Donnerstag, 25. Februar 2016

Käsekuchen Queens: Vanille Cheesecake mit Himbeertopping

Wir sind wieder dahaaaa!!!!

Miss Blueberrymuffin
Karens Backwahn
Thank you for eating

und ich haben eine neue Mission gestartet. Auf Instagram auch unter #cheesecakequeens und #cheesecakechallenge zu finden! Wir wollten nämlich DEN Käsekuchen aufleben lassen. Unseren liebsten, besten, begehrtesten und leckersten Käsekuchen.

Eigentlich der gängiste Kuchen in meiner Familie. In allen Varianten. Aber einen backe ich pers. besonders gerne, leider viel zu selten:

-CHEESECAKE-




























Manchmal, wenn ich Besuch bekomme, habe ich am Ende doch etwas Kuchen übrig, nachdem ich es wie fast immer, viel zu gut gemeint habe. Eigentlich finde ich kleine Kuchen oder Torten eh viel hübscher als große und deshalb habe ich ein Rezept für einen Cheesecake ausgetüftelt, welches für eine 17er Springform genau ausreicht.

Für den Boden:
20g Mehl
18g Stärke
2 Eier (Zimmertemperatur)
3g Backpulver
Salz
2 TL Vanillezucker (selbstgemacht)
27g Butter, flüssig (abgekühlt)
30g Zucker

Für die Creme:
350g Doppelrahmfrischkäse
150g Zucker
Vanille
Salz
1 großes Ei (Zimmertemperatur)
80ml Sahne, (Zimmertemperatur)
8g Stärke
Mark einer Vanilleschote

Für das Topping:
200g TK Himbeeren
Zucker
Vanillezucker
Zitronensaft
Apfelsaft
Stärke


























Ofen vorheizen auf 170 Grad Umluft

Für eine Springform mit 17cm Durchmesser

Die Springform ordentlich mit Backpapier einkleiden.

Den Doppelrahmfrischkäse aus dem Kühlschrank nehmen.

Stärke, Mehl, Salz und Backpulver vermischen. Die beiden Eier trennen. Eigelb mit dem Zucker, dem Vanillezucker und der Vanilleessenz mit einem Handmixer aufschlagen. Die Masse sollte ca. das dreifache Volumen bekommen und dicker geworden sein. Dann gebt ihr die flüssige Butter dazu und siebt langsam die Mehlmischung dazu. Hier für habe ich einen Schneebesen genommen. Bitte langsam unterrühren und nicht zu lange, sondern nur bis das Mehl gut verteilt ist. Jetzt schlagt ihr mit dem Handmixer den Eischnee sehr steif und unterhebt ihn mit einem Teiglöffel unter die Masse. Sie sollte jetzt schön luftig sein. Diese gebt ihr nun in die Springform und streicht sie glatt.

Der Boden sollte auf mittlerer Schiene ca. 10 Min backen. Bitte behaltet den Ofen im Auge und holt den Boden raus, sobald er golden ist. Das kann plus minus 2 oder 3 Min dauern. Jeder Ofen backt ja bekanntlich anders.

Wenn ihr den Boden aus dem Ofen geholt habt, den Ofen nicht ausstellen und den Kuchen auf einem Gitter abkühlen lassen. Bitte auf keinen Fall die Form lösen und den Boden rausnehmen. Bitte zu lassen!!

Jetzt geht es zur Creme. Die Hälfte des Frischkäse mit dem Zucker, Vanille und dem Salz kurz mit einem Handmixer aufschlagen. Bitte nur kurz, nicht zu lange. Dann das Ei darunter schlagen und sofort den restlichen Frischkäse und die Stärke dazugeben. Ganz am Schluss gebt ihr die Sahne dazu. Alles in Allem sollte die Frischkäsemasse nicht zu lange geschlagen- und dann in dieSpringform, mit dem vorgebackenen Boden gegeben werden. Die Creme sollte glatt gestrichen werden.

