miss Blueberrymuffin
Karens Backwahn
the whitest cake alive
thank you for eating 

uns überlegt, alle einen tollen Rührkuchen zu zeigen, den ihr ganz einfach nachbacken könnt.

Auf  Instagram könnt ihr euch auch unsere Werke ansehen. Schaut mal unter #Rührkuchenqueens und #Rührkuchenretter und auf unseren Blogs könnt ihr natürlich alle Rezepte lesen!!!
 

Diesen hier hatte ich zuletzt gebacken, -natürlich in meiner liebsten Kastenform. Sie hat ein kleineres Maß (20cm * 11cm) was den Kuchen nicht so riesig werden lässt und für 2 bis 4 Personen ideal ist.
Ihr könnt also bei einer größeren Kastenform den Teig einfach verdoppeln, oder nochmal die Hälfte vom Rezept drauf rechnen, je nach Größe eurer Form.

Auch diesmal habe ich meine liebste Form verwendet und einen Nougatrührkuchen gezaubert.


Für den Teig:

120g weiche Butter
130g Zucker
Vanilleessenz
3 Eier (Zimmertemperatur)
50g Frischkäse (Zimmertemperatur)
1 Prise Salz
100g Nougat (schnittfest)
230g Mehl
12g Backpulver
100ml Sprudelwasser

Für die Glasur:

150g Vollmilchschokolade
100g Nougat (schnittfest)
80g gehackte Haselnüsse (in der Pfanne geröstet) 


Ofen auf 180 C° Ober-Unterhitze vorheizen

Nougat leicht erwärmen, bis es sich verrühren lässt. (das geht recht schnell)

Butter, Zucker und  Vanilleessenz mit dem Handmixer schaumig schlagen. Nach und nach die Eier dazu, Frischkäse, Salz und Sprudelwasser.
Das Mehl und das Backpulver durch ein Haarsieb dazu sieben und nur so lange mixen, bis das Mehl vollständig verrührt ist.

1/3 des Teiges abnehmen und mit dem weichen Nougat verrühren. 
1/3 des Vanilleteiges in eine gefettete, bemehlte Kastenform, oder wie ich, -einfach mit Backpapier auslegen-, geben, dann den dunklen Teig darauf verteilen und am Ende den restlichen Vanilleteig oben drauf verteilen. So habt ihr 3 Schichten Kuchen.

Nun kommt der Kuchen für ca. 40 Min bei mittlerer Schiene in den Ofen. 

Bitte kontrolliert den Kuchen regelmäßig. Jeder Ofen backt nämlich anders, sodass sich die Backzeit auch verlängern kann.
Anhand der Stäbchenprobe seht ihr, ob der Kuchen durch ist, oder nicht. 

Wenn der Kuchen fertig ist, stürzt ihr ihn aus der Form und lasst ihn auf einem Kuchengitter auskühlen. Erst dann solltet ihr den Kuchen glasieren. 

Den Nougat und die Schokolade schmelzen, verrühren und mit einem Pinsel auf den abgekühlten Kuchen verstreichen/gießen. Die gerösteten/gehackten Haselnüsse darauf verteilen. 

Wenn ihr Fragen habt, helf ich euch gerne!



Sonntag, 20. September 2015

Apfelkuchen mit Zuckerglasur

Die für mich schönste Jahreszeit beginnt. Der Herbst ist da. Hallo mein bester Freund!
Mit dem Herbst kommen einer meiner liebsten Früchte zum Backen zu Besuch. Die Äpfel. Ich liebe liebe liebe es mit Äpfeln zu backen und zu kochen. Und genau jetzt darf da dann auch kein Apfelkuchen fehlen. Es gibt ja schon einige Apfelrezepte auf meinem Blog.

