Montag, 19. Juni 2017

Pestobrot - das perfekte Grillmitbringsel



Im Sommer grille ich unheimlich gerne. Man sitzt mit der Familie oder den Freunden zusammen, hat tolle Gespräche und trinkt eisgekühlte Getränke. Der Geruch der Holzkohle weht durch den Garten und alleine das ist schon so toll... ich mag das einfach.

Es gibt ja so viele leckere Sachen, die man grillen kann. Für mich sind die Beilagen nämlich auch total wichtig. Ich liebe es ein leckeres Brot mit frischer Kräuterbutter und Salat dazu zu essen. Ein paar Rezepte findet ihr in meinem Rezepteordner

Zuletzt, als wir zum Grillen eingeladen waren, habe ich ein tolles Brot gezaubert. Ein mega leckeres Pestobrot. Das Rezept von meinem Pesto findet ihr hier. Bei der Zubereitung hilft mir mein mega cooler Blender von *Philips.

Ihr könnt natürlich auch ein gekauftes Pesto dafür verwenden, aber ich mag es lieber frisch. Davon abgesehen ist gerade DIE Zeit von meinem allerliebsten Basilikum. 

Das Brot ist einfach so extrem lecker und garnicht schwer in der Zubereitung. Ich habe euch extra einen ausführlich bebilderten Post erstellt, damit ihr seht, wie die Form des Brotes entstanden ist.


























Ihr benötigt für ein großes Brot:
340ml lauwarme Milch
1TL Zucker
15g Butter
1 Würfel Hefe
650g Weizenmehl (550)
15g Salz
6-8 Löffel Pesto
1 Stück Fetakäse
1 Ei


Ofentemperatur: 180 bis 190 °C Ober- Unterhitze  ca. 40 bis 50 Minuten


Ich habe immer so meine eigene Art Hefeteig herzustellen. Bei den Temperaturen, macht es mir noch viel mehr Spaß, weil er richtig schön aufgeht, ohne viel Tamtam. :)

Zuerst erwärme ich die Milch nur lauwarm und gebe den Zucker, die Butter und die Hefe dazu, rühre einmal mit dem Schneebesen alles durch und lasse die Hefe arbeiten. Nach ca. 10 Minuten seht ihr einige Bläßchen aufsteigen, dann läuft alles genau richtig!

Das Mehl und das Salz wird nun in die Hefemilch gegeben und zu einem glatten Teig verarbeitet. Ich verwende dafür meine Küchenmaschine. Mit der Hand geht es natürlich auch. Der Teig sollte nun 45 Minuten gehen. Dafür deckt ihr ihn einfach mit einem frischen Küchenhandtuch ab und stellt ihn an einen warmen Ort. Bei den Temperaturen, kann er einfach so in der Küche stehen bleiben! :) 

Der Teig sollte jetzt ordentlich an Volumen zugelegt haben. Jetzt knetet ihr ihn noch einmal mit der Hand durch, rollt ihn aus und bestreicht ihn mit Pesto, - so viel, wie ihr mögt. Lasst bitte etwas Rand frei, so schlabbert beim Zurollen am Ende nicht so viel Pesto raus. Es ist natürlich euch überlassen, ob ihr selbstgemachtes Pesto nehmt oder gekauftes. Ich liebe mein eigenes und ich weiß was drin ist, -deshalb kommt nur dieses für mich in Frage! :)

Es ist euch überlassen, welchen Käse ihr nehmt. Es ginge auch Mozarella, Edammer oder ein anderer. Ich persönlich finde die Kombination mit Fetakäse am leckersten. Allerdings mag ich keinen Schafskäse, also habe ich den aus Kuhmilch genommen und auf dem Pesto zerbröselt. 

Jetzt rollt ihr den Teig einmal zu einer großen Rolle und schneidet sie längst auf, so dass 2 lange "offene" Stränge entstehen. Diese dreht, bzw. zwirbelt ihr zu einen Zopf. Es ist wirklich nicht schwer und am Ende sieht es bombig toll aus. Ich habe mir meinen gedrehten Zopf in eine Kastenform gelegt, weil ich es schöner finde, wenn das Brot "hochbackt" als dass es in die Breite backt. Das ist aber wirklich nur für die Optik und macht im Geschmack keinen Unterschied. Der gezwirbelte Zopf sollte nun noch einmal 20 bis 30 Minuten gehen. Ihr werdet sehen, dass er wieder ein Stückchen gewachsen ist! :)

Ich habe das Ei nicht getrennt, weil ich es eine zu große Verschwendung finde, ein Eiweiß wegzugießen, auch weil ich weiß, dass ich es einzeln nicht brauchen kann. Also habe ich ein ganzes Ei verquirlt und mein aufgegangenes Brot damit bestrichen.

Während er geht, stellt ihr euern Ofen ein. Ich habe mein Brot auf 180 Grad Ober- Unterhitze für ca. 45 Minuten gebacken. Wie immer empfehle ich euch bitte selbst auf euern Ofen zu achten, da jeder doch anders backt.

Wie oben erwähnt habe ich mit einigen Bildern versucht, die Zubereitung zu beschreiben und hoffe dass es euch gefällt. Das Brot ist wirklich so lecker und ist auf jeder Grillparty der Star!






































Und? was meint ihr? Habt ihr nicht auch richtig Lust auf Pestobrot bekommen? :)

Wenn ihr Fragen habt, helfe ich euch gerne!


*Dieser Post ist freiwillig und unentgeltlich entstanden. Es ist meine eigene Entscheidung gewesen!