Jetzt nehmt ihr euch 2 lange Bahnen Alufolie, legt sie überkreuzt und stellt die Springform mit dem Boden auf die Mitte des Kreuzes. Jetzt klappt ihr die Folie hoch zur Form ganz dicht zum Rand, so dass die Form isoliert ist und die Creme nicht herauslaufen- oder Wasser eindringen kann. Ihr braucht nämlich jetzt eine Auflaufform, wo die Sprinform rein passt. Ihr stellt sie dort rein und füllt die Form mit heißen Wasser, sodass sie ca. 3 cm tief drin steht. Die Form (mit Kuchen und Wasser) kommt jetzt auf ein Gitter im mittlerem Teil des Ofens und wird ca. 40 Min. gebacken.

Der Kuchen ist fertig, wenn die Creme nicht mehr schwabbelt. Die Creme sollte nicht mehr sehr wackelig sein, wenn ihr sie vorsichtig hin und her bewegt. Bitte achtet grundsätzlich darauf, dass die Zeiten des Backens unterschiedlich sein können, da jeder Ofen anders backt. Sobald der Widerstand der Creme nicht mehr so groß ist, ist der Kuchen feritg.

Jetzt nehmt ihr den Kuchen mit der Form aus dem Ofen. Das Wasser ist sehr heiß, dennoch muss der Kuchen sofort aus dem Wasser genommen werden und von der Alufolie gelöst sein. Verbrennt euch nicht. Der Kuchen sollte jetzt komplett auskühlen. NICHT AUS DER FORM LÖSEN!!!! (ERST AM NÄCHSTEN TAG) Stellt ihn dafür auf ein Kuchengitter, mit der Form. Wenn er komplett abgekühlt ist, legt ihr Plastikfolie auf den Kuchen drauf. Direkt auf die Creme. Der Kuchen sollte jetzt über Nacht in den Kühlschrank gestellt werden.

Für die Himbeeren ist euer Geschmack gefragt. Ich habe ca. 200ml Apfelsaft mit Vanille, Zucker und Zitronensaft, nach Geschmack, aufgekocht und mit angerührter Stärke abgebunden. Aber nur leicht zäh und nicht zu dick. Ähnlich wie eine etwas zu dick geratene Bratensauce. Wenn ihr den Saft abbindet, muss er einmal kurz aufkochen. Dann macht ihr den Herd aus und gebt die gefrorenen Himbeeren dazu. Rührt ab jetzt bitte nur noch mit einem großen Löffel, da ihr sonst die Himbeeren kaputt macht.








































Ich sage deshalb dass ihr da nach euerm Geschmack handeln müsst, weil ich zum Beispiel die Himbeeren gerne etwas saurer lasse, da der Kuchen recht süß ist. Der Kontrast ist einfach toll.

Die Grütze gebt ihr jetzt in einen Behälter, deckt sie ab und gebt sie bis zum nächsten Tag in den Kühlschrank, - neben den Kuchen! :)

Am nächsten Tag nehmt ihr die Form vom Kuchen ab, Folie runter, löst das Backpapier und gebt die Himbeeren mit der Sauce über den Kuchen.

Fertig!

Der Kuchen ist, wenn man ihn zum ersten mal backt eine Herausforderung, aber spätestens beim zweiten Mal schon viel leichter.

Er dauert in der Zubereitung zwar etwas länger, ist vom Geschmack her jedoch unschlagbar und absolut empfehlenswert.

Zitat meiner Mutter "der leckerste Kuchen den ich kenne" :)

Wenn ihr Fragen habt, helf ich euch gern.





Donnerstag, 11. Februar 2016

Joghurt selbstgemacht





























Heute zeig ich euch wie man Joghurt ganz einfach selbst herstellen kann.

Mein Freund hatte mir neulich vorgeschlagen, dass wir unser Joghurt doch zukünftig einfach selbst machen können, statt zu kaufen. So wissen wir auch was drin ist und können alles selbst bestimmen.