Apfelkuchen mit Walnüssen und Marzipan 
Apfelstreusel mit Marzipan
Apfelstreuselkuchen mit braunem Zucker und Rum
Apfelkuchen mit Marzipan
Apfelminipasteten
Apfelquark Tarte
Bratapfelkonfitüre
Apfel-Zwiebel Chutney
Apfel-Birnenchutney

Heute zeig ich euch einen ganz einfachen, schnellen und feinen Apfelkuchen, der garantiert nicht lange hält, weil er so lecker ist, dass man ihn sofort aufessen muss! :)






Für eine 22cm große Springform

4 Äpfel
180g Butter -Zimmertemperatur
180g Kokosblütenzucker *zB. von MorgenLand  oder brauner Zucker
Vanilleextrakt (oder 2 Tütchen Vanillezucker)
3 Eier -Zimmertemperatur
1 Prise Salz
200g Weizenmehl
160g Dinkelmehl
3/4 Tütchen Backpulver
100g Marzipan (kein Muss!!)
Zimt
ggf. etwas Sprudelwasser
Zitronensaft
Puderzucker (Menge je nach Geschmack)

Vorbereitung:

Ofen vorheizen auf 180 Grad Umluft

Form mit Magarine einfetten und mit Mehl bestäuben.
Die Äpfel schälen und in Spalten schneiden, mit Zitronensaft (ich nehme immer einen guten Schluck, ca. von 1 Zitrone), Zimt, Vanilleextrakt und 1 El Zucker vermischen.

-Ihr könnt auch Rosinen und Rum mit in die Spalten geben. Bei mir war der Kuchen vom großen Geburtstagskind ohne gewünscht. Nein, das Geburtstagskind wollte auch keine Nüsse. Dabei finde ich dass es so so lecker ist, wenn ein Apfelkuchen ganz ganz viele davon hat! :(

Nun zum Teig:

Die Butter, die Vanille (Extrakt oder Vanillezucker), eine Prise Zimt, den Zucker und das Salz mit einem Handmixer schaumig schlagen. Die Eier nach und nach dazugeben und nun 2 gute Schlücke Sprudelwasser. Die beiden Mehle mit dem Backpulver vermischen und in die Eier-Zuckermasse sieben und so lange mit dem Handmixer schlagen, bis ein schöner Teig entstanden ist.

Mein Tipp!!!!! wie immer an dieser Stelle: Das Mehl nicht zu lange schlagen, sonst habt ihr am Schluss einen matschigen Kuchen. Das Mehl macht den Teig ganz zäh, die Luft ist raus und der Kuchen geht nicht schön auf.

Das Marzipan rupft ihr jetzt stückchenweise und gebt es in den Teig und vermischt es kurz mit dem Teiglöffel. Jetzt kann er in die Form gegeben- und gleichmäßig verteilt werden.

Die Apfelspalten haben inzwischen etwas Flüssigkeit gezogen. Das ist total super, denn die kommt später noch zum Einsatz.
Die Spalten fächert ihr jetzt im Kreis auf dem Teig entlang, so dass es schön aussieht. Darüber gießt ihr die entstandene Flüssigkeit der Äpfel.

Es ist euch überlassen ob ihr jetzt noch ein paar geröstete Nüsse auf den Äpfeln verteilt oder ein paar Streusel darauf gebt.


Jetzt backt ihr den Kuchen für ca. 45 Min auf mittlerer Schiene. Bitte kontrolliert regelmäßig euern Ofen, da jeder anders backt. Mit der Stäbchenprobe macht ihr dann den Test ob der Kuchen fertig ist.

Wenn der Kuchen auf einem Gitter abgekühlt ist, könnt ihr frei entscheiden was ihr machen wollt. Ob ihr einfach nur Puderzucker drüber streut, oder euch einen Zuckerguss aus Zitronensaft und Puderzucker herstellt oder vielleicht zusätzlich noch mit gerösteten Mandeln verziert?

Bei mir wars alles ganz einfach und relativ schnell, einfach etwas Puderzucker in eine kleine Schüssel gegeben, ein paar Tropfen Zitrone dazu und mit einem Schneebesen glatt rühren und mit einem Löffel dann über den Kuchen geben.





























Et voila!

Wenn ihr noch Fragen habt, helf ich euch gern!









*Die Produktempfehlung ist meine freiwillige Entscheidung/Meinung. Ich bin nicht dafür vergütet worden

Sonntag, 30. August 2015

Schokocookies mit Kokosblütenzucker und weißer Schokolade

Wenn man mich fragt auf was ich nicht verzichten könnte, dann würde meine Antwort "Hackfleisch, Kokosnuss und Ananas" lauten.
Um ausnahmsweise vom Thema Hackfleisch in Verbindung zu mir wegzukommen, lenke ich euch in die Richtung Kokosnuss.