Dienstag, 6. Juni 2017

Schoko-Nusskuchen mit Zucchini (fruktosearm)


























Halli-hallo!

Nach ein paar Wochen Lernerei, habe ich meine Prüfungen zwar noch nicht durch, aber zumindest den größten Teil hinter mich gebracht. Es kribbelt mir schon so lange in den Fingern, euch einen extrem leckeren Kuchen vorzustellen.

Sonja von the whitest cake alive ist seit Beginn meines Blogs, vor über 5 Jahren, meine Freundin. Wir haben uns über das Bloggen kennengelernt. Wir haben nicht nur den gleichen Namen, sondern auch extrem viele gemeinsame Interessen und Charaktereigenschaften. Normalerweise sagt man ja immer, dass man sich mit einem nicht so gut versteht, der einem so verflucht ähnlich ist wie man selbst, aber in unserem Fall ist es wie Arsch auf Eimer. :)


























Seit ich Sonja kenne, befasse ich mich ab und zu mal mit dem Thema Fruktoseintoleranz, weil sie leider unter dieser Unverträglichkeit leidet. Ich selbst habe leider auch so einige Klopper, die mein Leben begleiten. Laktoseintoleranz, Sorbitintoleranz, Histaminintoleranz, Haselnussallergie (angeblich, davon merke ich nur nichts), jede Menge Pollen, Gräser, Hausstaub und Hunde- Katzenhaar. Oh man, wenn ich das selbst so lese, wird mir schlecht. Allerdings bin ich stolz darauf, wie gut ich das alles im Griff habe. Ich kann zwar nicht immer so frei essen wie andere, die sich mal im Fußballstadion ne Stadionwurst reinpfeifen, aber wenn man schon so lange damit lebt, weiß man einfach was geht und was nicht. Oh man, jetzt träume ich von der Stadionwurst. Mhhmm... Krakauer! 

So auch bei Sonja. Fast in jedem Lebensmittel findet man Fruktose. Nun war es mir aber besonders wichtig darauf zu achten, was sie essen kann, denn sie wollte mich in Düsseldorf besuchen kommen. Durch viel Lesen und über Gespräche mit ihr, wusste ich, dass sie Zucchini und einige Nüsse gut verträgt. Allerdings brauchte ich eine Alternative zum Haushaltszucker. Traubenzucker oder Getreidezucker kam in dem Fall für sie in Frage. Über Traubenzucker hatte ich schon im Vorfeld gelesen, dass er schnell beim Backen im Teig verbrennt. Also wusste ich, dass ich aufpassen und auf die Temperatur und den Backvorgang achten muss.

Das Kuchenrezept habe ich also ganz speziell für Sonja ausgearbeitet, weil ich alles reinpacken wollte was sie verträgt und auch mag. 

Insgesamt war es eine neue Erfahrung mit Traubenzucker zu backen, weil der Teig Anfangs eine andere Konsistenz hatte, aber es machte für mich persönlich geschmacklich kaum bis keinen Unterschied zum Haushaltszucker.






Ihr benötigt:
330g Traubenzucker
150g Butter, Zimmertemperatur
3 Eier, Zimmertemperatur
1 Prise Salz
1 Msp. Zimt
210 ml Milch
210g Zucchini
150g Walnüsse *z.B. von Seeberger
125g Haselnüsse *z.B. von Seeberger
60g Back-Kakao
90g Mehl
1 Tütchen Backpulver

Zum Bestreuen:
Back-Kakao

Springform: 22cm (geht natürlich auch mit anderen Größen. Dann bitte andere Backzeit beachten!

Ofen vorheizen auf 170 °C Ober- Unterhitze

-Zucchini fein! raspeln
-Walnüsse und Haselnüsse grob mahlen
-Mehl, Backpulver, Kakao, Zimt und Salz vermischen

Zuerst die Butter mit dem Traubenzucker aufschlagen. Dafür nutze ich meinen Handmixer. Ihr könnt natürlich auch die Küchenmaschine nutzen. Für einen Rührteig verwende ich eigentlich immer den Handmixer. Ihr werdet sehen, dass sich der Traubenzucker anders verhält als Haushaltszucker, aber das ist völlig egal, denn der Kuchen wird ein Träumchen. Nun gebt ihr nach und nach die Eier hinzu, dann die Milch und nun das Mehlgemisch. Bitte mixt es nur ganz kurz unter, bis das Gemisch gerade so im Teig verteilt ist. Den Rest unterhebt ihr mit einem Teiglöffel. Die geraspelten Zucchini machen den Teig nochmal richtig saftig. Diese unterhebt ihr als nächstes und am Schluss die grob gemahlenen Nüsse. Schon seht ihr einen luftig, lockeren Teig, der richtig toll nach Schoko und Nuss duftet. 

Ich habe den Teig in eine 22cm Springform gegeben. Dadurch dass er sehr saftig ist, wenn er fertig ist, würde ich ihn nicht in einer Gugelhupfform backen. Die Springform habe ich mit Magarine ausgefettet und mit Mehl bestäubt. 

Da Traubenzucker schneller verbrennt, zumindest habe ich es so gelesen, habe ich ihn auf 170 Grad gebacken. Er stand immer unter vollster Beobachtung. Das ist mir persönlich immer ganz wichtig, gerade bei Sachen, die ich vorher noch nicht ausprobiert habe. So dauerte der Kuchen ca. 1 Stunde und 20 Minuten bis er fertig war. Wenn ihr die Stäbchenprobe macht, seht ihr dass er fertig ist. Wichtig dabei ist, dass ihr dabei die Mitte fokussiert, da diese am längsten dauert bis sie gar ist. 