In dem Moment fiel ich ca. 25 Jahre zurück in meine Kindheit. Meine Mutter machte Joghurt damals auch immer selbst. Hm... ich wühlte mich durch Lektüren, welche Methode gelingsicher ist. Ich habe nämlich das Problem, dass ich die einfachen Sachen oft nicht hin bekomme, aber dafür die schweren Dinge! Verrückt, oder?

Im Internet fand ich jedenfalls jede Menge Varianten Joghurt herzustellen. Es gibt ja auch Joghurtbereiter, die die Arbeit, die keine ist, für einen erledigen. Brauchen tut man ihn jedenfalls nicht, denn ich erzähle euch, wie man auch ganz gut ohne zurecht kommt.


























NACHTRAG! NACHTRAG! NACHTRAG! NACHTRAG! NACHTRAG!

KOCHTOPF VARIANTE

Nach mehrmaligem Versuchen, habe ich eine andere Variante zur Joghurtherstellung, ausprobiert. Das Joghurt ist fester geworden, als die Variante es im Ofen macht. Mein Joghurt ist bei der Ofen Variante ein paar Mal zähflüssig geworden und ich habe einfach nicht verstanden warum. Die Gläser waren immer steril, ich habe auf die Temperatur geachtet und auch das Starterjoghurt war immer noch lange haltbar. Hin und her probiert, habe ich nun eine Variante im Kochtopf entdeckt. Vorteil: die Wärme bleibt länger erhalten, sodass die Kulturen im Joghurt sich brav vermehren können. Es könnte sein, dass die Ofenvariante die Temperatur zu kurz hält. Man könnte aber auch rein theoretisch den Ofen einnfach mal länger an lassen, zum Ausprobieren. Wie ich dazu kam? Meine Mutter sagte mir wie sie früher ihr Joghurt gemacht hat. Warum bin ich nicht früher darauf gekommen es einfach auch so zu machen?

Ihr geht genauso vor wie ich hier unten beschrieben habe! Habe mir inzwischen ein relativ günstiges Thermometer zugelegt, so bin ich auch mit der Temperatur der Milch 100% sicher.

Am Ende der Milchzubereitung, gebt ihr das Joghurt nicht in den Ofen, sondern stellt die Gläser offen in einen großen Kochtopf und gießt heißes Wasser hinein, sodass die Gläser bis zum Rand darin stehen. Das Wasser sollte nicht kochen, aber heiß sein. Jetzt verschließt ihr den Topf mit einem Deckel und wickelt eine Decke darum, so bleibt die Wärme etwas länger im Topfwasser und somit haben die Kulturen die Chance sich fein zu vermehren! :)
Den Topf nicht mehr anfassen, schütteln oder den Deckel abnehmen. Nach ca. 4 bis 6 Stunden könnt ihr mal nachsehen, ob die Joghurts bereits fest geworden sind. Wenn ja, dann aus dem Wassser nehmen, abkühlen lassen und die Deckel auf die Gläser schrauben (Ich nehme Weckgläser und klippe die Klammern, ohne Gummi einfach drauf) und kalt stellen.

Das Joghurt hat die tolleste Konsistenz die ich bisher mit meinen Versuchen erzielt habe. Aus dem Grund wollte ich euch meine Erfahrung mitteilen und erzählen was man besser machen kann. Probiert es aus, beides geht!
  

OFEN VARIANTE

Ihr könnt selbstverständlich selbst entscheiden, welche Fettstufe Milch ihr haben möchtet, ob ihr frische oder haltbare Milch verwendet oder ob ihr vielleicht doch Sojamilch nutzen wollt.