Ich bin ein bekennendes Kokosopfer. Deshalb findet ihr auch auf meinem Account bei Instagram
öfters mal Bilder dazu. :) Und auch über Hack! :D

Da ich unglaublich gerne Cookies backe, wie ihr hier in meinem Rezepteordner unter der Kategorie "Cookies" sehen könnt, wollte ich jetzt unbedingt mal eine neue Rezeptur ausprobieren.


Habt ihr schon mal mit Kokosblütenzucker gearbeitet?
Man kann ihn so wie Haushaltszucker verwenden, nur dass er etwas "gesünder" ist. Er schmeckt karamellig, hat eine andere Struktur als normaler Zucker und hat viele Nährstoffe.
Ich mag ihn sehr und genau deshalb habe ich ihn für meine Schokocookies genommen.

Dazu wollte ich meinen Cookies aber noch eine Kokosnote geben und nicht einfach Kokosraspeln in den Teig geben, sondern Kokosmehl und Kokosöl.

Bei dem Teig musste ich mich wirklich arg zurück halten ihn nicht komplett roh zu essen, weil er so lecker war.

Wer also auf Kokos und auf die Volldröhnung Schokolade steht, sollte die Cookies unbedingt nachbacken!!!!

Hier zum Rezept:

Ofen vorheizen auf 190 °C Ober- Unterhitze

200g weiche Butter
50ml Kökosöl
350g Kokosblütenzucker (geht auch brauner Zucker)
2 gute Prisen Salz
2 EL Vanilleessenz (ihr könnt auch Vanillezucker oder das Mark einer Vanilleschote nehmen)
150g Kokosmehl
100g Backkakao
150g Mehl
2 Eier
2 TL Backpulver
3 Tafeln weiße Schokolade

Die Schokolade in kleine Stücke hacken und auf Seite stellen.
2 Bleche mit Backpapier auslegen.

Alle Zutaten, bis auf die gehackte Schokolade in eine Schüssel geben und mit einem Handmixer verkneten. Dafür bitte die Knethakenaufsätze verwenden.
Sobald ihr merkt, dass die Zutaten gut miteinander vermischt sind, könnt ihr mit den Händen nachhelfen. So habe ich es jedenfalls gemacht.

Jetzt gebt ihr die gehackte weiße Schokolade dazu und knetet sie gleichmäßig in den Teig. Es liegt an euch, wie groß ihr die Cookies haben wollt. Ich habe ca. 30 Stück daraus bekommen.
Ihr formt aus dem Teig Kugeln und drückt sie leicht an, dann legt ihr sie auf das Blech mit Backpapier. Lasst bitte etwas Platz zwischen den Cookies, sie gehen etwas auf beim Backen!

Ich gebe immer 2 Bleche in den Ofen.
Nach ca. 5 Min drückt ihr die Cookies mit dem Pfannenwender etwas platt, bitte nur etwas drauf drücken und nicht zerdrücken. Dann backt ihr sie ca. 3 Min weiter. Bitte nicht zu lange backen!

Sie sind nach dem Rausholen noch sehr weich, -bitte seid nicht ungeduldig, sondern lasst ihnen ein paar Min zum Beruhigen und nehmt sie dann vom Blech und legt sie zum vollständigen Auskühlen auf ein Kuchengitter.


Wenn sie komplett abgekühlt sind, legt ihr sie in eine Keksdose. Diesen Prozess finde ich bei Cookies immer besonders wichtig, da sie dadurch eine schöne Konsistenz erhalten. Ich lager sie mind. 2 Tage in einer solchen Dose, bevor ich sie verschenke oder selbst esse.
Halten tun sich die Cookies mind. 2 Wochen darin!

Wenn ihr noch Fragen habt, helf ich euch gerne!



Sonntag, 16. August 2015

Madeleines im Zimt-Zucker-Mäntelchen

Viele verbinden Zimt mit der Weihnachtszeit... hm.. wo es nach dem Backen so herrlich duftet im ganzen Haus...