Ich habe den Kuchen nach dem Backen aus der Form genommen, den Boden gelöst und auf einem Kuchenrost komplett auskühlen lassen. Oben drüber habe ich etwas Back-Kakao gesiebt, weil ich den herben Geschmack sehr gerne mag. 

Der Kuchen hält sich mehrere Tage frisch und saftig. Ich habe in meiner Glaskuchenplatte mit Glashaube aufbewahrt. 

Wenn ihr Fragen habt, helfe ich euch gern!

*Dieser Post ist freiwillig und unentgeltlich entstanden. Es ist meine eigene Entscheidung gewesen!

Dienstag, 4. April 2017

Mediterraner Hackbraten


Vorerst kommt hier mein letzter Post, da ich eine Blogpause einlegen werde. Ich stehe kurz vor meinen Prüfungen im Mai/Juni/Juli und diese haben Vorrang. Ich möchte nur, dass sich keiner fragt wo ich bin. Jetzt wisst ihr Bescheid! :)

Jetzt zum Hackfleischteil!

Tja, da sind wir nun. Angekommen im Hackhimmel und mit vielen tollen anderen Hack-Lieblingsrezepten. 
Ok, ich fange noch einmal von vorne an. Es fing alles unter einem Post auf Facebook an. Mit einigen Bloggern diskutierten wir über Hack und das ist nicht das erste Mal. Diesmal ging jedoch die Diskussion so weit, dass wir uns dazu entschlossen haben, eine ganze Veranstaltung mit ganz vielen Bloggern daraus zu machen.

Nachdem wir sehr viel gelacht- und uns ausgetauscht haben, stand das Motto fest:

"All you need is Hack"

Einer meiner liebsten Rezepte ist der klassische Hackbraten. Diesmal wollte ich aber einen pfiffigeren zaubern und entschied mich dazu ihn mit viel Gemüse und Petersilie zu vermengen. So entstand dann mein mediterraner Hackbraten, der wirklich nicht schwer in der Zubereitung ist und auch keinen großen Aufwand bedarf.



Hinweis:
Ihr könnt den Braten nach Lust und Laune zubereiten. Wenn ihr kein Gemüse darin mögt, könnt ihr es auch weg lassen oder austauschen. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten! :) So auch bei den Gewürzen. Mir ist es immer wichtig, dass sie zu den Inhalten des Zubereiteten passen, -also kann man da dann auch wiederrum variieren. 

Für 4 Personen braucht ihr:

750g Hackfleisch halb/halb
5 Eier
1 altes Brötchen
40g Senf
30g Tomatenmark
1 Zwiebel
1 Hand voll Oliven
1 große Möhre
1 Paprikaschote
1 Bund Petersilie

Etwas Fett zum Braten und Einstreichen der Form

Gewürze:
Pfeffer, Chili, Salz, Paprika, Prise Zimt, Oregano   (das könnt ihr selbstverständlich selbst variieren)


Vorbereitung:

Einer der Dinge, die für mich beim Hackbraten, oder auch Frikadellen das A und O sind: ZWIEBELN NICHT ROH IN DIE HACKMASSE GEBEN! :) So beginne ich auch meine Zubereitung. Als allererstes die Zwiebeln fein würfeln und in etwas Fett glasig dünsten. -abkühlen lassen. Da ich weiteres Gemüse in meinem Braten habe, habe ich auch direkt die Möhren in feine Würfel geschnitten und mit angedünstet, damit sie, wenn der Braten fertig ist, nicht hart bleiben. Paprika und Oliven, habe ich nicht gedünstet, die garen so ganz gut im Braten. Parallel solltet ihr 4 Eier hart kochen, abschrecken und zur Seite stellen und ein Brötchen in Wasser einweichen. (man kann auch Milch nehmen)

-Paprika und Oliven klein schneiden, gekochte Eier pellen
-Petersilie hacken

Hauptteil:

Ofen vorheizen auf 180 °C Umluft


Das Hack zusammen mit den abgekühlen Zwiebel- und Möhrenwürfeln, geschnittenen Paprika und Oliven, gehackter Petersilie, Gewürzen, einem rohen Ei, vermengen. Das Brötchen gut ausdrücken und mit dem Senf und dem Tomatenmark dazu geben. Alles zu einer geschmeidigen Masse verkneten und zu einem Braten formen. Nun drückt ihr in der Mitte eine Mulde längst entlang (Siehe Foto) und legt 4 Eier hinein. Jetzt formt ihr den Braten wieder zu, so dass er gut verschlossen ist.


Ich fette die Auflaufform immer mit Olivenöl und lege dann den verschlossenen Braten hinein. Er dauert ca. 40 bis 50 Minuten. Bitte kontrolliert euern Ofen regelmäßig, da jeder anders backt.

Mhmm.... der Braten schmeckt heiß und kalt! Hach hach... Träumchen.

Übrigens könnt ihr auf den folgenden Blogs noch mehr tolle Hackgerichte zur Akton "All you need is Hack" finden:

BackIna
happy plate
Bake to the roots
Gernekochen
Experimente aus meiner Küche
Greys kitchen
Danielas Foodblog
Kleiner Kuriositätenladen
Cuisine Violette
Schnins Kitchen
USA kulinarisch
Raspberrysue
Jankes Soulfood
Paprika meets Kardamom
Cookie und Co
S-Küche
Pottgewächs
The Apricote Lady
Küchenliebelei
Was du nicht kennst
kleines Kulinarium
Münchner Küche
Ofengeflüster
Karambaskarinas Welt
Irre Kochen
Cakes, Cookies and more
Dynamite Cakes
Haut Gout
moeys kitchen
Stylisch Living
Geschmeidige Köstlichkeiten
LanisLeckerEcke
lecker macht laune
Allerbester Kram
Amor&Kartoffelsack



Wenn ihr Fragen habt, helfe ich euch gern!