Ich habe mich zur frischen, 1,5 % Milch entschieden. Für das erste selbstgemachte Joghurt braucht ihr einen Becher gekauften Joghurt, bei der nächsten Herstellung nehmt ihr welches von dem selbstgemachten Joghurt ab. Das Haltbarkeitsdatum beim Kauf des einen Joghurtbechers sollte mind. erst in 10 Tagen erreicht sein, so habt ihr die Sicherheit, dass im Joghurt noch lebende Kulturen erhalten sind, die ihr für die Zubereitung braucht. Es gibt sicherlich noch Alternativen die ihr verwenden könnt, wie zB. die Kulturen im Reformhaus zu kaufen. -wie gesagt, ich habe mir eine relativ einfach und schnelle Variante rausgesucht.



Dauer ca. 24 Stunden

Für 1,2 Liter Joghurt braucht ihr:

1 Liter Milch -ich habe frische 1,5% genommen
1 Becher 3.5 % Joghurt  -  (nur bei der ersten Herstellung)

Ich habe übrigens 5 gleichgroße Gläser mit Deckel genommen. Diese habe ich vorher ausgewaschen und abgetrocknet.

Ofen auf 50 Grad Ober- Unterhitze vorheizen




Die Milch in einem Topf auf ca. 90 Grad bringen. Jetzt wieder auf ca. 45 Grad runterkühlen lassen, dabei mit einem Schneebesen rühren, so entsteht auch keine Haut auf der Milch. (Ich gebe zu, dass ich es auch ohne Thermometer mache, wenn meins gerade wiedermal verschollen ist in der Küche. Allerdings müsst ihr da echt aufpassen, dass die Milch nicht heißer ist als 45 Grad, sonst gehen euch die lebenden Kulturen im Joghurt was ihr hineinrührt kaputt)
Wenn die Milch nun ihre 45 Grad hat, dann rührt ihr den Becher Joghurt hinein und füllt die Masse aufgeteilt in die Gläser, legt leicht die Deckel drauf, aber nicht zuschrauben, sondern wirklich nur schräg drauf legen. Tipp einer Leserin: Joghurt sollte gleichen Fettgehalt haben wie die Milch. Bei mir klappte es auch so, aber beim nächsten mal achte ich drauf.  :) Jetzt stellt ihr diese auf ein Gitter, auf mittlerer Schiene für ca. 60 Min in den warmen Ofen. Bitte lasst die Tür vom Ofen geschlossen und macht ihn nach den besagten 60 Min einfach nur aus. Der Ofen sollte jetzt mind. 14 Stunden zu bleiben. Also bitte in der Zeit keine Pizza hineinschieben! :)


Die Joghurts sind jetzt schon etwas fester. Ihr könnt jetzt bereits sehen, dass sich oben Flüssigkeit abgesetzt hat. Genau richtig! :) Die Gläser werden jetzt verschlossen in den Kühlschrank gestellt. Oben habe ich geschrieben, dass es ca. 24 Stunden dauert. Ich meine damit eigentlich nur, dass man die Herstellung am besten am frühen Nachmittag oder frühen Abend beginnt, dann sind sie am nä Morgen fertig.

Nachdem ich das jetzt alles mal selbst ausprobiert habe, konnte ich feststellen, dass es wirklich kein Hexenwerk ist, so tolles und frisches Joghurt zu zaubern.

Pur mag ich es leider nicht, aber dafür mit Himbeeren! :)

Hier für habe ich nämlich noch eine Grütze hergestellt.

150ml Apfelsaft
35g Vanillezucker (selbstgemacht)
Saft einer halben Zitrone
10g Stärke
130g TK Himbeeren

Den Apfelsaft mit dem Vanillezucker und dem Zitronensaft aufkochen, mit der Stärke abbinden. Die gefrorenen Himbeeren mit einem Löffel vorsichtig unterrühren - NICHT MEHR KOCHEN!



Diese Zusammenstellung ist einfach der Knaller und schmeckt zu jedem Frühstück oder als Nachtisch zum Mittagessen...

oder nach dem Abendessen....

oder einfach so zwischendurch...

...... :)



Ich wünsche euch gutes Gelingen!

Wenn ihr Fragen habt, bin ich für euch da!

Euer Froilein Pink