Ich kann ja Zimt das ganze Jahr über essen, -schmeckt mir einfach!
Wer meine Rezepte schon mal nachgebacken hat, sieht auch öfters meine zimtigen Züge! :)

Hier nochmal kurz ein paar Rezepte mit Zimt:

Pasteis de Nata
Rüblikuchen
Apfelkuchen mit Walnüssen und Marzipan
Hefezupfbrot mit Zimt und Zucker
Bratapfelkonfitüre
Zimtsterne

Das war übrigens nur eine kleine Auswahl von meinen liebsten Rezepten die Zimt beinhalten.

Nun kommt das nächste, das ist richtig richtig lecker!

Ich habe Madeleines in einem Zimt-Zucker Mäntelchen gebacken. Das Rezept ist angelehnt an dem von Rheintopf , was ich allerdings noch etwas abgeändert habe. Übrigens hatte ich die Madeleines-Form damals auch bei ihr gewonnen. Hihihi...

Die Madeleines werden jedenfalls locker, fluffig, luftig. Sehr sehr fein!





























Ihr braucht für ca. 70 Madeleines:

Stop, bevor ich anfange das Rezept zu schreiben:
Die Madeleinesform ist recht klein, also die einzelnen Madeleines sind nicht so groß. Deshalb sind es auf der kleinen Teigmenge auch so viele geworden. Dazu kommt noch, dass ich die Form wirklich nicht so voll gemacht habe, weil sie noch gut aufgehen. Ich denke ihr solltet ausprobieren wie viele Madeleines ihr aus eurer Form bekommt. Man denkt jedenfalls nicht, dass doch so viele kleine Leckerchen dabei herauskommen!

Zutaten:

100g Zucker (ich habe selbstgemachten Vanillezucker genommen!)
2 Eier
1 Prise Salz
100g Mehl
1 TL Backpulver
100g Butter (flüssig, zB. kurz in die Mikro stellen)

Für das Mäntelchen:

5 Löffel Zucker
1 Löffel Zimt

Zu der Vanille, : -ich mag Vanille sehr gerne und verwende sie auch oft. Ihr könnt auch das Mark einer halben Vanilleschote nehmen, oder Vanilleessenz. So wie ihr es am liebsten habt.

Ofen vorheizen auf 190 °C Ober- Unterhitze

Die Eier mit dem Zucker, (Vanille) und dem Salz ca. 3 min mit einem Handmixer schaumig schlagen. Mehl und Backpulver vermischen und in die Ei-Zucker Masse sieben, -mit einem Teiglöffel unterheben. Am Schluss die flüssige, abgekühlte Butter dazu geben und mit vermengen, bis ihr einen schönen, fluffigen Teig habt.

Die Madeleinesform mit Magarine einfetten und mit Mehl bestäuben. Jetzt die Mulden nicht ganz voll mit dem Teig füllen, sonst besteht die Gefahr, dass sie überlaufen und das wäre doch blöd, oder?

Die Form jetzt in den Ofen auf mittlerer Schiene stellen und so lange backen, bis die Madeleines eine hellgoldene Farbe haben. Das dauert ca. 7 min.

Während die Madeleines backen, könnt ihr schonmal den Zimt und den Zucker in einer kleinen Schüssel vermischen.

Sobald die Madeleines hellgold sind, holt ihr sie raus und klopft sie aus der Form. Teilweise fallen sie auch von selbst raus. Dann wendet ihr sie heiß im Zimt-Zucker, so bleibt das Mäntelchen auch da, wo es ein soll. :)





























Ich konnte mich nicht gut beherrschen und hab in der Zeit wo ich die kleinen Leckerchen gewendet habe 4 oder 5 gegessen. Die sind halt so klein und riechen so gut. Und schwupps, im Mund.
Frisch schmecken sie wirklich total lecker, ihr könnt sie aber auch in einer Keksdose für ein paar Tage lagern, wenn sie so lange halten! :)

Wenn ihr noch Fragen habt, helf ich euch gerne!




Sonntag, 2. August 2015

Oliven Kartoffelbrot

Habt ihr einen Favoriten den ihr oft backt?
Ich schon!
Wer mich kennt und mir auf Instagram folgt, hat es sicher schon oft genug mitbekommen.

Richtig! Es ist das Kartoffelbrot in allen Varianten. Hier, hier und hier hatte ich euch bereits ein paar Ideen gezeigt. Und wo ich gerade dabei bin diesen Post zu schreiben, habe ich das dringende Bedürfnis die Posts mal zu überarbeiten. :) Die Fotos sind teilweise von meiner Anfangsbloggerzeit!