Montag, 27. Februar 2017

Laugengebäck 2.0



Nachdem ich meine alten Blogposts mal so durchgeschaut hatte, musste ich doch sehr lachen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich den Oreo-Cheesecake oder die Zucchinis schöner finde, was sagt ihr? 

Nein, mal ganz im Ernst, ich musste lachen und gleichzeitig dachte ich, dass ich es toll finde, was mein Blog nach 5 Jahren für eine Geschichte erzählt. Anhand der Bilder kann ich eine Entwicklung feststellen und das macht mich schon stolz. Meine Einstellung zum Bloggen bleibt nach wie vor gleich: Nach wie vor poste ich etwas, wenn ich Zeit und Lust habe. Ich setze mich nicht unter Druck und mache dann etwas, wenn mir danach ist.  



Nachdem ich mich mal durch meine alten Rezepte gewuselt habe, dachte ich mir schon mehrmals, alles mal etwas aufzufrischen. So stieß ich auf das Rezept vom Laugengebäck und erinnerte mich gerne daran zurück, als ich es relativ häufig gebacken hatte. Es geriet über die Jahre völlig in Vergessenheit, dabei ist es so einfach und so lecker!


























Also nahm ich meine Küchenmaschine aus dem Schrank, kaufte Natron und Hefe, den Rest hatte ich zu Hause und legte los.

Für ca. 8 Brötchen braucht ihr:

500g Mehl (ich nehme dafür gerne Typ 550, geht aber auch 405er)
1 Würfel Hefe
50g flüssige Butter
250ml lauwarme Milch
1 Prise Zucker
1,5 TL Salz
50g Natron
1300ml Wasser

Zum Bestreuen wahlweise:
- grobes Salz
- Sesam
- Mohn
- es gibt vielfältige Möglichkeiten

Und jetzt geht es ganz flott, versprochen!

Zuerst rührt ihr die Butter mit der lauwarmen Milch in einer großen Schüssel zusammen, gebt den Zucker dazu und bröselt die Hefe hinein. Ich nehme dafür immer direkt meine Schüssel von der Küchenmaschine, rühre aber zuerst mit dem Schneebesen per Hand, die oben genannten Dinge.

Jetzt lasse ich die Flüssigkeit ca. 10 Minuten stehen. Ihr werdet schnell erkennen, dass die Hefe ordentlich arbeitet. Es fängt nämlich an zu blubbern. Oben seht ihr dann schon einige kleine Blasen. Genau so soll das auch sein! :)

Nun kommt der Knethaken zum Einsatz. Ihr könnt natürlich auch mit der Hand kneten, oder mit dem Handmixer und den beiden Knethaken. Das Mehl gebt ihr in die Milch-Hefemischung und knetet einen wunderbaren, geschmeidigen Teig daraus. Ihr braucht wirklich keine weitere Flüssigkeit oder weiteres Mehl dazu geben. So wie die Angaben sind, ist es genau richtig! :)


























Der Teig sollte jetzt ca. 30 Minuten an einem warmen Ort ruhen. Wundert euch nicht, er wird doppelt so groß! :) Kurz vor dem Ende der Ruhezeit, gebt ihr das Natron in 1300ml Wasser und kocht es auf. Ich nehme dafür einen etwas breiteren Topf, so habe ich die Möglichkeit mind. 3 oder 4 Brötchen auf einmal in
die Lauge zu geben.

Ihr nehmt also den Teig, formt daraus Brötchen, Zöpfe, Baguettes.... wie ihr mögt, und gebt immer ca. 3 bis 4 Teiglinge in die kochene Lauge. Nach ca.20 Sekunden dreht ihr das Gebäck einmal um und lasst es wieder 20 Sekunden darin, danach nehmt ihr es mit einer Schaumkelle raus und gebt es auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech. Ich habe kleine Schlitze mit einem scharfen Messer oben rein geschnitten und sie direkt mit Salz, Sesam und Mohn bestreut. Ihr könnt auch Käse oder andere Dinge dafür nehmen.


























Die Teiglinge brauchen jetzt noch einmal eine Ruhezeit. Ich lasse sie noch einmal 20 bis 30 Minuten gehen. Meine Hefeteige lasse ich meistens abgedeckt einfach in der Küche stehen. Manche Leute machen ja extra den Ofen auf ganz kleiner Temperatur an. Das halte ich in diesem Zusammenhang für nicht nötig. Zumal der Hefe auch nicht mit zu hoher Temperatur geholfen ist.

Während das Gebäck also das letzte Mal ruht, stelle ich kurz vor Ende der Zeit den Ofen auf 180 °Grad Umluft ein. Nach Ende der Ruhezeit/Gehzeit, schiebe ich das Gebäck für ca. 15 bis 20 Minuten in den Ofen. Jeder Ofen backt anders, also kontrolliert bitte regelmäßig, ob es goldbraun ist. Wenn ihr von unten auf das Brötchen kopft und es hohl klingt, ist es fertig. Es ist wirklich alles einfacher als es klingt.

Absolut lecker, einfach und schnell gemacht! Ich kann euch das Rezept nur ans Herz legen! <3

Wenn ihr Fragen habt, helfe ich euch gerne!


Dienstag, 21. Februar 2017

Kerniges Dinkevollkorn-Möhrenbrot


Durch meinen Vorsatz mich gesünder zu ernähren, habe ich gesunde Brotrezepte gesucht. Ich bin nämlich ein richtiger Brotesser. Ich kann nicht darauf verzichten. Wie macht ihr das? Esst ihr zum Frühstück eher Müsli? Oder ein Joghurt mit Obst? Ich esse am liebsten Brot mit Wurst oder Käse. Nun habe ich ein tolles Rezept bei Cookie und Co gefunden, was mich durch die tollen Zutaten sehr angesprochen hat. Ich habe mich aber dazu entschieden, einige Zutaten minimal abzuändern und von der Zubereitungsweise etwas anders zu gestalten. :) Nachdem ich das Brot zum ersten Mal probiert habe, war mir klar dass ich es jetzt öfters backen werde. Danke liebe Namensvetterin Sonja, für die tolle Inspiration!



Für 2 Brote

35g frische Hefe
20g Zucker
5g Olivenöl
560ml lauwarmes Wasser200g Joghurt 1,5% Fett
2 EL Apfelessig
500g Dinkelvollkornmehl
500g Weizenmehl 550
400g geschälte Möhren
40g Sesam
100g kernige Haferflocken
160g Sonnenblumenkerne
4 Tl Salz


Vorbereitung:

Die Möhren grob raspeln und zur Seite stellen.
Die Mehle mit dem Salz und den Haferflocken, Sonnenblumenkernen, Sesam vermischen und zur Seite stellen.

2 Kastenformmen mit Backpapier auslegen

Ihr bröselt die Hefe in das lauwarme Wasser und gebt den Zucker und das Olivenöl dazu. Ihr verrührt alles langsam mit einem Schneebesen. So kann die Hefe schon einmal anfangen zu arbeiten. Ich lasse die Flüssigkeit so lange stehen, bis Bläßchen aufsteigen. Das dauert ca. 8 bis 10 Minuten.

Jetzt gebt ihr zuerst die Mehl-Körnermischung dazu und dann direkt das Joghurt, und den Essig und danach die geraspelten Möhren. Ich habe den Teig mit meiner Küchenmaschine hergestellt. Dafür habe ich den Knethaken verwendet. Der Teig wird ca. 5 Minuten gut durchgeknetet, bis er eine homogene Masse geworden ist. Er klebt etwas, aber das macht überhaupt nichts.

Ich habe für meine beiden Brote meine große Kastenform 30cm verwendet und meine kleine Kastenform 20cm. Ich habe den Teig mit nassen Händen in die Formen glatt gestrichen und mit Haferflocken, Sesam und Sonnenblumenkernen bestreut. Jetzt geht der Teig für 30 Minuten an einem lauwarmen Ort. 

Nach den 30 Minuten zieht ihr mit einem scharfen Messer einen Schnitt längst durch die Teiglinge und lasst sie ca. 35 Minuten gehen. Der Teig sollte nun ein wenig aufgegangen sein. 

Ihr gebt nun Wasser in eine feuerfeste Form, ich habe dafür eine Auflaufform aus Glas verwendet und stellt sie dann auf den Boden des Ofens. Nun schiebt ihr die Brote auf einem Gitter in die mittlere Schiene des Backofens und stellt ihn dann auf 200 Grad Ober- Unterhitze. 

Nach ca. 50 bis 60 Minuten sind die Brote fertig. Ich mache dann immer den Test, in dem ich das Brot aus der Form nehme und von unten auf den Boden klopfe. Klingt es hohl, dann ist es fertig. 
Bitte schaut regelmäßig in euern Ofen, da jeder anders backt. Holt bitte das Brot sofort aus der Form und lasst es auf einem Gitter vollständig auskühlen!!! 

Jetzt könnt ihr die Brote ein paar Tage lang total saftig, lecker genießen, oder ihr friert eins direkt ein. Das mache ich öfters, so habe ich immer etwas auf Reserve! Beim nächsten Mal würde ich allerdings weniger Möhren in den Teig geben.

Übrigens schmeckt es mir getoastet am besten!!!!

Falls ihr Fragen habt, helfe ich euch gerne!


Samstag, 11. Februar 2017

Beeren-Cupcakes mit Vanillesahne 2.0


























Bisher sind mir nicht viele Menschen über den Weg gelaufen, die zu einem Cupcake nein sagen würden. Diese kleinen süßen Sünden... Sogar Herr F. mag sie (Er isst nicht so gerne süß). Aber seltsamerweise bereite ich sie total selten zu. Warum eigentlich? Gerade diese hier sind wirklich nicht sehr zeitaufwändig. Einfache Dinge sind eigentlich die, die ich am liebsten mag.

Wisst ihr wie ich meine? 

So habe ich einfach mal in meinem Rezepteordner herumgestöbert und dann kam mir die Idee, die Himbeer Cupcakes  neu zu interpretieren. So feilte ich an meinem Rezept. Auf den Bildern seht ihr mein Ergebnis, womit ich nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch zufriedener bin, als mit meinem alten.