Jedenfalls backe und backe und backe ich dieses Brot immer und immer wieder. Meine Familie ist total süchtig danach und bei Freunden kommt es auch immer wieder top an.

Zuletzt habe ich es mit Oliven und schwarzem Sesam gemacht. Schaut mal:





























Hierzu benötigt ihr zum Standartrezept nur noch ein paar Zutaten.

*schwarze Oliven
*eine kleine Hand voll mit schwarzen Sesam
*versch. Gewürze

Hier nochmal zum Ablauf:
750g Kartoffeln
Salz
125g warmes Wasser
etwas Zucker
21g frische Hefe
2 El Olivenöl (Sonnenblumenöl geht auch..)
710g Mehl

- 250g schwarze Oliven ohne Stein grob gehackt,
- eine kleine Hand schwarzen Sesam
- verschiedene Gewürze (ich habe getrockneten Rosmarin, Chiliflocken und Oregano genommen)




























Kartoffeln schälen und mit 2 Tl Salz kochen.
In der Zwischenzeit Mehl, Gewürze, schwarzen Sesam und 2 Tl Salz mischen.
Oliven grob hacken.
Wenn die Kartoffeln fertig sind, abschütten und mit einem Handmixer (Knethaken) zerkleinern. Die Masse sollte aussehen wie Pürree.

Wichtig ist, dass ihr die Kartoffelmasse abkühlen lasst, dass sie nur noch lauwarm ist, nicht zu heiß, sonst bringt ihr die Hefe später um!!!! ( Sie geht dann nicht mehr auf )
Nun vermischt ihr das warme Wasser und bröselt die Hefe hinein, gebt das Öl dazu und rührt es kurz durch.

Die Flüssigkeit mit einer Prise Zucker bestreuen und 5 Min stehen lassen.
Jetzt vermischt ihr die Kartoffelmasse mit dem Hefewasser, den Oliven und dem Mehl mit einem Knethaken. (Geht auch super mit der Hand)
Der Teig ist etwas trocken, aber beim Kneten merkt ihr dass er immer toller wird! :) Bitte nichts mehr hinzufügen. ( Wasser oder Mehl) Der Teig wird nämlich richtig klasse!!!

Jetzt stellt ihr den Teig zum Gehen an einem warmen Ort für 35 Minuten. (Am Besten ihr legt ein Tuch über die Teigschüssel)

Die Arbeitsfläche leicht bemehlen und den Teig in 2 Stücke teilen.

Die Stücke werden jeweils in eine Kugel gedreht, plattgedrückt und wieder eingerollt mit dem Saum nach unten. Die beiden Brotlaibe gehen nun wieder 30 Min auf einem Backblech mit Backpapier.
Nun stellt ihr den Ofen auf 190 Grad ein.
Ihr bestreut das Backblech jetzt mit Polenta (geht auch mit Gries, oder ganz ohne alles) und wälzt die Brote ganz vorsichtig darin und dreht das Brot mit dem Saum nach oben!!!
Nun backt ihr die Beiden für ca 45 Min.

Kontrolliert nur bitte euern Ofen. Jeder backt anders und deshalb kann sich die Backzeit verlängern, bzw. verkürzen.

Die Brote sind fertig, wenn sie eine schöne Farbe haben und wenn man von unten drauf klopft sie hohl klingen. :)
Einfach auf einem Rost auskühlen lassen und genießen. Ich liebe es wenn die Scheiben nochmal in den Toaster gesteckt werden.

Wenn ihr noch Fragen habt, helf ich gerne



Sonntag, 19. Juli 2015

Kartoffelbrot

Dieser Beitrag liegt nun 3 Jahre zurück und ist aus meinem Rezepteordner der, der die meisten Aufrufe hat. Das Kartoffelbrot wurde am häufigsten aus meinem Blog nachgebacken.

Da die Bilder auch demensprechend veraltet sind, habe ich gedacht, ersetze ich sie durch neue und frische die Zubereitungsweise des Brotes nochmal etwas auf, da ich in den Jahren da schon eine andere Routine reinbekommen habe! :)

Auf Instagram könnt ihr einige Varianten des Kartoffelbrotes sehen, was ich in letzter Zeit gebacken habe. Hier und hier auch nochmal 2 Varianten die toll angekommen sind. 