Grundsätzlich freue ich mich darüber, wenn ich mir ältere Blogposts ansehe und mit denen von heute vergleiche, da ich eine Entwicklung feststellen kann. Ich hatte eine Phase, wo ich alle alten Posts aus meinem Blog entfernen wollte, weil ich meine Bilder ganz schrecklich fand. Das hatte tatsächlich seine Gründe. Damals habe ich in einer sehr sehr dunklen Wohnung gewohnt und hatte mir Kunstlicht aufgestellt. Wenn ich an das Fotographieren zurück denke, könnte ich pausenlos mit dem Kopf schütteln. Es war nie so wie ich wollte. Inzwischen bin ich etwas geübter. Ich würde mich nie im Leben als super oder perfekt bezeichnen, aber es ist schon alles nicht mehr mit so vielen Fragezeichen in meinem Kopf und blödem Licht im Bild geprägt, wie früher. 

Zum Vergleich: -das sind die Cupcakes die ich vor ein paar Jahren gebacken habe!


Marc von bake to the roots hat ein super cooles Event ins Leben gerufen. Mit einem Klick auf den Link, könnt ihr alles darüber lesen: RE-CREATE - DAS BLOGEVENT Es geht darum, dass wir alte Blogposts neu kreieren, bzw. neu interpretieren. Ich habe schon ein paar teilnehmende Blogposts von Bloggern gesehen und war beeindruckt von den unterschiedlichen Bildern. Niemand war von Anfang an perfekt (perfekt ist eh niemand). Übung macht den Meister. Ich freu mich total über die Transparenz der Teilnehmer!


So, jetzt hab ich viel gequatscht, dabei wollte ich euch längst das neue Rezept zeigen, bzw. das, was ich daraus gemacht habe.

Für 24 Beerencupcakes braucht ihr:

150g Butter
Vanilleessenz
Salz
4 Eier
180g Zucker
75g Joghurt (geht auch mit Frucht, oder fettarm)
1 Tütchen Backpulver
200g gem. Mandeln
240g Mehl
5 EL Sprudelwasser
Ca. 600g TK Beerenmischung  (2 Hände voll tiefgekühlt lassen, den Rest auf einem Teller auftauen)

Für das Topping:

800ml frische Sahne (kalt)
110g bis 130g  Zucker (je nach Geschmack)
1 Vanilleschote
5 Tütchen Sahnesteif
2 Hände voll tiefgekühlte Beeren
etwas Pastenfarbe
etwas Glitzer

Zubehör:
*Muffinförmchen
*Sterntülle 13mm
*Einweg-Spritzbeutel
*Muffinform

Ofen vorheizen auf 180 °Grad Ober- Unterhitze

Die Butter solle Zimmertemperatur haben. Diese schlagt ihr mit dem Handmixer gut auf und gebt Salz, Zucker und Vanilleessenz dazu. Falls ihr keine Essenz habt, nehmt ihr Vanillezucker. (Ich habe immer alles selbstgemacht da! :)) Nun gebt ihr die Eier, die ebenfalls Zimmertemperatur haben sollten, nach und nach dazu, danach das Joghurt und das Sprudelwasser. Jetzt vermischt ihr das Mehl, die gemahlenen Mandeln und das Backpulver und gebt es in die Eiermasse. Bitte rührt mit dem Mixer nur so lange, bis die Trockenzutaten einigermaßen verrührt sind. Ich verwende ganz zum Schluss immer meinen Silikon- Teiglöffel, um den letzten Rest zu verrühren.


























Jetzt teilt ihr den Teig auf 24 Mulden einer Muffinform auf. Dafür braucht ihr dann natürlich 2 Muffinformen. Solltet ihr keine 2 besitzen, macht ihr jeweils 12 Muffins in einer Form nacheinander. Ich lege die Mulden immer mit Muffinförmchen aus, so bleibt am Ende nichts kleben und die Cupcakes haben ein schönes "Kleidchen" an! :) Wie ihr oben auf dem Bild seht, habe ich die aufgetauten Beeren abgetropft und auf dem jeweiligen Teig verteilt und etwas eingedrückt. Es geht auch, wenn ihr gefrorene Beeren darauf verteilt, aber die Backzeit dauert so länger und der Teig backt eben nicht gleichmäßig. Deshalb habe ich mir eben vorher die Beeren aufgetaut. Nun sollten die Törtchen für ca. 15 bis 20 Minuten auf mittlerer Schiene in den Ofen. Sobald sie Farbe bekommen, solltet ihr mit der Stäbchenprobe testen, ob der Teig gar ist.


























Ich nehme die Törtchen immer direkt aus dem Blech und stelle sie auf ein Kuchengitter, damit sie gleichmäßig abkühlen können. Ihr könnt währenddessen schon einmal die Vanillesahne vorbereiten, indem ihr die Sahne, mit dem Mark einer Vanilleschote, der Pastenfarbe (optional) und Zucker mit dem Handmixer oder einer Küchenmaschine aufschlagt. Sahnesteif gebe ich immer erst dann dazu, wenn die flüssige Sahne so langsam in den festen Zustand geht. Sollten die Törtchen noch nicht ganz abgekühlt sein, könnt ihr die Sahne noch einmal in den Kühlschrank stellen, ansonsten direkt in den Spritzbeutel mit Tülle füllen und auf die Törtchen spritzen. Ich mache das immer recht üppig, weil ich es nicht nur optisch, sondern auch geschmacklich großartig finde. Am Schluss setzt ihr verteilt die Beeren drauf, die ihr im Tiefkühler zurück gelegt hattet und bestreut die Cupcakes noch mit Glitzer.

Die Cupcakes halten sich mind. 2 Tage im Kühlschrank ohne Probleme. Bei uns sind sieallerdings immer direkt am selben Tag gegessen! :)

Wenn ihr Fragen habt, helfe ich euch gerne!