Das Originalrezept von Cynthia Barcomi, aus dem roten Backbuck vom Mosaik Verlag.



Ihr braucht dafür:

750g Kartoffeln (geschält )
Salz
125g warmes Wasser
etwas Zucker
21g frische Hefe
4 El Olivenöl (Sonnenblumenöl geht auch..)
710g Mehl

Kartoffeln schälen und mit 2 Tl Salz kochen.
In der Zwischenzeit Mehl und 2 Tl Salz mischen.
Wenn die Kartoffeln fertig sind, abschütten und mit einem Handmixer (Schneebesenaufsatz) zerkleinern. Die Masse sollte aussehen wie Pürree.
Wichtig ist, dass ihr die Kartoffelmasse abkühlen lasst, bis sie nur noch lauwarm ist, nicht zu heiß, sonst geht die Hefe kaputt und kann nicht mehr aufgehen.

Nun vermischt ihr das warme Wasser und bröselt die Hefe hinein, gebt das Öl dazu und rührt es kurz durch. Die Flüssigkeit mit einer Prise Zucker bestreuen und 5 Min stehen lassen.

Jetzt gießt ihr das Hefewasser in die pürrierten Kartoffeln und gebt dann das Ganze in das Mehl und bearbeitet es mit dem Handmixer, oder direkt mit den Händen. (Aber nur bis das Mehl einigermaßen vermengt ist, dann bitte mit den Händen weiter kneten)

Der Teig ist etwas trocken, aber beim Kneten merkt ihr dass er immer toller wird! :) Bitte nichts mehr hinzufügen. ( Wasser oder Mehl) Der Teig wird nämlich richtig klasse.

Der Teig wird zu einer Kugel gedreht. Den Schüsselboden bestreu ich immer ziemlich üppig mit Mehl und lege dann die Kugel Teig drauf und bestreue diese wieder mit Mehl. So bekomme ich ihn nach dem Gehen gut aus der Schüssel und kann das Mehl direkt nutzen um eben ein hübsches Brot zu formen. Ich mag es gerne wenn es einen Mehlrand hat.
Jetzt stellt ihr den Teig zum Gehen an einem warmen Ort für 40 Minuten.  Bitte legt ein Tuch über die Schüssel.

Den Teig in 2 Stücke teilen.
Die Stücke werden jeweils in eine Kugel gedreht, plattgedrückt und wieder eingerollt, sodass ihr einen Saum nach oben stehen habt. ( Im Buch steht, dass man die Laibe mit dem Saum nach unten legen soll, nach dem weiteren Gehen wieder umdrehen soll. Da sie aber so weich sind, wenn sie aufgegangen sind, drehe ich sie nicht mehr um, sondern forme sie direkt so, wie ich sie haben möchte.)

Die beiden Brotlaibe gehen nun wieder 30 Min auf einem Backblech mit Backpapier. -bitte bedeckt die Brote wieder mit einem Tuch.
Nun stellt ihr den Ofen auf 190 Grad Umluft ein und gebt die Brote ca. 10 Min nach dem Anstellen hinein. (ich heize den Ofen immer erst 10 bis 15 Min vorher vor)

Die Brote dauern ca. 30 Min. Bitte beobachtet sie aber in euerm Ofen. Jeder backt schließlich anders. Ich habe mir angewöhnt bei allem was ich backe, immer nach 20 Min in den Ofen zu schauen.
Das Brot sollte golden sein und beim Draufklopfen hohl klingen, dann ist es fertig.

Bitte legt die Brote direkt nach dem Backen auf ein Kuchenrost, dann können sie besser gleichmäßig abkühlen.

Das Brot schmeckt ganz wunderbar wenn ihr die Scheiben toastet oder in der Pfanne röstet. Ihr könnt es natürlich auch so essen.

Es hält unwahrscheinlich lange frisch. Ihr könnt es aber auch einfrieren und wenn Besuch kommt auftauen und nochmal für 10 Min in den Ofen geben. :)

Hier noch ein paar Handybilder:












Wie ihr seht gibt es so so viele Möglichkeiten das Brot aufzupeppen.

Ihr könnt zB. folgende Zutaten nehmen:

-Oliven
-Röstzwiebeln
-Nüsse
-Gewürze
-getrocknete Tomaten
-Kräuter
-Sesam

und vieles mehr...

Wenn ihr Fragen habt, helf ich euch gerne...





Dienstag, 7. Juli 2015

- Ab in den Süden - Mein Antipastiteller mit Feta-Kräuterdipp und Kartoffel-Olivenbrot

Man hat stressige Tage hinter sich und freut sich manchmal nur noch auf einen freien Moment, wo man die Füße hochlegt, sich zurücklehnt, die Augen zu macht, vom Urlaub träumt und dann was feines Mediterranes isst...

Ich habe ihn zu mir nach Hause geholt, den Duft des Südens, den Geschmack des Essens und mit meinem Freund geteilt.






























Bei mir gab es Antipasti mit Fetadipp und Kartoffel- Olivenbrot.
Mit meinen Vorbereitungen begann ich 2 Tage vorher, denn da habe ich erstmal die Auberginen, den Paprika und die Zucchini zubereitet, damit sie schön durchziehen.

Für 2 Personen

Ihr braucht für die Antipasti:
- 1 Zucchini
- 1 Aubergine
- 3 Paprikaschoten
- 4 Knoblauchzehen
- Olivenöl
- Salz
- frischen Thymian





























Das Gemüse waschen, die Aubergine und die Zucchini vom Strunk befreien. Paprika halbieren und entkernen.

Ofen auf 200 °C Ober-Unterhitze vorheizen

2 Bleche mit Backpapier auslegen.
Zucchini und Aubergine in Scheiben schneiden und auf dem Backblech verteilen, salzen.
Die halben Paprikaschoten auch auf das mit Backpapier ausgelegte Blech, mit der Hautseite nach oben legen.

Zucchini und Aubergine mit Öl einstreichen.

Die beiden Bleche in den Ofen schieben und immer im Blick halten.
Während alles im Ofen backt, könnt ihr schonmal die Knoblauchzehen schälen, den Thymian und das Öl bereit stellen.

Die Zucchini- und Auberginenscheiben werden als erstes fertig sein. Sie sollten eine goldene Farbe haben wenn ihr sie aus dem Ofen nehmt. Das dauert nicht so lange.

Die halben Paprikaschoten sollten so lange drin bleiben, bis die Schale sehr dunkel, so gut wie schwarz sind.

Die Zucchini- und Auberginenscheiben gebt ihr in sepparaten Behältern und begießt sie mit etwas Olivenöl und presst jeweils Knoblauch darüber und gebt den frischen Thymian dazu. Ich habe alles etwas vermischt. Das klappt ganz gut. Wenn alles abgekühlt ist, -Deckel drauf und ab damit in den Kühlschrank.

Wenn die halben Paprikaschoten fertig sind, nehmt ihr sie raus und legt sie zum Schwitzen in einen Gefrierbeutel, so lässt sich nach einer Zeit die Schale ganz leicht lösen. Das macht ihr dann auch und legt, wie auch schon oben beschrieben, die Paprika ein.

Das Gemüse zieht nun 2 Tage im Kühlschrank durch. Und es schmeckt großartig, das könnt ihr mir glauben! :)





























Nun zum Feta-Kräuterdipp!

Diesen habe ich einen Tag vor dem Verzehr zubereitet.

Ihr braucht:

120g Fetakäse
130g Frischkäse
300g Joghurt
2 Knoblauchzehen (geschält)
1/2 Bund Petersilie
Saft einer halben Zitrone
Pfeffer, Salz
frischer Thymian

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit einem Stabmixer pürrieren.
Japp, mehr ist es nicht.
Deckel auf das Gefäß und auch in den Kühlschrank damit, dann kann es gut durchziehen.

Wenn ihr jetzt alles vorbereitet habt, könnt ihr das Kartoffel-Olivenbrot in Scheiben schneiden und in der Pfanne von beiden Seiten anrösten und mit den oben zubereiteten Leckereien servieren. Das genaue Rezept für das Brot zeig ich euch auch bald!!!

Bei uns gab es übrigens noch einen Salat dazu! :)





Wenn ihr noch Fragen habt, helf ich euch gerne!