Montag, 6. Februar 2017

Klassisches Pesto mit Basilikum

Ich möchte dringend den Frühling zurück, mir reicht die Kälte und das unbeständige Wetter da draußen. Geht es euch auch so? Gestern habe ich tatsächlich ein paar Vögelchen am Abend zwitschern hören und hatte kurzzeitig das Gefühl, dass sich so langsam etwas tut. 

Ein paar Sonnenstrahlen tun nämlich gut, auch zu Hause in der Küche. Ihr wisst nicht wie man sie sich in die Küche holt? Ok, ich sag es euch. Ihr braucht nur ganz wenige Zutaten und zack, habt ihr sowas wie den Frühling frisch auf euerm Teller! Geht nicht? Na klar geht das! :)


























Ich gestehe, dass ich derzeit etwas beruflichen Stress habe, da ich kurz vor meinem Examen stehe, was mich nervlich etwas anstrengt. Schon in der Weihnachtszeit steckte ich in einer ziemlich anstrengenden Lernphase und musste mich durch viele Seiten Hausarbeit boxen. Mein Puffer ist meine Küche. So habe ich im Winter, in jeder freien Minute Kekse gebacken und im Moment backe ich viele Brote und zauber feine Gerichte um mich etwas abzulenken. So viele Bücher, so viele Ausarbeitungen..


























Zuletzt war ich ganz gespannt auf meinen *Philips Stabmixer den ich unbedingt ausprobieren wollte. In einer meiner liebsten Läden um die Ecke, liebäugelte ich wiedermal mit den tollen Kräutern, die mich bei jedem Einkauf anlächelten. Ich liebe ja frische Kräuter, denn die machen ein Essen zu etwas ganz Besonderem. Frische Kräuter geben oft den letzten Schliff in einem Gericht. So bekam ich unheimlichen Apettit auf Pesto. Mhmm... auf so ein richtiges, wie ich es in meinem Beruf als Köchin oft im Restaurant zubereitet habe. Durch den leistungsstarken Motor in meinem neuen Gerät von Philips wusste ich, dass nicht viel Arbeit auf mich zukommen würde, weil ich manchmal eben nicht so viel Zeit habe. 







 


















So gab ich alle Zutaten nach Bearbeitung zusammen und mixte mit dem Gerät, bis ich die Konsistenz hatte, die ich wollte. Das ging total schnell! Einfach herrlich..

Parallel kochte ich die Spaghetti und roch nach dem Umrühren immer wieder nebenan, an dem frischen Pesto, was ich gerade zusammen gemixt hatte. In der Küche stiegen so tolle Düfte auf.. Oh man.. ich fang schon wieder an zu sabbern, wenn ich daran denke. Ich verrate euch jetzt das Rezept, damit ihr sofort los rennen könnt, um euch die Zutaten zu besorgen und direkt loszulegen.


























Ihr braucht für 3 bis 4 Personen
500g Spaghetti (natürlich könnt ihr auch andere Nudeln nehmen)
50g Pinienkerne
35g Basilikum gezupft (2 kleine Töpfe)
70g Parmesan
1 asiatischer Knoblauch (je nach Geschmack)
Salz (je nach Geschmack)
100ml Olivenöl

Garnitur nach Geschmack
Ich hatte Avocado, Paprika, Parmesan, Basilikum und Gewürze


Die Pinienkerne geben noch tolleren Geschmack ab, wenn sie angeröstet sind. Dafür gebt ihr sie in eine Pfanne ohne Fett und schwenkt die Kerne immer wieder, damit sie nicht anbrennen, denn das geht schnell, wenn die Hitze erstmal da ist. Sobald die Pinienkerne eine goldene Farbe haben, stellt ihr sie auf Seite. 

Jetzt könnt ihr den Topf mit Wasser aufsetzen und sobald es kocht, salzen und die Spaghetti darin garen. Parallel gebt ihr den Basilikum, den Knoblauch, den Parmesan, das Olivenöl und die Pinienkerne zusammen in den Blender und mixt alles mit etwas Salz durch.

Den Knoblauch habe ich in grobe Stückchen geschnitten. Weil ich sehr gerne, sehr viel davon esse. Ihr solltet auf jeden Fall schauen, ob euch nicht ein ganzer asiatischer Knoblauch zu viel ist. Ihr könnt ja auch 1 oder 2 Knoblauchzehen vom "normalen Knoblauch" nehmen. Ich bin da eher schmerzfrei! :) Mit dem Salz solltet ihr auch schauen, wie viel ihr mögt. Der Parmesan bringt ja schon einen salzigen Geschmack mit sich, so solltet ihr schauen, dass ihr nicht zu viel nehmt. Den Parmesan habe ich übrigens in groben Stücken gelassen. Das Gerät schafft es alles schön klein zu machen. So habt ihr im Nachhinein eine wunderbare, homogene Masse und euer Pesto ist fertig.


























Sobald eure Spaghetti al dente sind gehts los. Ihr nehmt euch eine große Schüssel, gebt das Pesto (nicht alles) und etwas vom kochenen Spaghettiwasser (ca. 5 EL) dazu und dann die fertigen Spaghetti. Jetzt solltet ihr alles miteinander vermengen und auf Tellern verteilen. Ich habe noch etwas geriebenen Parmesan, Avocado, Paprika und geschnittenen Basilikum darüber gegeben. Oben drauf habe ich noch einen kleinen Klecks vom übrigen Pesto gegeben!

So, das wars schon! Es ist ein wirklich wunderbares, schnelles und einfaches Gericht, was einfach so lecker ist und man einfach öfters zubereiten sollte. 

Mögt ihr Pesto genau so gerne wie ich?

Hach hach...

Wenn ihr Fragen habt, helfe ich euch gerne!


 *Dieser Post ist unentgeltlich und mit freundlicher Produktunterstützung von Philips entstanden. Dieser Beitrag ist ehrlich gemeint und beinhaltet meine eigene Meinung! (so wie jeder andere Post auch!)

Dienstag, 24. Januar 2017

Kartoffel-Dinkelbrot mit Körnerkruste


Mein liebster Brot-Dauerbrenner ist und bleibt das Kartoffelbrot. In jeglichen Varianten habe ich es bereits gebacken. In meinem Rezepteordner könnt ihr euch einmal umschauen und die feinen Kartoffelbrotrezepte durchstöbern. Um noch einmal etwas Variation in das Brot zu bringen, habe ich mit Dinkelmehl gearbeitet und feinen Körnern, die ihr euch natürlich selbst aussuchen könnt. Ich liebe es einfach und mein Besuch auch, also backe ich es relativ oft! :)

Backt ihr euer Brot auch selbst, oder geht ihr zum Bäcker? Ich versuche derzeit immer meine Brote selbst zu backen, schaffe es aber nicht immer.

Also wundert euch nicht, wenn ich zukünftig öfters mal ein Brotrezept vorstelle, da es echt einfach so lecker ist eigenes Brot zu essen, als gekauftes Brot!

Ihr braucht:                                                                         

750g Kartoffeln (geschält )
4,5 Tl Salz
125g warmes Wasser
etwas Zucker
21g frische Hefe
5 El Olivenöl
360g Weizenmehl Typ 550
350g Dinkelmehl

Körner nach euren Wünschen:

Weißer Sesam
Schwarzer Sesam
Sonnenblumenkerne
Kürbiskerne


Kartoffeln schälen und mit 2 Tl Salz kochen. In der Zwischenzeit beide Mehle und 2,5 Tl Salz mischen. Wenn die Kartoffeln fertig sind, abschütten und mit einem Handmixer (Schneebesenaufsatz) zerkleinern. Die Masse sollte aussehen wie Püree. Wichtig ist, dass ihr die Kartoffelmasse abkühlen lasst, bis sie nur noch lauwarm ist, nicht zu heiß, sonst geht die Hefe kaputt und kann nicht mehr aufgehen.

Nun vermischt ihr das warme Wasser und bröselt die Hefe hinein, gebt das Öl dazu und rührt es kurz durch. Die Flüssigkeit mit einer Prise Zucker bestreuen und 5 Min stehen lassen. Jetzt gießt ihr das Hefewasser in die pürrierten Kartoffeln und gebt dann das Ganze in das Mehl und bearbeitet es mit dem Handmixer, oder direkt mit den Händen. (Aber nur bis das Mehl einigermaßen vermengt ist, dann bitte mit den Händen weiter kneten)

Der Teig ist anfangs etwas trocken, aber beim Kneten merkt ihr dass er immer toller wird! :) Bitte nichts mehr hinzufügen. ( Wasser oder Mehl) Der Teig wird nämlich richtig klasse.


























Der Teig wird zu einer Kugel gedreht. Den Schüsselboden bestreu ich immer ziemlich üppig mit Mehl und lege dann die Kugel Teig drauf und bestreue diese wieder mit Mehl. So bekomme ich ihn nach dem Gehen gut aus der Schüssel und kann das Mehl direkt nutzen um eben ein hübsches Brot zu formen. Jetzt stellt ihr den Teig zum Gehen an einem warmen Ort für 40 Minuten.  Bitte legt ein Tuch über die Schüssel.


























Den Teig in 2 Stücke teilen. Da meine Kastenform recht groß ist, verwende ich 3/4 des Teiges, um sie zu füllen. Ich verwende eine Kastenform 30cm. Dafür wende ich den Teig in meinen ausgesuchten Körnern. Den Laib drücke ich ganz doll in die Körner und lege ihn dann als dicke, gleichmäßige Wurst in die Form und mache mit einem glatten Messer einen Schlitz in den Brotrücken. Den restlichen Teig verarbeite genauso, nur dass ich ihn nicht in eine Form lege, sondern auf ein Blech. 

Die beiden Brotlaibe gehen nun wieder 30 Min auf einem Backblech mit Backpapier. -bitte bedeckt die Brote wieder mit einem Tuch. Nun stellt ihr den Ofen auf 190 Grad Umluft ein und gebt die Brote ca. 10 Min nach dem Anstellen hinein. (ich heize den Ofen immer erst 10 bis 15 Min vorher vor)

Die Brote dauern ca. 35 Min. Bitte beobachtet sie aber in euerm Ofen. Jeder backt schließlich anders. Ich habe mir angewöhnt bei allem was ich backe, immer nach 20 Min in den Ofen zu schauen. Das Brot sollte golden sein und beim Draufklopfen hohl klingen, dann ist es fertig. Bitte legt die Brote direkt nach dem Backen auf ein Kuchenrost, dann können sie besser gleichmäßig abkühlen.

Das Brot schmeckt übrigens besonders gut, wenn ihr die Scheiben im Toaster golden toastet. Oh man... so so so lecker! Es hält sich sehr lange frisch. Bei uns ist es allerdings schnell gegessen! :)

Wenn ihr Fragen habt, helfe ich euch gerne!